6 Wochen Udaipur Renovation.Die indische Partnerorganisation besitzt ein Haus in einer Gated Community am Rand von Udaipur. Der Standard ist für indische Verhältnisse sehr gehoben und dementsprechend gut. Die Koordinatoren sind sehr freundlich und aufgeschlossen und hilfsbereit! Es wird täglich zweimal frisch gekocht, außer am Wochenende (dann nur einmal) – und indisches Essen ist immer ein Genuss, insbesondere für Vegetarier :-)

Zu Beginn des Freiwilligendienstes hat man immer eine Einführungswoche. Zunächst werden Formalien geklärt und Dokumente unterschrieben und ausgehändigt, und dann lernt man erst einmal viel über die indische Kultur, über Verhaltensweisen in diesem fremden Land, und Tipps falls man weiterreist. Auch ein kleiner Sprachkurs Hindi und ein indischer Kochkurs stehen genauso auf dem Programm wie Sightseeing in Udaipur und eine Yogastunde.

Die Wochenenden sind zur freien Verfügung, man soll aber sonntags um 22:00 Uhr wieder zurück sein. Ab der zweiten Woche geht’s ins Projekt (innerhalb der Einführungswoche besichtigt man aber auch schon einmal die Einsatzstelle).

In meinem Fall „Renovation“, also renovieren, die anderen Mädchen dort haben „Teaching“ gemacht. Der Einsatzort war die Schule, an der die beiden Co-Volunteers unterrichtet haben. Da ich der einzige für das Renovierungsprojekt war gab es „nur“ streichen für mich zu tun – richtige schwere Handarbeit wie buddeln, bauen, etc. wird nur mit mehreren Freiwilligen gemacht – aus Sicherheitsgründen, was ich auch verstehe! Also Streichen: das Material wird gestellt, auch Handschuhe falls man möchte, lediglich Kleidung die auch schmutzig werden kann sollte man mitbringen. In der ersten Projekt-Woche half ich bei der Neugestaltung eines Klassenraums (dort war noch eine Freiwillige für ihre letzte Woche), wir zeichneten mit Bleistift vor und malten dann mit Wandfarben das Alphabet auf Englisch und Hindi, sowie die Zahlen und Obst und Gemüse mit Bild und Name. Ab der zweiten Woche war ich allein (bis auf die Tatsache, dass außer in Ausnahmefällen immer ein Koordinator in der Nähe ist) – ab da strich ich die obere Etage des Schulgebäudes zunächst weiß, da die Wände sehr verdreckt waren mussten drei Lagen weiß gestrichen werden. Danach wurde auf unseren Vorschlag hin die untere Hälfte der Wand in einem dunklen blau gestrichen, damit man die Fußabdrücke mancher Schüler nicht so schnell sieht ;-)

Generell ist dazu noch anzumerken, dass man nach dem Frühstück mit einer Rikscha oder einem Taxi zur Einsatzstelle gefahren ist, dort den Vormittag arbeitet, und dann zum Mittagessen zurück in die Accomodation fährt. Danach gibt es eine kleine Mittagspause und dann gab es noch ein Nachmittagsprojekt. Ich war im Community Center, eine Einrichtung wo alle Kinder aus dem Umkreis nachmittäglich hinkommen können, und im ersten Teil etwas lernen und danach zusammen spielen. Für den Unterricht wurden Gruppen nach Alter und Leistungsniveau eingeteilt und jeder Freiwillige darf helfen oder selbst diese Gruppe unterrichten, als Themen bzw. Fächer werden Englisch, Mathe, und Geschichte oder Naturwissenschaften behandelt, sowie auch regelmäßig wiederholt, da nicht jedes Kind jeden Tag kommt…

Alles in allem eine sehr schöne Erfahrung, bei der man sehr viel Lächeln bekommt und sofort sieht, dass die Hilfe auch ankommt! Die Betreuung vor Ort war mehr als super – und auch die Koordination und Betreuung, sowie Vorabbetreuung durch MultiKultur top!

Meine Empfehlung: man sollte sich so eine Gelegenheit nicht entgehen lassen anderen zu helfen und so auf freundliche und hilfreiche Art und Weise eine andere Kultur, bzw. in meinem Fall das wunderschöne Indien, kennenzulernen! Oder um es mit einem Spruch, der dort an der Wand hing zu sagen „kindness is a word that the deaf can hear and the blind can see“, ich kann diese Art Volunteering nur weiterempfehlen. Man lernt auch viel über sich selbst – und der (Berufs-) Alltag fängt einen früh genug daheim wieder ein! ;-)

Es ist gar nicht so leicht eine Beschreibung abzugeben, da man sehr viel erlebt hat – aber die Quintessenz: es lohnt sich! Und mit MultiKultur wird man gut vorbereitet! In diesem Sinne wünsche ich allen, die nun neugierig geworden sind eine gute Reise und viel Spaß – ihr werdet mit einem Lächeln zurückkommen – und wieder dorthin zurückfahren wollen! So geht es zumindest mir... :-)

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