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Ecuador

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Ecuador von Valerie

Natur, Tradition & Lebensfreude pur …
.. das ist ECUADOR !

Ich bin Valerie, bin 20 Jahre alt und habe nach dem Abitur 3 Monate in Quito (Ecuador) als Freiwillige gearbeitet.

Unbeschreibliche Naturpracht, Freiheit, Unendlichkeit, Vielfältigkeit ... das ist es, was ich mit den einzigartigen Landschaften Ecuadors verbinde. Traditionelle Tänze, bunte Märkte, Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit ... das ist es, was mich an der ecuadorianischen Kultur so faszinierte. Lebensfreude, Energie, Aufgewecktheit, vor Allem auch Dankbarkeit und Wärme ... das ist es, womit mich die Kinder meiner Einrichtung so verzauberten.

So glücklich und unbeschwert, obwohl so viel Elend und Leid ihr Leben prägt. Kinder, die auf der Straße leben, von ihren Eltern geschlagen und misshandelt werden, täglich ihr Essen erbetteln müssen, von einem warmen Bett nur träumen können. Ein 8-jähriger Junge, der von seinem Alkoholiker- Vater tätowiert wurde, ein 9-jähriges Mädchen, das mir von ihren 20 Geschwistern erzählt, ein Geschwisterpaar, das mir fast schon stolz ein dunkles, schimmliges Kellerloch als ihr Zuhause vorstellt.

Die soziale Einrichtung „CoVi“ („Centro Opción de Vida“) in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, bietet eben diesen Kindern immer eine offene Tür. Täglich kamen bis zu 80 Kinder ( aufgeteilt in 6 – 9 Jährige und 9 – 14 Jährige ), um betreut zu werden, Essen zu bekommen, gewaschen zu werden und mit anderen Kindern spielen zu können. Bei einem Aufsichtsteam bestehend nur aus der Heimleiterin, der Köchin und 2- 3 Freiwilligen gab es immer was zu tun; Selbstständigkeit, Ideenreichtum und vor Allem Geduld waren gefragt.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Ecuador von Valerie

Doch so arm diese Kinder auch an materiellen Hilfsmitteln waren, so reich waren sie an Dankbarkeit, Zufriedenheit, Glückseligkeit. Ein einfaches Durchkitzeln, Fangen oder Huckepacknehmen ließ die Kinder strahlen und kichern, ließ mich zu ihrem besten Freund werden.

Sie umarmten mich, schmusten mit mir, suchten meine Nähe. Dieses Gefühl, aktiv helfen zu können und mit den eigenen Händen etwas so Großes zu bewirken, machte mich sehr zufrieden und stolz.

Auch das Verhältnis zu Gastfamilie und „Arbeitskollegen“ war so gut, dass weder das schlechte Wetter in Quito noch der fehlende Koffer, der erst 2 Tage nach mir ankam, zum ernsthaften Problem wurde.

Zwar ist es nicht immer einfach, doch man lernt mit dem Heimweh umzugehen, seine Ängste und Unsicherheiten zu überwinden und jeden Tag für etwas Neues offen zu sein. Und so lernt man schließlich nicht nur ein anderes Land und eine andere Kultur kennen, sondern man entdeckt sich auch selbst ganz neu.

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