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Island

Lara work and travel in Island

Eine Reise ins Ungewisse, ein Abenteuer der anderen Art, frei sein, Neues erleben. Dies war schon lange mein Traum. Doch ich erlebte ihn, wie ich auf meiner Reise feststellen durfte, erst recht spät im Gegensatz zu den meisten anderen Jugendlichen. Nach abgeschlossener 3 jährigen Ausbildung und einem Jahr Arbeit wagte ich, im Alter von 23 Jahren, den Schritt in ein für mich unvergessliches Erlebnis und eine wundervolle Zeit in Island.

Lara work and travel in Island

Recht kurzfristig bekam ich die Zusage von Multikultur, dass eine Farm für mich gefunden wurde und ich die Koffer packen darf. Schnell wuchs die Aufregung. Tausende Fragen schossen mir durch den Kopf. Doch die Freude auf die Zeit schlich sich immer über die auch vorhandenen Zweifel.

Lara work and travel in Island

Am 10.Juli 2014 war es dann schließlich soweit. Die Koffer waren gepackt, die Freunde und Familie schon verabschiedet und mit Abschiedsgeschenken in der Hand ging es in den Flieger. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Das war gut so!

Lara work and travel in Island

Im neuem „Zuhause“ angekommen bekam ich das Grinsen kaum aus meinem Gesicht. Schon nach den ersten Minuten fühlte ich mich super herzlich von meiner Gastmutter in Empfang genommen. Ungewollt wurde ich direkt in den Alltag eingebunden, da die 80 Kühe kurz vor meiner Ankunft ausgebüxt sind und nun die Straße unsicher machten. Gemeinsam mit den drei älteren Jungs und zwei Hunden waren die Kühe schnell eingefangen. Anschließend konnte ich direkt meine Künste beim Melken beweisen.

Lara work and travel in Island

Der Alltag lässt sich recht schwer beschreiben, da eigentlich jeder Tag anders war. In Island sind die meisten Farmen sehr abgeschieden von den umliegenden Dörfern, daher stand unsere Tür immer offen, was viele oft spontane Besuche der Nachbarn und Freunde brachte. Sei es für längere Zeit über Nacht oder nur auf einen Kaffee, alles kein Problem, alle wurden herzlichst empfangen. So hatten wir tatsächlich fast jeden Tag andere Gesichter bei uns zu Hause rumlaufen. Zu Anfang sehr ungewohnt für mich, jedoch war dies auch sehr schön, da man so nie allein war. Es half mir auch recht schnell Anschluss zu den Jugendlichen Arbeitern und den Neffen meines Gastvaters zu finden. Also kaum Zeit für Heimweh. Und falls doch mal ein Tröpfchen Heimweh aufkam, war meine neue Familie für mich da oder ich habe mir einfach n kleines Lämmchen, Kälbchen, ein Pferd oder den Hund geschnappt und mit ihnen gekuschelt. (Wie gesagt man war nie allein :-D )

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Regelmäßigkeiten fanden sich nur in den täglichen Melkzeiten, morgens und abends, die mussten eingehalten werden. Das Helfen im Haushalt und das Füttern der Tiere gehörten ebenfalls zu meinen täglichen Aufgaben. In den Schulferien der vier Kinder habe ich viel Zeit mit ihnen verbracht. Ob Schwimmen gehen, Wasserbombenschlacht zu Hause, gemeinsam Arbeiten auf der Farm oder einfach nur auf dem Sofa kuscheln und raufen. Wir hatten viel Spaß zusammen!

Neben dem „7 Tage die Woche“-Job hatte ich auch Urlaub. Diese Zeit habe ich genutzt um mein neues Land besser kennenzulernen. Im Westen des Landes war meine Farm. Schöne Panoramablicke hatte ich schon direkt aus dem Küchenfenster raus in die Natur. Meine Abenteuerlust trieb mich in den Süden des Landes, welches sehr vielfältig ist. Geysire, tausende, immer wieder neu faszinierende und komplett unterschiedliche, Wasserfälle, Vulkanlandschaften, Gletscher im Hochland und einfach immer einen Blick ins Ferne. Doch auch der Norden begeisterte mich sehr. Diesen habe ich allein, mit einem alten VW-Bus als Übernachtungsmöglichkeit, bereist.

Island hat mich einfach total umgehauen. Ich habe vor meiner Reise nicht viel über das Land gewusst. Doch JETZT ist mir bewusst, wenn man Augenblicke genießen kann, dann in der faszinierenden Welt der offenen und herzlichen Isländer.

 

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