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Ecuador

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Ecuador von Jasmin

Auf meinem Weg zum Flughafen Frankfurt haben mich einige Zweifel geplagt, die vor einem längeren Auslandsaufenthalt wahrscheinlich normal sind. Diese jedoch wurden, sobald ich den ecuadorianischen Luftraum erreicht und ich die ersten Blicke auf mein neues Zuhause für die nächsten zwei Monate geworfen hatte, ausgelöscht. Mit dem Blick auf die Cuicocha Lagune hatte sich in mir das Gefühl breit gemacht, genau die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Und dieses Gefühl würde sich die nächsten Wochen nur noch verfestigen.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Ecuador von Jasmin

Am Flughafen wurde ich dann von einem Fahrer der Academia Latinoamericana de Español abgeholt und nach einer rasanten Fahrt bei meiner Gastmutter abgeliefert, die mich herzlich willkommen hieß. In meinem neuen Zuhause fühlte ich mich sehr wohl und meine Gastmutter nahm sich auch oft die Zeit, um mir Quito und die nähere Umgebung zu zeigen.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Ecuador von Jasmin

Die folgenden zwei Wochen verbrachte ich an der Academia für einen Sprachkurs. 4 Stunden täglich hatte ich Unterricht, der sich aus Grammatik, Konversation und spielerischem Lernen zusammensetzte. Während dieser Zeit habe ich mein Spanisch sehr verbessern können und habe auch schon viele neue Freundschaften geschlossen. Am Ende jeder Woche stand ein kleiner Test an, der das in der Woche Gelernte noch einmal wiederholen sollte. Mit Beginn der Woche hatte man dann einen neuen Lehrer, der mit einer anderen Lernweise neue Aspekte der spanischen Sprache beibringen sollte.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Ecuador von Jasmin

Meine Freiwilligenarbeit in der Organisation Covi stellte einen Großteil meiner Zeit in Ecuador dar. Dort kümmert man sich um Kinder aus schwierigen und ärmlichen Familiensituationen. Meine Zeit dort war sehr durchwachsen. Leider hatte ich einen eher mäßigen bis schlechten Start, da ich meine erste Woche nur in der Küche verbrachte, um dort beim Kochen und putzen zu helfen. Von den Kindern bekam ich in diesen Tagen sehr wenig bis gar nichts zu sehen. Nachdem ich jedoch mit meiner Freiwilligenkoordinatorin geredet habe, konnte ich mehr Zeit mit den Kinder verbringen und schloss sie Tag für Tag mehr ins Herz. Da mein Projekt direkt im großen Parque Carolina war, verbrachten wir viel Zeit draußen beim Spielen. Die Kinder waren schon glücklich, wenn man sie einfach in den Arm nahm. Leider wurde die schöne Zeit davon überschattet, dass meine Kamera und mit ihre beinah alle meine Fotos auf der Arbeit gestohlen wurde.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Ecuador von Jasmin

Allerdings möchte ich mir davon meinen Aufenthalt nicht schlecht machen lassen. Ich hatte trotz allem eine unglaublich tolle Zeit in diesem wunderschönen Land, habe viele Erfahrungen und neue Freunde gemacht. Durch die Tagesausflüge, die von der Academia organisiert werden, hatte ich die Möglichkeit, viel von Quito und der Umgebung zu sehen. Ein Highlight stellte jedoch ein selbst organisierter Ausflug mit Freunden zu dem Küstenort Puerto Lopez und der Isla de la Plata dar.

Ecuador hat mich an meine Grenzen und darüber hinaus gebracht. Dieses kleine Land hat unglaublich viel zu bieten und ich kann es kaum erwarten, eines Tages zurückzukommen und noch mehr erleben zu können.

Hiermit möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlich bei Multikultur bedanken, die mich sehr gut vermittelt haben und auch während meines Auslandsaufenthaltes immer für mich da waren. Ich würde diese Organisation ohne jegliche Bedenken weiterempfehlen und bin mir sicher, dass ich bei meiner nächsten Reise auch wieder auf diese Organisation zurückkommen werde.

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