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Sri Lanka

Sandra freiwilligenarbeit sri lanka erfahrungsbericht

Ich verbrachte Mitte März 3 Wochen in dem wunderschönen, naturbelassenen Sri Lanka. Ursprünglich hatte ich 1 Woche Einführungswoche und 2 Wochen Boys-Waisenhaus in Kandy geplant. Die Einführungswoche verlief noch wie geplant doch anschließend verlief nichts wie ich es geplant hatte. Jedoch im Nachhinein betrachtet machte genau dies meine Reise so unbeschreiblich toll.

In der Einführungswoche machten wir viele Ausflüge, lernten Kultur und Leute kennen und auch die anderen Freiwilligen. Durch die Einführungswoche findet man sehr schnell Anschluss zu den anderen Freiwilligen, da man viel erlebt und gemeinsam macht. Die Mitarbeiter von der Partnerorganisation sind sehr hilfsbereit und waren jederzeit für uns da. In der Einführungswoche wurden uns alle Projekte erneut vorgestellt, jede Woche konnte man das Projekt für die kommende Woche fixieren. Es ist ganz egal, wenn man vorher andere Projekte „gebucht“ hatte, manche Projekte sind mit einem kleinen Aufschlag zusätzlich möglich. (Soziale Projekte sind günstiger als z.B. Beachweek oder Trekkingweek, …) Fazit: Egal was du vorhin buchst – es kann sich so wie bei mir alles anders ergeben!

Nun also zu meinen Projekten, ich habe mich dann vor Ort doch nicht für das Boys-Waisenhaus entschieden, da ich am ersten Tag der Einführungswoche erfahren habe, dass die Anfahrt täglich ca. 1 ½ Stunden beträgt, man dann nur max. 3 Stunden im Waisenhaus hilft und dann geht es wieder retour nach Kandy in das Freiwilligenhaus. Für mich persönlich habe ich dann vor Ort entschlossen, dass das eigentlich nicht das ist was ich möchte, mehr Zeit im Bus verbringen als im Projekt direkt. Da ich dann sehr liebe Mädls vor Ort kennen gelernt habe, haben wir uns gemeinsam entschlossen, die Trekkingweek zu machen, hier sind wir eine ganze Woche jeden Tag wandern gegangen mit einem Koordinator von der Partneragentur und haben die wunderschöne Natur genossen. Eine Nacht davon haben wir in Sigiriya verbracht und sind früh morgens auf den Löwenfelsen gegangen. Es war eine unbeschreiblich schöne Woche!

Nach dieser Woche ging es nun definitiv für mich ins Projekt, denn ich wollte ja auch soziale Hilfe leisten. In der Woche 3 habe ich mich für das „Hill Country“ Projekt entschieden, dafür ging es in das rund 1h entfernte Hanguranketa zu einer Gastfamilie. Unser Tagesablauf sah wie folgt aus, wir haben am Vormittag Tempel renoviert bzw. angestrichen und am frühen Nachmittag kamen die Kinder aus dem Dorf zu uns und diese durften wir dann rund 2 Stunden in Englisch unterrichten. Die Dorfkinder sind sehr interessiert und motiviert Englisch zu lernen. Da in dieser Woche gerade Ferien waren mussten wir am Vormittag keine Monks unterrichten, normalerweise würde man am Vormittag die Monks noch zusätzlich unterrichten.

Ich bin unheimlich glücklich, dass ich mich vor Ort für mein Projekt umentscheiden konnte. Jede Woche für sich war einzigartig und auch wenn ich weniger Freiwilligenarbeit geleistet habe wie geplant, war es eine unglaublich tolle Zeit! Durch die unterschiedlichsten Wochen habe ich die Natur und Kultur sowie Leute kenngelernt.

Ich persönlich bin von dem wunderschönen Land sehr überwältigt. Die Lebensfreude und Zufriedenheit der Bevölkerung macht einen sehr nachdenklich und man schätzt wieder Dinge, die für uns selbstverständlich sind.

Ich kann nur jeden ans Herz legen – einmal Freiwilligenarbeit mit der Unterstützung von Multikultur zu machen! Es war eine tolle Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte!

weitere Erfahrungsberichte

Auf einen Blick
Start:
mehrmals im Monat
Dauer:
von 1 bis 12 Wochen
Misdestalter:
ab 17 Jahre
Region:
Kandy, Ambalagonda, etc
Bereiche:
Soziale Projekte,Teaching,Tierschutz,etc.
Gebühr:
ab 508

Wir helfen dir gerne weiter

Mo. - Do. 10:00-17:00 Uhr
Fr. 10:00-15:00 Uhr

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