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Ecuador

Anfang Oktober 2013 bin ich nach Ecuador geflogen. Ecuador habe ich mir ausgesucht, weil ich unbedingt nach Südamerika wollte und weil es ein kleines, facettenreiches Land ist, das man gut in drei Monaten erkunden und erleben kann.

Meinen ersten Monat habe ich in Quito, der Hauptstadt, verbracht. Dort habe ich in einer Gastfamilie gelebt und bin zur Sprachschule gegangen. Meine Gasteltern, ihre Kinder leben nicht mehr mit im Haus, haben mich herzlich aufgenommen und ich habe mich sofort zu Hause gefühlt. Bei gemeinsamen Essen haben wir viel miteinander gesprochen und uns gegenseitig von unseren Kulturen erzählt. So konnte ich mein Spanisch schnell verbessern und gleichzeitig viel über die ecuadorianische Kultur lernen.

Montags bis freitags bin ich zur Sprachschule gegangen. Täglich 4 Stunden intensiver Spanischunterricht haben mir sehr geholfen vertrauter mit der Sprache zu werden und auch meine Hemmungen zu verlieren. Außerdem habe ich in der Sprachschule viele nette Leute aus der ganzen Welt kennengelernt, mit denen ich nach der Schule und auch am Wochenende Sachen unternommen habe. Die Wochenenden waren vor allem dazu da, Quitos Umgebung (Cotopaxi, Otavalo, Mitad del Mundo...) zu entdecken. Aber auch Wochenendtrips zum Strand oder in den Nebel-/Regenwald sind in Ecuador locker möglich. Man steigt einfach in den nächsten Nachtbus und ist innerhalb von 6-8 Stunden an einem Traumstrand oder in 2-3 Stunden im Nebelwald.

Nach einem Monat in Quito bin ich dann weiter nach Canoa. Canoa ist ca. 8 Stunden von Quito entfernt und liegt an einem wunderschönen Strand. Hier habe ich 2 Monate in einer bilingualen Schule gearbeitet. Die Arbeit mit den Kindern hat mit großen Spaß gemacht. Ich wurde nett von meinen ecuadorianischen Kolleginnen aufgenommen und hatte sofort mehrere Aufgaben, die mir zugeteilt wurden. So hatte ich von Anfang an immer etwas zu tun und habe mich gebraucht, aber auch geschätzt gefühlt. Was ich nicht so erwartet hätte war, dass ich zunächst die einzige Freiwillige war. Später kam noch ein weiteres Mädchen aus den USA nach Canoa mit der ich mich sehr gut verstanden habe und mit der ich auch zusammen gewohnt habe, allerdings habe ich mehr Freiwillige erwartet. Canoa an sich ist ein kleines Dorf ohne Bank, Post oder Supermarkt. Dafür gibt es einen wunderschönen Strand, tolles Meer und viele Freizeitmöglichkeiten. Surfen, Stand-Up-Paddling, Paragliden, Ausritte am Strand und noch vieles mehr werden in Canoa angeboten. Auch Leute kennenzulernen ist in Canoa nicht besonders kompliziert. Viele Touristen kommen zum Surfen und viele sind dort hängen geblieben und haben dann ihr eigenes Geschäft eröffnet. Es ist also immer was los in Canoa und sobald man aus der Haustür geht trifft man ein bekanntes Gesicht.

Meine Erfahrungen in Ecuador waren durchaus positiv und ich würde diese Reise auf jeden Fall noch einmal machen. Ich habe viel über das Land und die Leute gelernt und ich bin sicher, dass ich wieder nach Ecuador reisen werde.

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