Adventure Indien

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Indien von SophiaAm 16.Februar 2013 wurde mein Traum war. Ich machte mich auf nach Indien. Mit dem Flugzeug ging es von Frankfurt aus über Abu Dhabi nach Delhi. In Delhi nahm ich dann einen Flieger über Mumbai nach Goa. Nach mehr als 24 Stunden fliegen bin ich endlich in Goa angekommen - es war schon abends als ich ankam. Dort wurde ich von James einen der Koordinatoren abgeholt und es ging mit dem Auto weiter. Gut eine Stunde sind wir vom Flughafen nach Assonora gefahren. Richtig realisiert hatte ich das Ganze noch nicht. Während der Autofahrt hielt ich mein Gesicht aus dem Fenster und lies mir den Wind ins Gesicht blasen. Außerdem genoss ich meinen ersten Sonnenuntergang in Indien. Im Freiwilligenhaus angekommen war es schon 20.00Uhr. Schlafen gehen wollte ich nicht, da alles zu aufregend war.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Indien von SophiaIrgendwann musste ich mich dann doch der Müdigkeit ergeben. Am nächsten Morgen begann die Einführungswoche. In dieser Woche haben wir Koch -, Sprach -, Kultur-und Religionsstunden bekommen. Außerdem haben wir Mapusa und Panjim erkundet. Wir waren in Anjuna auf dem Mittwochsmarkt, haben einen Bollywood-Film (in Hindi ohne Untertitel) gesehen, sind indische Essen gegangen und haben eine Gewürzplantage besucht. In dieser ersten Woche habe ich sehr viele tolle Eindrücke gesammelt und konnte Kontakt mit den anderen Freiwilligen schließen. Einige sind länger andere kürzer als ich geblieben. Fünf Wochen lang sollte Assonora meine neue Heimat werden. Und das wurde es auch. Nach fünf Wochen wollte ich gar nicht mehr gehen. Anfangs hatte ich schon Heimweh, aber dank den Koordinatoren und alle anderen im Haus und im Projekt viel es mir nicht schwer mich heimisch zu fühlen.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Indien von SophiaNach der Einführungswoche bin ich für vier Wochen in ein Slum-Projekt gewesen. Der Slum befand sich nur fünf Fahrminuten vom Haus entfernt. Wir sind immer nachmittags zum Projekt gefahren. Erst haben wir die Kinder unterrichtet und dann mit ihnen gespielt. Am Anfang waren wir immer so rund 40 Kinder und fünf bis sieben Freiwillige. Die Kinder waren im Alter zwischen zwei und vierzehn. Aber nicht jeden Tag waren alle Kinder da. Wir haben die Kinder in verschieden Gruppen aufgeteilt. Meine Gruppe bestand aus vier Kindern. Zwei ältere und zwei jüngere. Keiner von ihnen konnte Englisch. Meine Aufgabe war es den vier Kindern das englische Alphabet beizubringen. Mit einen meiner Schülerinnen konnte ich sogar auch ihren Namen und die Zahlen von eins bis zehn lernen, da sie schnell und gut im auffassen war (Was mich richtig stolz auf sie gemacht hat.).

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Indien von SophiaNach dem Unterricht gab es für die Kinder eine kleine Pause und dann haben wir mit ihnen Spiele aus ihrem und unseren Heimatländern gespielt. Wir haben uns immer neue Spiele für sie überlegt. Es hat einfach super viel Spaß gemacht. Und ich habe für mich und für meine Gruppe auch nach vier Wochen einen Erfolg gesehen. Für mich hat mein Aufenthalt etwas gebracht. Wenn wir gerade mal nicht im Projekt waren haben wir unsere Vormittage und unsere Abende frei gestaltet. Mal sind wir in die Stadt gefahren oder haben Wäsche gewaschen (die musste man selber mit Wascheimer und Seife waschen). Auch haben wir die Garage neben dem Haus angemalt. Am Abend saßen wir dann zusammen und haben erzählt oder sind auch mal an den Strand gefahren und haben dort zu Abend gegessen. Die Wochenenden standen uns ebenfalls zur freien Verfügung. An meinen ersten beiden Samstagen war ich in Panjim und im Kino. Meine ersten beiden Sonntage habe ich dann an den Stränden Nordgoas verbracht. Bei längeren Aufenthalten bleibt auch Zeit an den Wochenenden Ausflüge zu machen. Ich war in Hampi und in meiner absoluten Lieblingsstadt Indiens in Mumbai.

Eines meiner Highlights war nicht nur der Ausflug nach Mumbai und Hampi, sondern auch in meiner zweiten Woche in Goa waren wir auf eine indische Hochzeit eingeladen. Dazu mussten wir in traditionelle indische Kleidung schlüpfen. Also sind wir Saree - shoppen gegangen. Die Hochzeit war super. Spannend und auch anstrengen waren Busfahrten. Bus fahren in Indien wird zum richtigen Abenteuer. Leider gingen die fünf Wochen zu schnell um. Nach den fünf Wochen in Goa bin ich dann nach Madikeri gefahren. Mit den Partnern von MultiKultur habe ich dann noch eine Treeking Woche in Madikeri gemacht. Diese war aber anders als erwartet. Die Trekking Woche fand in den Berg rund um Madikeri statt. Es wurde zum richtigen Abenteuer. Natur pur fernab jeder Zivilisation. Wie ich auch erfahren habe, war ich die erste die die Trekking Tour auf diese Art und Weise gemacht habe. Ich war (fast) eine Woche in den indischen Bergen wandern. Für mich eine tolle Erfahrung. Nach den sechs Wochen mit MultiKultur in Indien bin ich dann noch eine Woche länger in Indien geblieben und im Norden Indiens herumgereist. Insgesamt war ich sieben Wochen in Indien. Es waren die sieben besten Wochen die ich je hatte. Mit Wehmut und Fernweh habe ich mich Anfang April wieder auf den Heimweg nach Deutschland gemacht.

Das Fazit meiner Reise: Lebenserfahrung gesammelt, Einstellung geändert und ich würde diese Reise auf jeden Fall wiederholen.

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