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freiwilligenarbeit in panama von ellen

„Oh wie schön ist Panama!“ – sagten alle zu mir bevor die große Reise losging… Allerdings war keiner von meiner Familie oder Freunden je dort gewesen und so machte ich mich an einem wunderschönen Donnerstagmorgen auf, um eine Reise ins Ungewisse zu starten.
Mein Aufenthalt in Panama war in zwei Teile gegliedert. Den sogenannten Alltag mit Schule, bzw. Freiwilligenarbeit, Party und Strand und den Erlebnisteil meiner Reise.

freiwilligenarbeit in panama von ellen

Der Alltag sah so aus, dass man morgens für vier Stunden den Spanischunterricht besuchte, dann in der Gruppe gemeinsam panamaisch essen ging und den Tag am Strand ausklingen ließ. Abends ging es dann zum Feiern in die verschiedenen Clubs von Bocas. Ob Aqualounge, Barco Hundido, Mondo Taitu oder das Iguana. Es war abends immer was los und mit der bekannten Ladiesnight auch lohnenswert. ( d.h. von 22-24uhr alle Getränke for free)

Die Schule Habla Ya befindet sich nahe dem Zentrum von Bocas und war mit dem Fahrrad gut zu erreichen. Die drei verschiedenen Lehrer, die ich während meinem einmonatigen Sprachkurs hatte, waren alle sehr aufgeschlossen, witzig und waren auch dazu bereit den Unterricht nach den Wünschen der Schüler zu gestalten. Die Beziehung zu den Lehrern war oftmals wie die eines Freundes, d.h. man traf sich nochmals abends zum gemeinsamen Abend oder ging zusammen essen. Mein Spanisch hat sich auch dadurch sehr verbessert. Aber auch mein Englisch ist besser geworden, was ich am Anfang gar nicht in diesem Umfang gedacht hätte. Die verschiedenen Leute, die ich in der Habla Ya kennengelernt habe, haben meine Zeit einfach unvergesslich gemacht. Ob aus Syrien, der USA, der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich oder England. Es war immer kulturell sehr spannend und man konnte sein gesamtes Sprachwissen ausbauen. UND vor allem es wurde NIE langweilig!!!

freiwilligenarbeit in panama von ellen

Während meiner Freiwilligenarbeit war ich in verschiedenen, sozialen Bereichen tätig. Zunächst war ich in einem Altersheim, danach in einer Schule auf der Isla Caranero und schließlich in einer Einrichtung, die vor Kinderarbeit schützen soll und einer Kita. Alle Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, waren sehr eindrücklich. Die Einheimischen waren mir gegenüber stets offen und nett. Natürlich gab es so manches Mal Probleme, sei es mit der Sprache oder wegen der kulturellen Unterschiede. Aber oftmals ergaben sich daraus auch lustige Situationen als ich z. B. mal gefragt wurde, ob die Hennen bei uns nicht Mützen tragen würden, da es bei uns so kalt ist.

Mein Erlebnisteil der Reise sah so aus, dass ich für diverse Aufenthalte nach Panama City, Costa Rica, Boquete und an die Pazifikküste gegangen bin.

Ich war insgesamt zwei Mal in Panama City. Das erste Mal war ich dort bei meiner Ankunft und habe die Altstadt besichtigt, die mit ihren vielen Geschäften, Parks und Restaurants zum Schlendern und Verweilen einlädt. Das zweite Mal war ich dort für mehrere Tage mit meiner Familie zum Feiern und Sightseeing.

In Costa Rica war ich auch für eine Woche u. a. in San José, Cahuita und Puerto Viejo. Alles schöne Städte, wobei mir San José besonders gut gefallen hat, da es nahe den Hauptstädten in Europa strukturiert ist. Die Strände in Costa Rica sind ähnlich wie die in Bocas, nur der schwarze Vulkansand in Puerto Viejo war wirklich beeindruckend und dazu noch die großen Wellen, die zum Surfen einladen.

In Boquete war ich auch zwei Mal und insgesamt ca. 5 Wochen. Boquete ist eine ganz andere Welt wie Bocas. In Boquete steht „Natur erleben“ ganz oben auf der to do Liste. Ob Rafting, Horseback Riding, Ziplining, Vulkantour oder die heißen Quellen besichtigen. Für jeden ist etwas dabei. Vor allem die Kaffeetouren sind sehr zu empfehlen, da man hier den Ursprung des Kaffees direkt miterlebt und die Kaffeebohnen selber rösten darf;).

Dann war ich noch für ein Wochenende an der Pazifikküste und auf der Isla Coiba, um schnorcheln zu gehen und die Gefängnisruinen anzuschauen. Und DAS war wirklich eine Erfahrung, die man nicht missen sollte. Ich habe beim Schnorcheln so viele Meerestiere gesehen u.a. Mantarochen, Schildkröten und echte Riffhaie. Wirklich unglaublich!

FAZIT: Man sollte Panama wirklich mal gesehen habe. Wenn man es erst einmal kennt, wird man es lieben. Es hat wirklich alles, was das Herz begehrt.

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