Vor ca. 5 Jahren habe ich mein Abi gemacht und ich hatte schon lange vorher den Plan anschließend für ein paar Monate ins Ausland zu gehen. Ich hatte allerdings keine genaue Vorstellung, wohin es gehen sollte und habe mich dann dafür entschieden Freiwilligenarbeit in Ecuador zu leisten, da Ecuador kein typisches Reiseziel ist und ich gespannt war zu sehen wie die Menschen dort leben. Viele meiner Freunde und Verwandten waren sehr skeptisch in Bezug auf die Sicherheit, Kriminalität und die ärmlichen Verhältnisse in Lateinamerika, jedoch hat mich das nicht abgehalten.

 

„Wieso denn nach Südafrika?“,  „Ist das nicht unsicher?“ – diese und viele andere Fragen wurden mir gestellt, als ich vor 7 Jahren das erste Mal für eine längere Zeit nach Südafrika reisen wollte. Ein Jahr sollte es weggehen und ich erzählte jedem stolz meine Pläne. Die Reaktionen waren aufgrund der Sicherheitslage oft gemischt, doch das hielt mich nicht auf. Ich informierte mich ausführlich über die go‘s und no-go’s, doch erst vor Ort lernte ich wirklich, was man tun und was man lieber lassen sollte.

 

Wenn Freiwillige ins Ausland gehen, um ein Tierprojekt zu unterstützen, wollen sie vor allem mit ihrer Arbeitskraft und Motivation an einer guten Sache teilhaben – etwas bewegen, wenn auch im Kleinen. Viele Tierprojekte sind dankbar für ein paar zusätzliche helfende Hände, die bei der Instandhaltung des Projektes und bei der Pflege der Tiere mit anpacken können. Leider gibt es jedoch auch Menschen, die es sich zu Nutze machen, dass immer mehr Leute bereit sind, Geld zu zahlen um so einen Aufenthalt machen zu können.