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Schottland

maike au pair in schottland

Den Moment als ich mich am Flughafen von meiner Familie verabschiedet habe, werde ich wohl so schnell nicht mehr vergessen. Auch wenn ich mich richtig auf das Leben als Au Pair in Schottland gefreut habe, so machte mich der Gedanke, in einem fremden Land bei einer neuen Familie einzuziehen, doch recht nervös.

maike au pair in schottland

Meine größte Sorge, dass mein Englisch vielleicht nicht gut genug ist (ich war nie so gut in Englisch in der Schule), ist in der ersten Familie, wo ich mich nur um ein kleines Mädchen (2) kümmern sollte, doch sehr schnell verflogen. Trotzdem konnte ich, als deren erstes Au Pair, ihre Anforderungen nicht erfüllen und so gab mir die Familie nach nur einer Woche zu verstehen, dass ich nach einer neuen Familie schauen soll. Auch die Agentur baten sie, mich so schnell wie möglich woanders unterzubringen. Zu diesem Zeitpunkt war ich so froh mit einer Agentur gefahren zu sein, die sich so super um mich kümmerte. Die Leiterin der schottischen Partneragentur nahm mich bei ihr zuhause auf, um die Übergangszeit zu entspannen, und auch aus Deutschland bekam ich alle benötigte Hilfe.

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Meine zweite Familie lebte auch in Edinburgh und hier hatte ich ein bisschen mehr zu tun. Meine Aufgaben bestanden darin, an manchen Morgen Ava (7) und Charlie (9) in die Schule zu bringen während ihre Mutter Esme (3) zum Kindergarten brachte. Ich habe mich jeden Tag um die Wäsche und die Sauberkeit der Küche gekümmert, womit meine Aufgaben im Haushalt auch schon erledigt waren. Mittags habe ich Esme vom Kindergarten abgeholt und etwas später haben wir die beiden Großen dann bei der Schule eingesammelt. Nachmittags haben wir zusammen gespielt, uns draußen ausgetobt oder sind zusammen zu den Hobbies der Kinder gegangen. Abends habe ich für mich und die Kinder Abendessen gekocht. Während wir gegessen haben sind ihre Eltern nachhause gekommen und damit war der Arbeitstag für mich beendet. Ich habe so viele schöne Erinnerungen mit dieser Familie gesammelt und bin so froh, dass ich nach dem schwierigen Einstieg nicht einfach nach Hause gefahren bin.

maike au pair in schottland

In meiner freien Zeit bin ich mit anderen Au Pairs zu einem Sprachkurs gegangen, habe im Fitness Studio trainiert oder mich einfach so zum Kaffee trinken verabredet. Die Eltern haben immer darauf geachtet, dass ich nicht zu lange arbeite und haben mir frei gegeben, sobald sie außerplanmäßig zuhause waren. Ich fühlte mich immer willkommen zu allen Familienveranstaltungen und wusste aber auch, dass es kein Problem ist, wenn ich lieber etwas anders mache. Ich wurde immer fair behandelt und allen Entscheidungen (z.B. Geigenunterricht zu nehmen) unterstützt.

Während den neun Monaten in Schottland habe ich so viel erlebt, so viel gesehen und so viele nette Menschen kennengelernt. Mein Englisch hat sich so weit verbessert, dass ich jetzt sogar selbstbewusst in ein Englischstudium starte. Außerdem haben mich alle guten als auch schlechten Erfahrungen als Mensch wirklich weitergebracht und ich würde sofort nochmal als Au Pair nach Schottland fahren!

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