Was eignet sich am besten, um es mit einem Freiwilligenaufenthalt in Indonesien zu kombinieren? Genau, anschließend für ein paar Wochen den größten Inselstaat der Welt erkunden, seine Kultur noch besser kennen zu lernen und so deine Reiselust zu stillen! Wir waren 3 Wochen unterwegs und konnten in dieser Zeit zumindest 5 der über 17.000 Inseln besuchen. In diesem Artikel geben wir dir zahlreiche Insidertipps zu leckeren Warungs (indonesisch für Restaurant) und sehenswerten Spots!

Bali

Der Küstenort Canggu ist mit dem Taxi nur 1 Stunde vom Flughafen in Denpasar entfernt und eignet sich so perfekt als erster Stopp auf Bali. Wenn du dir einen Roller mietest (was übrigens überall auf Bali zu empfehlen ist) lohnt es sich, einen Tag mit Beach Hopping zu verbringen. Dabei kannst du in Strandbars mit Blick aufs Meer frische Kokosnüsse und Säfte genießen. Canggu ist aufgrund seiner hohen Wellen auch ein toller Surfspot. Aber Achtung: zum Schwimmen ist der Küstenort aufgrund des starken Wellengangs eher weniger zu empfehlen. Die Restaurants in Canggu machen meist schon gegen 21 zu, sei‘ deshalb rechtzeitig wieder zurück. Der Ort bietet zahlreiche gute Restaurants und Cafés, wovon auch viele vegane Alternativen wie Smoothie Bowls oder veganes Eis anbieten. Ein sehr gutes Frühstück bekommst du z.B. im Betelnut Café oder Nude Café und das Dandelion ist ebenfalls zu empfehlen.

Auf Bali waren wir außerdem in Ubud, das berühmt ist für seine endlosen Reisfelder, vielen Tempel und die immer populärer werdende Kunst und Yoga Kultur. Also alle Yogis und Food Lover aufgepasst – Ubud ist ein Must für euch! Auch hier solltest du dir unbedingt einen Roller mieten, der meist nicht mehr als 70.000 IDR/ Tag kostet. Unbedingt einen Besuch wert ist die Elephant Cave oder der Wasserfall Kanto Lampo (ein echter Geheimtipp!). Natürlich kannst du in Ubud auch hervorragend eine Yoga Klasse besuchen oder dir eine balinesische Massage gönnen! Als Café können wir wärmstens das Earth Café empfehlen – nicht unbedingt billig, aber sehr lecker, für Veganer oder Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet und alles organic. Negativ ist uns in Ubud der Verkehr aufgefallen. Auf den Straßen war es super voll, obwohl wir nicht zur Hauptreisezeit dort waren!

Nusa Penida

Nusa Penida war definitiv eines unserer Highlights! Die kleine Insel im Südosten vor Bali ist in einer einstündigen Fahrt mit dem Speedboat vom Hafen in Sanur aus gut zu erreichen. Besonders gut haben uns dort die freundlichen Einheimischen und die unberührte Natur gefallen. Als Unterkunft haben wir uns dort einen Bungalow (Somayan Bungalows) gemietet, von wo wir einen unbeschreiblichen Ausblick auf die Küste und das Meer genießen konnten! Es gibt auf der Insel außerdem tolle Strände, wie z.B. den Atuh Beach oder die Crystal Bay (etwas touristischer, aber dafür wunderschöne Sonnenuntergänge). Zu beiden Spots kannst du mit dem Roller gelangen, allerdings war die Fahrtzeit von unserer Unterkunft etwas länger (mind. 1h). Das fanden wir aber überhaupt nicht schlimm, da man von der Küstenstraße aus einen tollen Ausblick hat oder durch dicht bewaldete Hügel an kleinen Dörfern mit netten Einheimischen vorbei fährt. Die Straße zu den Aussichtspunkten Angels Billabong, Broken Bay und Kelingking Beach ist übersäht mit Schlaglöchern und mit dem Roller war uns das etwas zu gefährlich. Die Spots solltest du dir aber auf keinen Fall entgehen lassen! Wer sich den Weg mit dem Roller nicht zutraut, kann ebenfalls einen Ausflug mit organisierter Autofahrt dorthin buchen.

