Au Pair Irland
Irland

Nicole au pair Irland erfahrungsberichtWarum Au Pair? Warum Irland? Während meines Aufenthalts und auch nach meiner Rückkehr wurden mir diese Fragen sehr häufig gestellt. Und um ganz ehrlich zu sein, eine richtige Antwort darauf habe ich nicht. Vielleicht waren es mehrere Faktoren, die mich dazu brachten. Zum einen kann ich sehr gut mit Kindern umgehen und bin auch immer gerne babysitten gegangen, zum anderen war da einfach die Sehnsucht, nach 12 Jahren Schule endlich einmal frei zu sein und etwas von der Welt zu sehen. Damit wäre dann die Frage nach dem „Warum Au Pair?“ zumindest einmal grob erklärt. Bleibt noch die Frage „Warum Irland?“.

Nicole au pair Irland erfahrungsberichtZum einen hat es mich schon immer mehr in den Norden gezogen, zum anderen war da die Faszination von diesem unbekannten Land. Jeder, der schon einmal dort war, schwärmte nur in den höchsten Tönen von der grünen Insel, von der Schönheit der Landschaft und der unglaublichen Freundlichkeit der Bewohner. Jetzt, nachdem ich ein halbes Jahr in Irland verbracht habe, kann ich diese Vorzüge nur bestätigen und noch weitere hinzufügen. Als einen großen Vorteil sah ich auch immer die Überschaubarkeit der Insel. In nur zwei Stunden kommt man von der Ostküste an die Westküste und hat plötzlich eine ganz andere Natur vor sich. Ich habe an den Wochenenden oft die Möglichkeit genutzt, etwas von meiner neuen Heimat zu sehen und nach sechs Monaten kann ich stolz erzählen, alle wichtigen Punkte in meinem Reiseführer abgehakt zu haben.

Doch zu einem Au Pair- Aufenthalt gehört nicht nur das Reisen, sondern auch das Leben in und mit einer Gastfamilie und dann natürlich auch, sich um die Kinder und den Haushalt zu kümmern. Das Zusammenleben funktionierte immer sehr gut, was wohl auch an der irischen Gastfreundlichkeit liegt. Trotzdem saß ich als Au Pair immer zwischen den Stühlen. Ich war keine Angestellte, aber auch kein Familienmitglied, ich kannte diese Menschen kaum, trotzdem verbrachte ich den Großteil meines Tages mit ihnen, wir wohnten zusammen unter einem Dach und aßen gemeinsam. Verschiedene Ereignissen und Erlebnisse, wie beispielsweiße mein Geburtstag oder als wir alle gemeinsam beim Hurlinghalbfinale im Stadion waren, schweißten uns enger zusammen und beim Abschied habe ich dann gemerkt, wie wichtig wir uns gegenseitig geworden sind und wie lieb wir uns gewonnen hatten. Auch die Kinder waren anfangs wirklich eine Herausforderung. Bevor ich nach Irland gekommen war, hatte ich in Deutschland zwei Babysitterkinder, die mir immer schon entgegengelaufen sind wenn sie nur mein Auto gehört haben und mich dann sofort umarmt haben. Meine beiden irischen Jungs waren da ganz anders. Sie interessierten sich anfangs kaum für mich, fragten nie nach Hilfe und ich fühlte mich manchmal richtig nutzlos. Natürlich verbesserte sich die Situation täglich, aber wir haben wirklich zwei Monate gebraucht, um uns gegenseitig ins Herz zu schließen. Wenn ich nun nach einem Wochenendtrip wieder zuhause war, wurde ich Montagmorgens freudig von ihnen begrüßt und auch nach Schulschluss kamen sie immer direkt zu mir und erzählten mir ihre Neuigkeiten.

Nicole au pair Irland erfahrungsberichtIm Nachhinein bin ich froh, dass mir die Kinder den Anfang nicht so einfach gemacht haben, denn dadurch bin ich so viel stärker und selbstbewusster geworden und habe viel über mich gelernt. Auch wenn es manchmal Tage gab, an denen ich am liebsten alles hingeschmissen und mich in den nächsten Flieger gesetzt hätte, habe ich meine Entscheidung, als Au Pair nach Irland zu gehen keinen Tag bereut. Ich hatte eine unglaublich tolle Zeit in Irland, ich habe das Land und die Leute kennengelernt und ich habe hinter die Kulissen gesehen, was einem als Tourist nicht möglich ist. Ich habe das wahre Irland erlebt. Ich habe wunderbare Menschen aus der ganzen Welt kennengelernt, andere Kulturen und Lebensweisen. Meine Gastmutter und auch die Agentur haben sich immer sehr bemüht, dass sich die Au Pairs in der Gegend kennenlernen und so habe ich tolle Mitreisende und Freundinnen fürs Leben gefunden. Und eins ist sicher: Irland und Gastfamilie- wir sehen uns wieder!

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