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Schottland

lea au pair in schottland

Ich hatte mich schon ziemlich früh entschieden, dass ich als Au Pair nach Schottland gehen möchte. Die Landschaft hatte es mir bei einem Urlaub so angetan, dass ich es kaum erwarten konnte, dort für längere Zeit zu leben.

Im August 2013 war es dann soweit und ich machte mich auf den Weg nach Wemyss Bay, einem kleinen Dorf an der Westküste. Meine Familie, bestehend aus den Eltern, 3 Kindern (8, 13,13), einem Hund, einer Katze und zwei Meerschweinchen, war unfassbar nett und es fiel mir sehr leicht, mich einzugewöhnen. Mit der Sprache hatte ich nur wenig Probleme, da meine Gasteltern Engländer waren und der berühmt-berüchtigte schottische Akzent höchstens in abgeschwächter Form bei den Kindern zu finden war!

lea au pair in schottland

Meine Aufgaben bestanden darin, morgens dafür zu sorgen, dass die Kinder rechtzeitig fertig wurden, die Jüngste dann zur Schule zu bringen und einige Haushaltsaufgaben wie Staubsaugen, Wäsche waschen und Aufräumen zu erledigen. Nachmittags musste ich sie wieder abholen und sicherstellen, dass sie ihre Hausaufgaben machte. Nebenbei kümmerte ich mich auch um den Hund, was mir besonders viel Spaß machte! Die beiden Ältesten waren Zwillinge und mussten nicht wirklich unterhalten werden und machten selbstständig ihre Aufgaben.

Abends kam meine Gastmutter nach Hause, die dann kochte und wir aßen alle zusammen. Der Gastvater arbeitete im Süden Englands und war deshalb nur an den Wochenenden zuhause. Nach dem Abwasch war die Arbeit des Tages dann für mich beendet.

Da ich gerne backe, habe ich meine Gastfamilie mit vielen britischen Kuchen und Gebäcken versorgt, was stets sehr gut ankam!

Da ich relativ weit von Glasgow entfernt wohnte, was es etwas schwierig, Au Pairs zu finden, die in meiner Nähe wohnten. Bald hatte ich jedoch auch das Problem gelöst und traf mich regelmäßig mit einem anderen deutschen Au Pair aus der Umgebung.

In Schottland gibt es viel zu sehen und obwohl ich an vielen Wochenenden unterwegs war, hätte ich auch noch gut ein weiteres Jahr bleiben können um alles zu sehen, was ich mir vorgenommen hatte! Während meiner Zeit dort konnte ich auch einige Klischees überprüfen. Und ja, es stimmt. In Schottland regnet es wirklich viel. Gleichzeitig lernte ich aber auch einen Feind der Schotten kennen: die Midges, schottische Mücken. Doch obwohl das wirklich lästige Insekten sind, gewöhnte ich mich auch an sie. Die Schotten sind ein sehr freundliches Volk, auch wenn der Akzent manchmal wirklich schwer zu verstehen sein kann!

Über Weihnachten und Silvester war ich dann zu Hause und konnte endlich meine Familie und Freunde wiedersehen. Doch auch danach ging es weiter und ich lernte einige Au Pairs aus Glasgow kennen, freundete mich mit ihnen an und unternahm weitere Reisen, teilweise auch nach England.

Ende Mai 2014 bin ich dann nach einem tränenreichen Abschied wieder nach Hause gekommen und obwohl ich an manchen Tagen Heimweh hatte, habe ich es doch nie bereut, als Au Pair nach Schottland zu gehen und kann es jedem, dem Regen nichts ausmacht, nur empfehlen! Multikultur hat mich stets unterstützt und über die Agentur habe ich viele Au Pairs kennen gelernt!

P.s.: Wer nach Schottland geht, sollte auf jeden Fall auch auf ein traditionelles Ceilidh gehen!

Hier findest du alle Informationen und die Bewerbungsunterlagen zu dem Programm Au Pair Schottland.

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