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Costa Rica

freiwilligenarbeit in costa rica Daniela

Meine 4 Wochen in Costa Rica vergingen wie im Flug und ich habe mich während dieser Zeit sehr wohlgefühlt. Den größten Teil dazu trug meine Gastfamilie bei, die ich sofort ins Herz schloss. Meine Gasteltern kümmerten sich liebevoll um die Großmutter, die mit über 90 Jahren sowohl mental als auch physisch noch sehr fit war, und ich wohnte auch in deren Haus. Meine 3 Gastschwestern plus Mann und Kind der Ältesten wohnten im Elterhaus, welches ich auch ab und zu besuchte. In der ersten Woche fand vormittags die Sprachschule statt und ich hatte zusammen mit einer weiteren deutschen Volontärin Unterricht. Sie lag nur 10 Minuten zu Fuß entfernt und an einer Ecke saß immer ein älterer Tico, der mir jedes Mal “Pura Vida“ zurief. Nachmittags organisierte die Schule Koch- und Tankkurse, die mir die Kultur näherbrachten. Mit den Volontären bereiste ich am Wochenende das wunderschöne Land und wir hatten viel Spaß an den unglaublichen Stränden oder im Regenwald.

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Die nächsten 3 Wochen half ich Englisch an öffentlichen Schulen zu unterrichten. Nach einem riesengroßen Frühstück, oftmals das berühmt-berüchtigte Gallo Pinto, das mir meine Gastmutter jeden Morgen liebevoll zubereitete, bin ich um 6. 15 mit dem Bus zum Haus der Lehrerin gefahren, die mich dann zur Schule gefahren hat. Sie unterrichtete an 2 verschiedenen Schulen, sodass sich auch meine Arbeitszeiten an ihrem Unterrichtsplan orientiert haben. Montags bis Donnerstags arbeitete ich von 7 – 16 Uhr, freitags hatte ich frei. Meine Erwartungen an das Unterrichten in Costa Rica entsprach relativ wenig der Realität. Das lag vor allem daran, dass der Geräuschpegel in der 1. – 6. Klasse sehr hoch war und der Lehrerin oder mir sehr wenig zugehört wurde. Somit dauert es viel länger bis eine Lektion erklärt werden konnte. Nach einer gewissen Zeit jedoch hatte ich mich an die Verhältnisse gewöhnt. Die Lehrerin beanspruchte meine Hilfe sehr und zum Teil habe ich den Unterricht alleine übernommen. Das war schwieriger als gedacht, denn trotz der Aufgabe Englisch zu unterrichten, war das Englischniveau relativ niedrig und meine Spanischkenntnisse waren von Vorteil. So hat es mir gut gefallen, selbst etwas bewirken zu können. Natürlich hat sich mein Spanisch durch die Sprachschule, die interessanten Gespräche mit meiner Gastfamilie und natürlich meinen Schülern/innen sehr verbessert.

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Besonders spannend fand ich, dass in der Woche vor dem Unabhängigkeitstag Costa Ricas am 15. September viele Veranstaltungen stattfanden. Jeden Morgen wurden in den Schulen die Nationalhymne gesungen, die Flagge gehisst und die Gebäude waren in den Farben Costa Ricas geschmückt. Ich durfte viel über die Geschichte, Symbole und Tänze Costa Ricas lernen. Auch die Schüler/innen hatten kleine Tanzvorführungen in traditioneller Kleidung. Am Ende meiner Zeit überhäuften sie mich mit kleinen Geschenken und Briefen und mir fiel der Abschied sehr schwer. Auch meine Gastfamilie hatte zum Abschluss noch eine Überraschung für mich. Am letzten Abend hatte sie die ganze Verwandtschaft eingeladen, es gab ein Festmahl und mein Geburtstag, der wenige Tage später war, wurde vorgefeiert. Sogar selbstgebackener Kuchen und ein kleines Geschenk fehlten nicht und sie haben mir damit eine große Freude bereitet. Ich kann definitiv bestätigen, dass Costa Rica das glücklichste Land der Welt ist.

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