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Südafrika

erfahrungsbericht freiwilligenarbeit Lena und Nina

Sanibonani!

Wir sind Lena & Nina und wir waren für drei Monate zusammen in Südafrika. Dort haben wir die Organisation Kids Haven in Benoni (in der Nähe von Johannesburg) unterstützt und auf dem Projekt gewohnt.

erfahrungsbericht freiwilligenarbeit Lena und Nina

Begonnen hat unser Abenteuer mit der Orientierungswoche in Kapstadt, die wir auf jeden Fall weiterempfehlen können. Zusammen mit sechs anderen Freiwilligen haben wir viel in der schönen Stadt Kapstadt erlebt. Highlights waren vor allem der Tafelberg, Camps Bay und die Waterfront. Da unser Projekt in Johannesburg liegt, war es im Nachhinein eine gute Entscheidung die Orientierungswoche gemacht zu haben, um auch diesen Teil von Südafrika kennengelernt zu haben.

Danach ging es zu unserem Projekt, einem Kinderheim, das sich um Waisen und Kinder aus schwierigen Verhältnissen kümmert und versucht diese auf ihr weiteres Leben vorzubereiten. Insgesamt gibt es sechs Häuser auf dem Gelände, welches in einer Gated Community liegt. Gelebt haben wir in einem der Häuser zusammen mit den Kindern und ein bis zwei Housemoms, die Ansprechpartner für die Kinder sind. Gesprochen wird hauptsächlich auf Zulu, aber alle können sich auch auf Englisch verständigen.

Jetzt zu unserer Arbeit: zusätzlich zu dem Kinderheim betreibt Kids Haven einen Kindergarten, sowie eine Schulklasse für die Kinder, welche noch keinen Schulplatz bekommen haben. Lena hat tagsüber im Kindergarten (Crèche) gearbeitet und mit den Kindern gespielt, Essen ausgeteilt und bei kleinen Unterrichtseinheiten mitgeholfen.

erfahrungsbericht freiwilligenarbeit Lena und Nina

Ich habe die Bridging Class begleitet und ein Zirkusprojekt mit vorbereitet, was auf jeden Fall eine Herausforderung war, die sich aber ausgezahlt hat. Generell sollte man sich aber bei einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten darauf einstellen Einzelunterricht oder Unterricht in kleinen Gruppen zu geben. Nach unserer Arbeit hatten wir dann etwas Freizeit bis dann um 15:30 Uhr Homework-Time angesagt war und wir den Kindern in unserem Haus bei den Hausaufgaben geholfen haben.

Zum Thema Heimweh können wir eigentlich nur sagen, dass die erste Woche im Projekt schon schwierig für uns war. Man braucht eben etwas Zeit sich einzuleben und die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten. Außerdem hatten wir am Anfang nicht direkt eine Aufgabe und es wird davon ausgegangen, dass man sich die Arbeit teilweise selber sucht. Danach wurde es aber besser und wir haben uns immer wohler gefühlt :)

erfahrungsbericht freiwilligenarbeit Lena und Nina

Abschließend lässt sich sagen, dass wir viele tolle Menschen und Persönlichkeiten kennengelernt durften. Vor allem aber haben wir für uns selber viel dazu gelernt und nehmen unser Leben hier in Deutschland ganz anders wahr. Wenn man den direkten Vergleich hat, weiß man seine Familie, den Zugang zur Bildung und den Wohlstand in Deutschland mehr zu schätzen. Wir sind froh all diese Erfahrungen gesammelt zu haben und behalten eine aufregende Zeit in Erinnerung!

Ganz liebe Grüße,
Eure Lena & Nina :)

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