Freiwilligenarbeit im Ausland Erfahrungsberichte

Meine Reise begann einen Tag nach Neujahr und ich ging mit gemischten Gefühlen in das Flugzeit, da ich dachte, dass ich die einzige Person in dem Freiwilligenhaus sein werde. Diese Gefühle verflogen sehr schnell, da sich rausstellte, dass wir mehr als 100 Freiwillige sein werden.
Sorgen um den Flug und den Abholservice vergingen schnell, da alles reibungslos geklappt hat.


Der erste Schock war das Wetter mit 35 Grad Celsius. Im Endeffekt, selbst nach acht Wochen Aufenthalt, hat man sich nur zum Teil daran gewöhnt.
Im Freiwilligenhaus angekommen wurden wir alle sehr herzlich von den Koordinatoren willkommen geheißen und wir wurden auf unsere Zimmer verteilt. In dem ganzen Trubel hat man so viele neue Leute aus den unterschiedlichsten Ländern kennengelernt und man hatte direkt das Gefühl dazuzugehören.
Die erste Woche begann mit einer Orientierungswoche, wo uns unsere Koordinatoren (Rina&Sujana) unsere Stadt (Ubud) und die Kultur näher brachten. Am meisten Spaß machten die cooking class und der Besuch zum Holy Water Temple. Man hat so viele unterschiedliche Eindrücke bekommen und so viele unterschiedliche Facetten der Natur kennengelernt, die wirklich atemberaubend schön ist!
Danach begann dann für jeden ein anderes Projekt, für mich war es das teaching project, wo ich Kindern im Grundschulalter die englische Sprache näher gebracht habe. Da zu jeder Zeit zwei Koordinatoren mit vor Ort waren, hatte man immer einen Ansprechpartner, wenn man Fragen hatte, oder wenn etwas übersetzt werden musste. Ein normaler Tagesablauf war es, nach dem Frühstück ins Ricefieldhouse zu gehen um den Unterricht vorzubereiten, dann Mittag essen und im Anschluss hat man sich noch umgezogen (Schultern und Knie bedecken) und ist dann mit dem Taxi zur jeweiligen Schule gefahren. Der Nachmittag und Abend standen jeden frei zu Wahl. Dabei viel eigentlich jeden Abend die Wahl auf das kopi desa, einem wunderschönen Cafe, wo sich sehr viele Freiwillige treffen oder auch einfach andere Reisende und man hat immer wen zum Reden gehabt, da auch die Einheimischen, die dort arbeiten, sehr sehr freundlich sind. Im Allgemeinen sind die Einheimischen so offen und freundlich, dass man sich überall willkommen fühlt. Das ist einer der größten Aspekte meiner Reise, die diese so unfassbar schön gemacht hat.
Nach dem teaching hab ich noch eine adventure week gemacht, wo man jeden Tag wirklich viel Action hatte und so vieles mehr gesehen hat. Kann ich nur empfehlen!

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass es sich sehr gelohnt hat diese Reise anzutreten und ich es aufjedenfall noch einmal machen werde! Man hat so viele großartige Menschen kennengelernt, zu denen man am Ende des Abenteuers immer noch Kontakt hat.

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