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Neuseeland

au pair neuseeland Julie

Hallo liebe Neuseelandfans!
Als nach einigem hin- und herüberlegen mein Au-Pair-Zielland feststand, las ich mir gefühlte hundert Blogs und Erfahrungsberichte wie diesen hier durch. Ich entschied mich schließlich, über die Agentur Multikultur eine Gastfamilie in Neuseeland zu suchen. Eine Agentur war mir wichtig, falls es Probleme mit der Familie geben würde – Multikultur hätte mir geholfen, eine neue Familie zu finden. Etwa drei Monate vor meiner Abreise habe ich eine Familie gefunden, mit der ich mich ab und zu zum skypen verabredete. Die Kinder waren schon ganz aufgeregt und konnten meine Ankunft gar nicht abwarten.

au pair neuseeland Julie

Ich lebte in einer Familie mit 4 Kindern (1, 4, 7 und 9 Jahre alt) in Queenstown – ein Städtchen im Süden der Südinsel Neuseelands. Queenstown war für mich die perfekte Au-Pair-Location: viele junge Menschen, viele Ausgehmöglichkeiten, gelegen an einem See und umgeben von Bergen. Heimweh hatte ich dadurch nicht wirklich oft und einen Kulturschock gab es für mich auch nicht wirklich – die neuseeländische Kultur ist, sofern man nicht in einer Maori-Familie lebt, der deutschen Kultur recht ähnlich. Nur das Essen war manchmal gewöhnungsbedürftig: es wurde statt Brot nur Toast gegessen und allgemein viel mehr Fleisch als ich es von zu Hause kannte. Vor Neuseeland war ich Vegetarierin – jetzt nicht mehr.

au pair neuseeland Julie

Mein Alltag bestand größtenteils daraus, mich tagsüber um den anfangs 9 Monate alten Sohn zu kümmern, der das Down-Syndrom hat. Diese Tatsache hat mir vor meiner Abreise etwas Sorgen bereitet, da ja noch 3 weitere Kinder da waren, aber erstens war der Kleine alles andere als anstrengend und seine Geschwister waren die meiste Zeit im Kindergarten oder in der Schule. Meine Hauptaufgaben waren das anziehen, Babymahlzeiten zubereiten, füttern und Fläschchen geben, spielen und Haushaltstätigkeiten wie z.B. Wäsche waschen, aufhängen und zusammenlegen, Boden staubsaugen und wischen, Essen kochen, Blumen gießen, Staub wischen… Am liebsten sang ich Lieder wie „Row, row, row your boat“ oder „Twinkle, twinkle little star“ mit dem Kleinen.

au pair neuseeland Julie

Ich fühlte mich in der Familie sehr wohl und wurde wie ein Familienmitglied aufgenommen. Abends saß ich auch öfters noch mit den Gasteltern im Wohnzimmer und wir haben gequatscht oder ferngesehen. In meiner Freizeit habe ich schnell neue Freunde gefunden, mit denen ich mich im Café getroffen habe, wandern gegangen bin, Picknicks am See gemacht habe, feiern gegangen bin und noch viel mehr. Am Wochenende haben wir oft Ausflüge mit dem Auto gemacht und in Hostels geschlafen oder gezeltet. So konnten wir die südliche Region der Südinsel nach und nach erkunden. Ein Highlight war für mich zum Beispiel Milford Sound (ein atemberaubender Fjord).

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Ich hatte zwei Wochen Urlaub, in denen ich mit meinem Freund, der mich aus Deutschland besucht hat, über beide Inseln gefahren bin. In dieser Zeit habe ich besonders gemerkt, wie gastfreundlich die Neuseeländer sind – uns haben sogar welche angeboten, nach einer Wanderung bei ihnen im Apartment zu duschen! Außerdem ist Neuseeland ein super Land für Camping-Trips; es gibt sehr viele kostenlose und sehr günstige Zeltplätze. Und die Natur ist natürlich unglaublich!

au pair neuseeland Julie

Mit der Betreuung durch Multikultur bin ich sehr zufrieden. Da ich keine Probleme mit meiner Gastfamilie hatte, war alles sehr einfach. Die Mitarbeiter haben immer sehr schnell auf meine Mails geantwortet und sich häufig bei mir gemeldet. Ich würde Multikultur für eine Au-Pair Vermittlung auf jeden Fall empfehlen.

Viel Spaß bei eurer kommenden Reise!
Julie

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