Adventure Indien

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Indien von VicktoriaFür mich war völlig klar, dass ich nach der Schule reisen will. Übers Internet kam ich auf Multikultur, woraufhin meine Freundinnen und ich zur Infoveranstaltung nach Köln fuhren. Der Roadtrip durch Indien hat mich und meine beste Freundin gefesselt und ca. 1 Jahr später, im September, ging es dann los für uns: Einen Monat durch Indien. Ich denke, dass die meisten ein typisches Bild von Indien vor Augen haben, obwohl sie noch nie dagewesen sind. Ich gebe zu, dass meine Vorstellungen von Indien auch recht eingeschränkt gewesen sind. Diese vier Wochen sollten mich eines Besseren belehren und mir zeigen, wie unglaublich schön und gewaltig das Land und die Kultur sind.

Wir (meine beste Freundin und ich) trafen in Delhi auf unseren Guide Jitender und auf die anderen vier Mädels, mit denen wir zusammen reisen sollten. Wir wurden gleich am ersten Tag in den indischen Alltag gestürzt, sind durch die überfüllten Straßen Delhis gelaufen, haben die Märkte besichtigen können und lernten die indische Küche kennen. In den darauffolgenden Tagen wanderten wir den Himalaya entlang, besuchten das Haus des Dalai Lamas und besichtigten das Taj Mahal, bis wir nach ein und halb Wochen in Udaipur zur Ruhe kamen. Einem wird erst bewusst, wie groß Indien ist, wenn man durchschnittlich zehn bis fünfzehn Stunden von einem Ort zum anderen benötigt (Bus oder Zug) und letzendlich nur einen Katzensprung auf der Karte zurückgelegt hat. In Udaipur lernten wir dann, wie man indische Spezialitäten und Chai zubereiten konnte – was wirklich gut war, denn wir waren verrückt nach der indischen Küche. Ein persönliches Highlight war der Kamelritt in die Thar Wüste, wo wir unterm Sternenhimmel in Anwesenheit unserer frei rumlaufenden Kamele geschlafen und mit den Einheimischen gegessen haben. 3 Wochen lang reisten wir quer durchs Land und durften an einer Kultur teilhaben, die mir bis dahin so fremd war und mich aus diesem Grund tagtäglich mehr faszinierte.

In der letzten Woche hatten wir die Möglichkeit in Goa, andere Freiwillige bei ihrer Arbeit zu unterstützen: So strichen wir morgens eine neu gebaute Schule und unterrichteten nachmittags in Kleingruppen die Kinder im Slum. Das war eine unglaubliche Erfahrung für mich und die anderen, die man sich auf jeden Fall nicht entgehen lassen kann.

Unser Alltag war geprägt von neuen Eindrücken, jeder Tag war eine neue Überraschung für uns. Genau das finde ich an dem Angebot so bemerkenswert. Nicht nur, dass man mit 3 Mahlzeiten am Tag ausgesorgt ist, sondern dass man auch rund um die Uhr jemanden zur Verfügung hat, der einem das Land und die Kultur nahe bringen kann. Die Organisation ist meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt worden. Alleine hätten wir es nicht geschafft, in so wenig Zeit so viele interkulturelle Erfahrungen zu machen und Eindrücke zu sammeln. Ich durfte vieles lernen und Dinge neu für mich entdecken. Die Umstände der dort lebenden Menschen regen zum Nachdenken an und ich werde in Zukunft so viel reisen wie ich nur kann, um genau solche intensiven Erfahrungen mit Kulturen machen zu können.

Großes Lob an die Guides, die Planung, die Möglichkeiten und die Umsetzung. Ich würde es jedem weiterempfehlen.

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