Der Herbst ist da und mit ihm viele bunte Farben. Nicht nur bei uns in Deutschland, sondern auch in anderen Teilen Europas und den USA verwandeln sich Wälder, Alleen oder auch frei stehende Bäume in bunte Farbspiele. Wenn du gerade als AuPair im Ausland bist und aus deinem Fenster die Blätter fallen siehst, nutze dieses Naturschauspiel doch als Inspiratoin für einen Nachmittag voller Kreativität und Bastelei, wenn es draußen mal wieder ungemütlich regnerisch ist. So sind die Kinder nicht nur beschäftigt, sonder es entstehen vor allem wundervolle, bunte und verrückte Kunstwerke, die sich oft auch toll als Geschenk eignen.

Basteln ist ein schöner Zeitvertreib, der den Kindern oft besonders viel Spaß macht. Da darf man mit bunten Farben und Kleber herumklecksen und keiner beschwert sich. Noch viel mehr Spaß macht die Bastelarbeit, wenn man vorher das Material selber besorgt und gesammelt hat. Ein Spaziergang zum Blätter und Kastaniensammeln macht bei schönem, wenn auch kaltem Wetter immer Freude.


1.    Kastanientierchen - wer kennt sie nicht?!

Aufwendig ist diese Bastelaktion nicht. Aber Spaß macht sie, denn es gibt absolut keine Regel: deine Tierchen können aussehen wie du willst. Ob mit zwei, drei, vier oder zehn Beinen, das ist vollkommen dir überlassen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Alles was du brauchst sind Kastanien, Zahnstocher oder Streichhölzer, und gegebenenfalls Kleber.
Aus diesen paar Materialien entstehen die abenteuerlichsten Kombinationen und Figuren. Wer Lust hat kann seine Kastanientierchen jetzt auch noch individueller gestalten und sie zum Beispiel anmalen, ihnen Hüte aus Eichelhütchen basteln und sich die verrücktesten Verzierungen einfallen lassen.

2.     Blätterlesezeichen

Einen Streifen Pappe oder dickes Papier her und ein paar schöne bunte Herbstblätter und man hat im Nu einzigartige Lesezeichen gebastelt. Diese eignen sich auch super als Geschenk für den ein oder anderen Bücherwurm!
Die Blätter werden einige Tage, gerne auch bis zu eine Woche oder mehr, vorher gesammelt und in einem dicken Buch gut getrocknet. Anschließend kann man sie wie man möchte auf den Streifen Pappe/ Papier kleben und durch das Laminiergerät jagen: Fertig ist das Lesezeichen.
(Tipp: Wer die Blätter noch bunter machen möchte, kann sie auch anmalen.)

3.    Tannenzapfentiere – die etwas andere Version der Kastanientierchen

Wie schon die Kastanientierchen muss man auch hier erst einmal das Material sammeln gehen: Tannenzapfen. Dazu noch ein paar Eichelhütchen, Kulleraugen und ein wenig Farbe (um den Tannenzapfen anzumalen) und schon hat man Tannenzapfentiere.

4.    Laternen

Wenn es im Herbst immer früher dunkel wird und immer länger dunkel bleibt, fehlen dann schon bald die frohen Lichter. Doch genau dazu eignen sich die kühleren, dunkleren Jahreszeiten so gut: Licht machen!
Aus Getränkekartons, Transparentpapier und Kleber entstehen Laternen, die man auch noch auf viele, viele Arten dekorieren kann.
Aus den Getränkekartons werden an allen vier Seiten des Kartons „Fenster“ ausgeschnitten, bis man nur noch einen Boden und einen „Rahmen“ an allen vier Seiten hat. Anschließend kann man den Karton anmalen und ihn danach mit dem bunten Transparentpapier in eine Laterne verwandeln. Dafür schneidet man sich vier Rechtecke zurecht, die ein wenig größer sind, als die „Fenster“ im Karton. Dann werden die vier Transparentpapier-Rechtecke mit Kleber von innen vor die „Fenster“ geklebt. Jetzt hat man eine Laterne. Ein Teelicht, oder (für die weniger entzündliche Variante) ein elektronisches Teelicht hinein und es leuchtet bunt eine Laterne.
Wer will kann an allen Seiten der Laterne eine andere Farbe von Transparentpapier verwende, dann strahlt sie an jeder Seite anders. Oder man klebt noch ein paar Blätter darauf und sieht wie diese ihre Formen an die Wand werfen.
Wenn man noch ein Stück Schnur oder Draht hinzunimmt, kann man sich ganz leicht eine Aufhängung für die Laterne bauen.

5.    Bunte Blätter-Dosen

Aufräumen tun nur die wenigsten gerne, aber vielleicht macht es direkt mehr Spaß, wenn man eine schöne Dose oder einen bunten Karton hat, in dem man all den Kram verstauen kann.
Ein Schuhkarton eignet sich super als Aufbewahrungsort von all dem Krimskrams der sicher bei vielen, wie bei mir auch, verstreut herumliegt. Einmal bunt anmalen und dann mit Herbstblättern beklebt und man hat nicht nur für etwas Ordnung, sondern auch für Dekoration gesorgt.

6.    Halloween – Kürbisschnitzen

Herbst. Das heiß auch: Halloween. Zwischen Süßigkeiten und Kostümen sieht man sie in Schaufenstern und vor den Türen der Häuser: Kürbisse mit gruseligen Fratzen und manchmal ganz außergewöhnlichen Mustern.
Kürbisschnitzen ist eine tolle Beschäftigung am Halloween-Tag, bevor es dunkel wird.
Ist der Kürbis gekauft, muss man erst einmal den „Deckel“ abschneiden. Diesen braucht man aber später wieder, also nicht wegwerfen! Anschließend wird der Kürbis ausgehöhlt, eine Aufgabe, bei der man einiges an Sauerei anstellt. Wenn alle Kürbiskerne und das Innere (mit einem Löffel zum Beispiel) herausgeschabt wurden, kann man mit dem Gesicht beginnen. Fortgeschrittene können sich auch an einem anderen Design versuchen.
Wer sich nicht so sicher ist, malt sein Design vorher erst mal auf den Kürbis und schneidet es dann heraus. Das ist auch eine gute Idee, wenn man nicht die Kraft hat, den Kürbis alleine zu schnitzen, denn das kann je nach Kürbis ganz schön anstrengend sein.
Ist das Design herausgeschnitten, wird ein Teelicht oder eine Kerze hineingesetzt und der Deckel wieder darauf getan. Das schützt auch vor Regen. Bei Wind empfiehlt sich eher ein elektronisches Licht, wenn es auch vielleicht nicht so schön gruselig flackert.
Fertig ist die Halloweendekoration und man freut sich sicher auf die nächste Kürbissuppe.

Viel Spaß beim Nachbasteln! :)

 

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