Du startest bald in dein großes Auslandsabenteuer und es geht nach Peru? Dort, wo vier Welten aufeinander treffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gibt es viel zu entdecken. Ein Land, das beeindruckende Gebirgslandschaften, Pazifikküste, Regenwald und Wüste miteinander vereint, findet man kaum ein zweites Mal auf der Welt!


Hier stellen wir dir die Must Haves in Sachen Reiseziele und einige Insider Tipps vor:


1. Cusco
Die Andenstadt Cusco ist schon für sich einen Besuch wert. Insbesondere zur Zeit des Sonnenfestes Inti Raymi befinden sich die gesamte Stadt und ihre Einwohner über eine Woche lang in Feierlaune. In dieser Zeit kann man die Lebensfreue und Gelassenheit der Peruaner besonders gut beobachten und sich selbst mit ins Treiben stürzen! :)  Höhepunkt sind die Zeremonien zu Ehren des Sonnengottes. Dieses alljährliche Spektakel mit Musik, Tänzen und ausgefallenen Kostümen ist für Touristen und Einheimische gleichermaßen ein besonderes Erlebnis.
Wer in das typische peruanische Leben eintauchen will, sollte außerdem unbedingt einem der zahlreichen Märkte in Cusco einen Besuch abstatten. Dort werden z.B. schöne Taschen, besondere handgearbeitete Alpaka-Decken oder Obst und Gemüse angeboten. Das bunte Treiben versprüht ein ganz eigenes Flair. Wenn du dort etwas kaufen möchtest, ist es üblich nicht den ersten Preis zu zahlen, sondern etwas zu handeln. Wer es lieber ruhig und etwas abseits mag, kann samstags den Markt auf dem Platz San Blas besuchen. In einem der ringsherum gelegenen Cafés kann dann mit einem frischen Saft und einem Stück Kuchen gemütlich die Aussicht auf die Stadt genossen werden.


2. Machu Picchu
Cusco ist außerdem der Haupt-Ausgangsort für alle Touren zur berühmten Inka Stadt Machu Picchu. Egal, ob du auf dem Inka-Trail dorthin wanderst oder mit dem Zug fährst, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Zu empfehlen ist, nicht mit dem Bus den Rest des kurvenreichen Weges hinauf auf den Berg zu fahren, sondern schon vor Sonnenaufgang aufzubrechen und die Strecke zu Fuß zu bestreiten. Es ist anstrengend, lohnt sich aber. Dieses unbeschreibliche Gefühl, wenn man oben ankommt, vergisst man einfach nicht: Nach der anstrengenden Wanderung steht man endlich dort oben, die Wolken reißen auf, das Bild wird nach Minuten im dichtesten Nebel immer klarer und schließlich kannst du einen ersten Blick auf die unter dir liegenden Ruinen erhaschen. Der beste Aussichtspunkt ist der über der Stadt thronende Huanya Picchu (wenn auch nicht ganz leicht zu erreichen) oder der gegenüber liegende Machu Picchu Mountain oder Montaña. Natürlich ist die Inka Stätte generell ein beliebtes touristisches Ziel und ist dementsprechend vor allem mittags und nachmittags etwas überlaufen. Deshalb ist ein früher Aufstieg wirklich empfehlenswert.


3. Arequipa & Colca Canyon
Arequipa – die weiße Stadt – macht ihrem Namen alle Ehre. Viele Gebäude sind aus weißem Vulkanstein erbaut, besonders die am Plaza de Armas, dem Hauptplatz der Kolonialstadt. Das Stadtzentrum wurde 2000 sogar zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Es gibt dort außerdem viele Märkte mit unglaublich leckeren frisch gepressten Säften, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Außerdem ist ein Besuch im Kloster Santa Catalina sehr zu empfehlen. Das Kloster umfasst einen kompletten Teil der Stadt, der zur Kolonialzeit kurzerhand ummauert und zur autarken Siedlung erklärt wurde. Die Architektur, verwinkelten Gassen und original nachgebauten Wohnräume bieten einen tollen Einblick in das frühere Leben des 16. Jahrhunderts. Tipp: Man kann es sogar spät abends im Dunklen besuchen – dann versprüht das Kloster eine ganz besondere Atmosphäre.
Von Arequipa aus ist es außerdem nicht weit bis zum Colca Canyon, zumindest für peruanische Verhältnisse ;). Besonders beeindruckend ist dort die Landschaft, die aufgrund der Höhenunterschiede sehr facettenreich ist. Bei gutem Wetter hat man sogar die Chance Anden-Kondore zu sehen, die sich vom Aufwind tragen lassen. Mit einer Flügelspanne von 3 Metern ist der Kondor ein wirklich beeindruckendes Tier und gehört zu den größten Vögeln der Welt! Achtung: Nachts kann es im Canyon empfindlich kalt werden, also einen warmen Pullover und Schal nicht vergessen.


4. Atacama-Wüste
Wenn man sich etwas von den kalten Nächten in den Bergen erholen will, sollte man in seiner Reiseroute auf jeden Fall einen Stopp in der Wüstenoase Huacachina einlegen. Dort ist es bei um die 30 °C endlich warm genug für kurze Kleidung. Obwohl es dort quasi eine Standard-Touristenattraktion ist, sollte man sich das Sandboarding und Buggy-Fahren in der Atacama-Wüste nicht entgehen lassen – dafür ist es einfach zu lustig und macht zu viel Spaß.


5. Paracas
Noch südlich von Lima liegt das Fischerdorf Paracas mit den vor der Küste liegenden Islas Ballestas. Die rot-orangenen Strände und die zerklüfteten Felsformationen entlang der Küste sind ein Erkennungsmerkmals des dort gelegenen Nationalparks. Das Areal lässt sich super mit dem Quad erkunden. Geführte Quad-Touren werden nahezu von allen Hostels dort angeboten, sind relativ preisgünstig und absolut empfehlenswert, um möglichst viel zu sehen. Ein weiteres Highlight ist eine Bootstour zu den Inseln. Dabei können tausende Vögel, viele Robben und Seelöwen, Pinguine und sogar manchmal Wale beobachtet werden. Den Abend ausklingen lassen kannst du bei einer leckeren Portion Ceviche und einem kühlen Pisco Sour in einem der lokalen Restaurants.

Dies sind nur einige Highlights, die es bei einer Reise durch Peru zu entdecken gibt. Es gibt noch unendlich viel mehr zu sehen und dir wird dort bestimmt nicht langweilig. ;)
Oder bist du vielleicht selbst schon einmal durch Peru gereist und hast spannende Erfahrungen gesammelt? Schreib uns gerne, wir freuen uns immer über Tipps von Insidern! :)

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