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Norwegen

Wichtig: für 2023 können wir leider keine weiteren Bewerbung für Schweden und Norwegen akzeptieren!!

Wenn du in diesem Jahr ins Ausland gehen möchtest, empfehlen wir dir insbesondere Au Pair Aufenthalte in Spanien, Frankreich, Island oder Australien.

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Rebecca au pair in norwegen

Anfang Oktober 2014 trat ich meine Reise vom Frankfurter Flughafen über Kristiansand nach Arendal/Saltrød (Südnorwegen) an. Ich wurde von meiner fünf- bis sechsköpfigen Gastfamilie herzlich willkommen geheißen. Es klingt ein bisschen verwunderlich, dass die Familie aus fünf bis sechs Personen bestand? Einfach zu erklären: Der älteste Sohn stammt aus einer früheren Beziehung und pendelte somit wöchentlich zwischen dem Elternhaus des Vaters und der Mutter.

Rebecca au pair in norwegen

Gleich am ersten Tag wurde ich „ins kalte Wasser geworfen“. Meine Hauptaufgaben waren bereits vor der Abreise abgeklärt und daher wusste ich auch, was mich erwartet. Ich hatte wenige Aufgaben im Haushalt, wie Wäsche waschen und Staubsaugen. Jeden Nachmittag stand ich am Herd und ging meinem großen Hobby nach – dem Kochen und Backen. Es machte mir stets Spaß für eine Großfamilie zu kochen – auch wenn ich zu Anfang (nun, eigentlich bis zum Schluss) mit der Uhrzeit fürs norwegische Mittagessen (16.00 Uhr) und einigen norwegischen Spezialitäten (Fiskeboller, Karbonade, …) so meine Berührungsängste und Probleme hatte! Für mitteleuropäische Zungen ist die norwegische Küche schon des Öfteren ein Wagnis. Aber ich kann euch beruhigen, sie haben auch wunderbare Spezialitäten. Mir fehlt schon heute der brunost, fenalår, boller, kanelsnurrer, pinnekjøtt und vieles Andere.

Rebecca au pair in norwegen

Nach der Rückkehr der beiden Jungs (6 und 9 Jahre) von der Schule haben wir erst zusammen Mittag gegessen und mit den Hausaufgaben begonnen. Wenn Sport anstand, habe ich die Jungs meist schon fertig gemacht, dass sie nur noch mit den Eltern wieder außer Haus mussten. Auch habe ich oft gerade mit der Kleinsten (4 Jahre) gespielt und auch gebacken. Ich hatte neben der Hausarbeit und dem Kochen keine festen Aufgaben. Ich packte immer da an, wo Not am Mann war oder wo ich an diesem Tag gebraucht wurde. Diese abwechslungsreiche Arbeit machte mir auch mehr Spaß als täglich das Gleiche zu verrichten.

Rebecca au pair in norwegen

Größtenteils habe ich mich mit meiner Gastfamilie sehr gut verstanden, natürlich sind wir im Laufe der 10 Monate auch immer wieder aneinander geeckt, da man auch unterschiedliche Ansichten vertritt. Jedoch haben wir uns immer ausgesprochen und meist die Probleme schnell gelöst. Zwischenzeitlich hatte ich einen richtigen Hänger. Die Alltagsprobleme aus Kindergarten, Schule und Arbeit prallten oft an mir als erste Ansprechperson ab und ließen mich leiden. Ich hatte das Gefühl zwar inmitten der Familie zu stehen, jedoch unsichtbar! In dieser Zeit dachte ich vermehrt über einen Wechsel der Gastfamilie nach und zog auch meine Organisation zu Rate. Zudem kam, dass mir das (fast) durchweg schlechte Wetter sehr aufs Gemüt schlug (warmer Winter; kalter, verregneter Sommer). Wir haben uns aber zusammengerauft und im Nachhinein bin ich sehr stolz, dass ich nicht aufgegeben und der Familie eine weitere Chance gegeben habe. Wir haben seit dieser Zeit viel mehr über Probleme gesprochen und auch mehr Rücksicht aufeinander genommen. Im Juli reisten wir dann alle zusammen nach Spanien. Diese Zeit habe ich sehr genossen. Es gab keine Streits, nur Spaß und Erholung. Den Jungs habe ich Schwimmen beigebracht und die Kleine auf ihrem Delfin stundenlang durchs Wasser gezogen!

Schlussendlich hatte ich viele Höhen und wenige Tiefs. Viele meiner Wünsche, die ich schon lange hegte konnte ich erfüllen – wenige leider nicht. Aber das Leben besteht nun auch einmal aus Kompromissen. Ich habe mich in die herrliche Landschaft verliebt. Die Natur in Norwegen bietet so viel Ruhe und Naturschauspiele, dass man jedem einfach das Land nur empfehlen kann – auch wenn ich euch weniger Regen und mehr Schnee und Sonne wünsche!

Ich danke meiner Gastfamilie und allen anderen, die ich in diesen 10 Monaten habe kennenlernen dürfen und natürlich auch allen Zuhause gebliebenen, die mir in guten und schlechten Zeiten immer zur Seite standen. Alle haben für mich das Jahr unvergessen gemacht.

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