Freiwilligenarbeit Thailand

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Thailand von VeronikaMeine Zeit in Thailand war eine der besten Zeiten in meinem Leben. Ich kann jedem, der sich überlegt nach Thailand zu gehen, es ans Herzen legen.

Am Flughafen in Bangkok wurde ich herzlich von einer netten Frau begrüßt und sollte noch auf einen anderen Freiwilligen warten, der dann aber leider nicht erschien. So holte mich ein Mann ab, der mich mit etwas mehr Informationen versorgen hätte können. Aber meine Sorgen waren unberechtigt, während meines Thailandaufenthalts sah ich ihn nie wieder. In Singburi wurde ich von Phil abgeholt und ich ging erst mal in mein Zimmer und schlief.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Thailand von VeronikaDann begann am Montag auch schon die Einführungswoche die ich noch mit 10 anderen Freiwilligen machte. Wir waren eine lustige Gruppe, überwiegend Mädchen, aus Frankreich, England und Deutschland. Unser Koordinator Sunday war super nett. Und zusammen mit ihm besuchten wir verschiedenen Tempel, lernten über die Do`s & Don`ts und kochten unser eigenes Mittagessen. Insgesamt verging die erste Woche wie im Flug, ich kann sie jedem ans Herzen legen der Angst hat, keine Freunde zu finden, dort finden man super schnell Kontakt zusätzlich zu den Zimmermitbewohnern.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Thailand von VeronikaIn der zweiten Woche hatte ich mich entschieden in einer Schule zu unterrichten. Doch dann bin ich vormittags mit einem anderen Freiwilligen beim Sportscoaching eingesprungen. Es hat super viel Spaß gemacht, wobei die anfänglichen Volleyballstunden nach einer Zeit sich eher zu einer Spiel- & Spaß-Stunde entwickelte. Mir war auch nicht bewusst, dass „der Fuchs geht um“ ein international bekanntes Spiel ist. Nachmittags habe ich dann unterrichtet. Man war immer in Zweier- Gruppen eingeteilt. Bei unserer Schule hatten wir total Glück, die Englischlehrerin war super nett und konnte auch sehr gut Englisch sprechen, was dort eher selten ist. Ich habe zusammen mit Elli unterrichtet, welche aus England kommt und so konnten die Kinder definitiv etwas lernen. Doch sonst frage ich mich, ob die Lehrerin nicht schneller ohne uns vorangekommen wäre. Die Kinder waren auf jeden Fall sehr begeistert von uns und das Unterrichten machte auch Spaß und am Ende der Woche konnte man sich über den erzielten Fortschritt freuen.

Die dritte Woche entschied ich mich im Waisenhaus zu verbringen, dort gab es viel Arbeit. Durch die Regenzeit waren die Gebäude überschwemmt und es gab viel zu renovieren. Die meiste Zeit haben wir geputzt und gestrichen. Die Arbeit war anstrengend, aber man konnte deutlich sehen, dass man mit seiner Arbeit etwas erreicht hatte. Bevor wir wieder nach SIngburi fuhren, durften wir immer noch mit den Kindern spielen. Gerade hier hat mich fasziniert, wie wenig die Kinder doch eigentlich hatten, aber wie glücklich sie doch eigentlich damit waren. Auch wie sehr gerade die Älteren mitangepackt haben um zum Beispiel den überschwemmten Schlafsaal der Jungs wiederherzurichten.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Thailand von VeronikaIn der vierten Woche ging es für mich nach Hua Hin zur Beach Week. Dort besucht man morgens in der Regel einen Tempel und nachmittags einen Strand. Die Strände waren wunderschön und definitiv nicht überfüllt. Generell war das eine Luxuswoche, z.B. durch die warme Dusche, die man in Singburi nicht hat. Doch das ist alles Gewöhnungssache und bei über dreißig Grad freut man sich auch über eine Abkühlung. Freiwilligen-Arbeit haben wir in dieser Woche nur zwei Mal geleistet, einmal haben wir einen Tempel gefegt und das andere Mal Müll am Strand eingesammelt. Gerade beim Müll einsammeln hätte man gerne etwas mehr Zeit gebrauchen können, denn nach 30 Minuten hatten wir schon zwei Müllsäcke gefüllt. Der Strand war voller Plastikmüll und es war deprimierend wieder zu gehen, ohne ein bisschen mehr weggeräumt zu haben. Generell war es aber eine tolle Woche.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Thailand von VeronikaTrunk to the South war meine letzte Woche, die sich lohnt aber nur bei gutem Wetter. Von Hua Hin startet man die Reise mit dem Zug und macht einen Stopp weiter südlich aber auf dem Festland, bevor es nach Koh Samui geht. An dem Dienstag hätten wir eigentlich einen Schnorchelausflug machen sollen, dieser wurde leider auf Grund von schlechtem Wetter abgesagt. Erzählungen nach soll es dort auf diesen Inseln den schönsten Strand geben. Einen wunderschönen Strand gab es aber auch in Koh Samui, unser Guesthouse lag sehr zentral dies lud auch zum Feiern ein. Zum Glück wurde das Wetter besser und wir konnten noch einen Schnorchelausflug auf eine andere Insel machen die auch traumhaft schön war. Auf Koh Samui hatten wir viel Freizeit, besuchten aber auch Sehenswürdigkeiten und Tempel. Am Samstag ging es dann über Nacht mit dem Bus nach Bangkok und von dort am Sonntag wieder nach Hause.

Generell muss ich sagen, dass ich alle Koordinatoren super nett und hilfsbereit fand. Die Thailänder waren alle immer wirklich immer superfreundlich. Mir persönlich hat es von der in Umgebung an sich fast besser in Singburi gefallen, weil es dort überhaupt nicht touristisch ist. Mit den Leuten, die ich dort kennengelernt habe, habe ich heute noch Kontakt und es war immer total lustig und unkompliziert. Zum Beispiel sind wir an einem Wochenende nach Bangkok zu vierzehnt (haben in einem Schlafsaal genächtigt) und haben Bangkok zusammen erkundet. Oder wir haben uns alle einen Minivan zu den Erawan-Wasserfällen geteilt, unbedingt sehenswert! Das Essen war auch super lecker und man hatte die Auswahl zwischen drei Speisen und es gab immer reife Ananas, Bananen und Melone. Doch merkt euch, wenn ein Thailänder sagt etwas ist nicht scharf, dann ist es total scharf!

 

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