Freiwilligenarbeit Argentinien
Argentinien

Erfahrungsberichte Freiwilligenarbei Argentinien

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit Argentinien von CarlaNach der Schule hatte ich erst Mal genug von dem immer selben Alltag und beschloss für 6 Monate auszubrechen und in ein neues Land zu reisen. Argentinien ist für mich in diesen 6 Monaten zu einem zweiten Zuhause geworden und besonders die vielen unglaublich freundlichen Menschen hier haben sehr dazu beigetragen!

Vier Monate Argentinien, vier Monate Abschied vom alten Zuhause und ein Willkommen zum Neuen…
Ein wenig aufgeregt und natürlich voller Erwartungen und Neugierde begann ich im September 2013 meine Reise nach Eldorado. Strahlender Sonnenschein, rote Erde und ein Mate waren die ersten Dinge, die ich beim Verlassen des Flughafens von Foz do Iguazú, Brasilien, zu Gesicht bekam und während meines Aufenthalts hier ständige Begleiter.  Abgeholt wurde ich von Gisela Wachnitz und ihrem Mann Ernesto. Während der einstündigen Autofahrt nach Eldorado, Provinz Misiones, Argentinien, bekam ich eine kleine Einweisung in alles Landestypische und konnte die Massen an Zitrusbäumen, Kiefernwäldern und unglaublich schönen und vor allem riesigen Schmetterlingen bewundern. 

Anschließend ging es direkt ins Haus von Blanca Duda, die in meiner Zeit hier wie eine zweite Mutter für mich wurde. Nachdem ich mich etwas eingerichtet hatte, wurde ich mit sämtlichen Familienmitgliedern bekannt gemacht und lernte auch in den folgenden Tagen ständig Freunde und Bekannte kennen. Zeit für Heimweh oder Einsamkeit blieb überhaupt nicht – ständig kam jemand zu Besuch, um einen Mate zu trinken und ein wenig zu plaudern. Solch eine Offenheit und Herzlichkeit findet sich in Deutschland einfach nahezu überhaupt nicht.
Trotz anfänglicher Sprachschwierigkeiten fühlte ich mich sehr schnell wohl und war überrascht, wie schnell sich auch dieses Problem beheben ließ. Mein Sprachunterricht bei Claudia half mir sehr weiter und machte großen Spaß, obwohl er mit viel Arbeit verbunden war.

Bereits zwei Tage nach meiner Ankunft in Eldorado begann meine Arbeit im Hogar Betania. Auch hier war ich überrascht, wie offen und herzlich sowohl die kleinen als auch die schon etwas älteren Kinder und Jugendlichen mich begrüßten. Von dort an ging ich jeden Tag von 10.00 Uhr morgens bis 18.00  Uhr abends ins Heim. Bis zum Mittagessen spielte ich entweder mit den Kindern oder gab Englischunterricht für die schon etwas älteren. Anschließend half ich bei der Essensausgabe und dem Abwasch und verbrachte die Nachmittage in der Vorschule. Ein kleiner Schock für mich waren allerdings die Zustände im Unterricht. Ein ständiges Kommen und Gehen (meistens durchs Fenster und nicht durch die Türen!!) war Normalzustand und es war heftig zu sehen, wie wenig die Kinder sich teilweise für den Unterricht interessierten. Auch die sozialen Verhältnisse, aus denen die meisten Kinder kommen, zeichnen sich sehr in ihrem Verhalten ab. Auffällig war, wie schnell sich die meisten vernachlässigt oder ungerecht behandelt fühlten und ihre Probleme durch Gewalt zu beheben versuchten. Auf der anderen Seite gaben sie sich schon mit den kleinsten Dingen zufrieden und waren offen für Spiele und Aktivitäten jeder Art.

Was kann ich abschließend über meine Zeit in Argentinien sagen?

Es war so ziemlich die beste Entscheidung meines Lebens hier her zu kommen. Die Erfahrungen und Eindrücke, die ich sammeln konnte, sind einfach unersetzlich und meine Zeit hier verlief wirklich wie im Flug. Ich hätte vorher niemals gedacht, wie schnell man sich an andere Kulturen und Lebenseinstellungen gewöhnen kann – sogar die riesigen Kakerlaken erschrecken mich nicht mehr ganz so stark.
Auch das Land an sich ist abgesehen von den sozialen Ungerechtigkeiten wunderschön. Besonders die berühmten Wasserfälle von Iguazú sind ein unbeschreibliches Erlebnis.
Das Essen und die Lebenseinstellung hier sind definitiv Dinge, die ich in Deutschland beibehalten möchte und ich hoffe, dass ich sobald es geht wiederkommen kann.
Vielen Dank an die Wachnitz-Stiftung, für alles was ihr für mich getan habt. Meine Zeit in Eldorado war genial, ich werde sie nie vergessen! Vielen Dank an meine Gastfamilie!

 

Annabell

 

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Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Argentinien von MichelleFreiwilligenarbeit in Argentinien - ich als gebürtige Berliner, absolutes Großstadtkind, war schon etwas erstaunt über das süße, kleine! und vor allem grüne Eldorado.
Ganz schön ungewohnt, so viel Natur und Insekten in Übergröße, ... Eldorado es wirklich nicht groß, im Grunde genommen gibt es nur eine Hauptstraße, die dafür aber auch sehr lang ist. Sie geht von einem Ende Eldorado's zum anderen.

Im Gegensatz zu anderen Städten in Misiones, die wir noch besucht haben, ist Eldorado allerdings "großstadtähnlich". Aber Eldorado ist mir aber total ans Herz gewachsen, die Menschen dort, die Gastfamilie, die Spanischlehrerin und die Leute in der Fundación sind alle so super nett, hilfsbereit, gastfreundlich und können auch größtenteils richtig gut deutsch.

Abenteuerreise in eine andere Welt
November 08 – Februar 09

Ich hatte das brennende Gefühle einfach mal raus aus Österreich und meinem Alltag zu müssen. Ich wollte anderen helfen und gleichzeitig neues von der Welt sehen. Also machte ich mich auf die Suche nach angemessenen Projekten.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Argentinien von Rebecca

Im Internet bin ich auf die Seite von Multikultur gestoßen und hab mir ihre Angebote durchgelesen. Da ist mir von Anfang an eines ihrer Projekte nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Ich war hin und weg von der Beschreibung über Argentinien.

11 Wochen Freiwilligenarbeit in Argentinien.

Endlich ist es soweit, das Flugzeug startet...schon einen Tag später fand ich mich in Eldorado in Misiones, Argentinien wieder.

11 Wochen lagen vor mir und ich hatte keine Ahnung was mich erwartet. Ich hatte schon ein Informationspaket über die argentinische Kultur und meine Gastfamilie bekommen und wusste auch, dass ich mit Kindern in einem Heim arbeiten sollte, doch eine Vorstellung wie das sein würde hatte ich nicht Freiwilligenarbeit in Argentinien.

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