Flores

Von Flores hatten wir im Vorhinein gehört, dass es nicht so touristisch sei und es dort mit die besten Tauchplätze gäbe. Die Insel hielt ihr Versprechen. Wir blieben 4 Tage lang in Labuanbajo, einem Dorf am Hafen und Ausgangspunkt für die meisten Touren und Ausflüge in den Komodo Nationalpark. Die Stadt an sich ist nicht so schön und nur empfehlenswert, wenn man einen Ausflüge buchen und dort tauchen gehen möchte.  Wir besuchten z.B. die unbewohnte Insel Padar, das winzige Eilland Taka Makassar mit weißem Sand und glasklarem Wasser sowie die kleine Insel Kanawa Island. Außerdem verbrachten wir auf den Inseln Komodo und Rinca Island Zeit mit den letzten Drachen der Welt, den Komodowaranen. J Ein Highlight war definitiv auch das Schnorcheln am Manta Point. Über 10 riesigen Manta Rochen zu schnorcheln ist so beeindruckend, dieses Erlebnis vergisst man nie mehr! Der Komodo Nationalpark eignet sich auch hervorragend zum Tauchen und bietet wunderschöne Tauchplätze. Ich würde dies aber eher fortgeschrittenen Tauchern empfehlen, da die Strömung sehr stark ist und nicht unterschätzt werden sollte. Für alle anderen gibt es aber ebenfalls viele tolle Schnorchelausflüge, bei denen man die bunte Unterwasserwelt bestaunen kann! In Labuanbajo können wir die Cafés/Restaurants Lé Pirate (dort ist auch abends etwas  lost), Coffee Hit (der beste Kaffee) und das Warung Mama (leckere und günstige einheimische Küche) empfehlen.

Lombok

Auf Lombok verbrachten wir einige Nächte in Senggigi. Dort war es etwas ruhiger, da im April noch nicht so viele Touristen unterwegs waren. Es gibt viele wunderschöne Strände und dichten Regenwald. Besonders der Malaka Beach hat uns sehr gut gefallen, da dort nur einheimische Jugendliche waren, mit denen wir schnell ins Gespräch kamen. J Ein Ausflug mit dem Roller zu den Affen im Regenwald ist ebenfalls zu empfehlen. Das Warung Ijo hat leckere einheimische Küche und bietet sehr günstige Preise bei guter Qualität (wir haben zu dritt für 5,- € gegessen). Wer eine etwas gehobenere Küche bevorzugt, sollte auf jeden Fall mal dem Restaurant Asmara an der Hauptstraße von Sengiggi einen Besuch abstatten. Dort gibt es eine deutsche Karte, da die Inhaberin Deutsche ist und das Curry ist sehr lecker. Das Café Alberto ist ebenfalls eine tolle Location, da es direkt am Strand liegt und man dort einen tollen Sonnenuntergang bei einem leckeren Cocktail genießen kann.

Gili Air

Unser letzter Stopp war auf der Insel Gili Air direkt vor Lombok. Die Insel eignet sich perfekt um ein paar Tage zu entspannen, gutes Essen zu genießen, Yoga zu machen oder sich eine - oder auch mehrere ;) - Massagen zu gönnen. Außerdem kann man vor den Gili Inseln auch toll schnorcheln, wobei das Meer direkt an der Küste meist zu flach ist und man eher einen Schnorchel Trip buchen sollte. Besonders das H2O Yoga Ressort können wir empfehlen, wo zweimal täglich Yoga Klassen stattfinden, an denen du einfach spontan teilnehmen kannst. Außerdem gibt es auf dem Gelände noch ein Café. Dort kannst du nach einer anstrengenden Yoga Klasse leckeres selbst gebackenes Banen-Schoko-Brot oder einen leichten Salat essen. Das Café Gili Bliss liegt direkt in Hafennähe und dort kann man ebenfalls sehr lecker frühstücken. Am Abend bieten viele Bars und Restaurants am Strand Live Musik an. Dies eignet sich perfekt, um den Abend bei einem Bintang (indonesisches Bier) ausklingen zu lasse. Mehrmals die Woche werden außerdem im Open Air Kino vor dem Hotel Ombok Paradise direkt am Strand relativ neue Filme gezeigt. Für 100.000 IDR kannst du dir in einem gemütlichen Sitzsack den Film anschauen und erhältst noch eine Schale Popcorn und ein Getränk dazu. ;)

 

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