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Island

workandtravel island lisa

'So muss es sein, wenn man auf dem Mond landet', denkt sich wahrscheinlich jeder, der das Glück hat unter einem unbewölktem Himmel in Island zu landen und dabei auf das schwarze, Krater durchzogene Lavafeld von Keflavík herabzublicken. Und auch auf der Fahrt von Reykjavík nach Norden, die Westküste hoch bis Borganes, bleibt die Landschaft atemberaubend anders, als alles, was man zuvor gesehen hat. Auf der Farm kommen wir um 2 Uhr morgens an und auch, wenn die Sonne nicht mehr die ganze Nacht durchscheint, ist es immer noch ziemlich hell.

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Am nächsten morgen geht es gleich los: Zuerst müssen die Kälber gefüttert werden - eine Aufgabe, die sich spaßiger anhört, als sie tatsächlich ist; denn meist muss man nicht nur ein Kalb dazu überreden, doch bitte gnädiger Weise an der Flasche zu saugen, sondern auch 4 andere davon abhalten, einem selbige Flasche aus der Hand zu reißen^^ Danach wird der Stall sauber gemacht - wie viel 62 Milchkühe in einer Nacht so sch***** können, glaubt man erst, wenn man es gesehen hat- und das alte Heu raus gebracht, damit man die neuen Heuballen verteilen kann. Gemolken werden die Damen voll automatisch im Roboter, in den sie in der Regel auch von selber hinein gehen. Manchmal muss man sich aber auch auf die Suche nach ein paar Kühen machen, die zu lange nicht mehr gemolken wurden und sie zum Roboter treiben. Sind alle Kühe vor nicht all zu langer Zeit gemolken worden, dürfen sie raus auf die Weide. Dann heißt es sich durch die Schar von Kühen kämpfen, die schon sehnsüchtig vor der Tür wartet, die Tür öffnen, möglichst schnell beiseite springen und sich mit dem Rücken so eng wie möglich gegen die Wand pressen um nicht über den Haufen gerannt zu werden. Fast genauso lustig ist es die Damen wieder einzutreiben; hat man Glück und das Wetter ist schlecht, laufen sie beinahe von selber wieder herein, sobald man auf die Weide kommt. Manchmal, wenn man gerade die ganze Herde zusammen und schon fast im Stall hat, fällt aber auch einer Kuh plötzlich ein, dass sie lieber doch noch nicht rein möchte und sie macht kehrt Wende und gibt Fersengeld und sofort rennen, schon mal auf die Idee gebracht, noch ein paar hinterher. Seltsamer Weise ist es viel schwieriger 3 über die Wiese verstreute Kühe einzusammeln als eine ganze Herde....

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Ist man mit den Kühen fertig, gibt es immer noch andere Dinge zu tun: Müll einsammeln und wegfahren, alte Hühnerställe abreißen, sämtlich Sauerampferpflanzen auf dem ganzen Hof ausreißen, das neue Nest der Hühner suchen....

Schnell hat sich ein Alltag eingefunden; morgens vor dem Frühstück mit dem Hund durch die Wiesen streifen und frische Blaubeeren für sein Müsli sammeln, tagsüber arbeiten, abends noch mal Spazieren gehen, Essen kochen, bei einem Film gemütlich Socken aus echter isländischer Schafswolle stricken. 1-2 mal die Woche 30km in die nächste Stadt einkaufen fahren.

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Ab Ende August lassen sich nachts Polarlichter am Himmel beobachten und es wird merklich kühler. Gut, dass es im Garten den Swimmingpool gibt, dessen Wasser direkt aus der hauseigenen heißen Quelle kommt. Was aber manchmal zur Folge hat, dass das Wasser einfach zu heiß um auch nur seinen kleinen Zeh hinein zu halten. An diesen Tagen, fällt sich Waschen dann auch mal flach, weil in der dusche das selbe heiße Wasser fließt...

Alles in allem hat es unglaublich viel Spass gemacht in Island, fern von den Sorgen der restlichen Welt, zu arbeiten. Die Luft ist immer frische, egal in welche Richtung man den Kopf dreht, immer sieht man etwas unglaubliches schönes und Kühe sind sowieso äußerst faszinierende Tiere!

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