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Ecuador

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Ecuador von Hana

Als ich in Quito ankam, kamen viele Zweifel auf, ob ich es alleine für ganze 6 Monate schaffe. Diese waren jedoch sofort erloschen als ich merkte wie willkommen ich in diesem Land bin! Meine Gastfamilie, in der ich einen Monat verbracht hatte, war eine super nette Familie. Zwar wurde mir nie angeboten etwas mit ihnen zu unternehmen, aber sie versuchten es mir so gemütlich wie möglich in ihrem Zuhause zu machen.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Ecuador von Hana

Im ersten Monat habe ich auch einen Sprachkurs belegt, der sehr hilfreich war. Anhand eines Einstufungstests wird man in eine Klasse mit 1 bis 3 anderen Mitschülern eingeteilt und lernt jede Woche andere Sprachinhalte mit einem anderen Lehrer. Man knüpft schnell Kontakte mit den anderen Schülern, da so gut wie alle alleine herreisen und offen für neue Freundschaften sind.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Ecuador von Hana

Danach ging auch schon meine Freiwilligenarbeit für die nächsten 5 Monate los. Währenddessen habe ich dann in der Residenz auf dem Schulcampus gewohnt. Im Vergleich mit der Gastfamilie ist es sehr anders. Man lebt viel selbstständiger und kocht beispielsweise für sich selbst. Andererseits hat man nicht die Möglichkeit durchgehend mit jemandem Spanisch zu üben, da in der Residenz nur Ausländer leben und Englisch gebräuchlicher ist. Wenn viele andere Schüler oder Freiwillige in der Residenz wohnen ist es wirklich spaßig und man kann viel zusammen unternehmen, sei es unter der Woche in Quito oder am Wochenende in einem anderen Ort Ecuadors. Dadurch, dass die Infrastruktur in Ecuador so gut ist, ist es sehr leicht herumzureisen. Natürlich merkt man ab und zu, dass man in einem Entwicklungsland ist und man sollte auf jeden Fall beim Reisen oder wenn es dunkel ist mehr aufpassen. Wer aber mit offenen Augen durch die Welt geht sollte keine Probleme haben.

Die Projektarbeit ist eins meiner Highlights an meinem Aufenthalt. Nachmittags habe ich im Betreuungsprojekt für Kinder gearbeitet und als ich merkte dass ich auch vormittags etwas zu tun haben möchte fing ich beim Hilfsprojekt für Kinder mit Down Syndrom an. Die Freiwilligenkoordinatorin vor Ort an der Schule ist sehr hilfsbereit und der spontane Start in ein weiteres Projekt war kein Problem.

Wenn man viel Eigeninitiative zeigt und Motiviert zur Arbeit erscheint, werden einem viele Verantwortungen und Aufgaben zugeteilt, was für mich immer ein tolles Gefühl war.

Nicht immer war die Arbeit leicht, aber man bekommt so viel Liebe und Dankbarkeit von den Mitarbeitern, Schülern und Kindern gezeigt, sodass einem die ganze Arbeit wert ist.

Ecuador ist ein sehr vielfältiges Land. Wenn man berücksichtigt, dass man nur die Wochenenden und einige Feiertage zum Reisen hat, kann man echt viele verschiedene Sachen vom kleinen Ecuador sehen.

Was mir auch sehr gefallen hat ist die Offenheit und das Temperament der Menschen. Nie habe ich mich alleine gefühlt, weil ich so viele nette Menschen (auch Ecuadorianer) kennenlernen durfte.

Danke an Multikultur für die gute Vermittlung!

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Ecuador von Hana

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