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Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Argentinien von Julia

Wie kam ich eigentlich auf die Idee nach als Freiwillige nach Argentinien zu wollen?

 

Ich hatte mir nach dem Abitur vorgenommen eine gewisse Zeit in Südamerika zu verbringen um meine Spanischkenntnisse zu verbessern. Also habe ich mich im Internet informiert und mich letztendlich für Freiwilligenarbeit in Argentinien entschieden. Es stand auch relativ schnell fest, dass ich ein Projekt machen wollte, indem ich Menschen helfen würde und nicht kulturelle Arbeit leisten oder mich um Tiere kümmern würde.

 

Erst hatte ich ja daran gedacht als Au-Pair nach Spanien zu gehen… aber wieso nicht einen sozialen Beitrag leisten und dabei die Sprache verbessern?? Schien mir doch die bessere Alternative.

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Argentinien von Julia

Die ersten 6 Wochen in Eldorado waren sehr ungewohnt… Ich bin eigentlich ein anpassungsfähiger Mensch und doch viel es mir schwer mit den anderen Umständen klar zu kommen und die viieeelen neuen Eindrücke zu verarbeiten.

Man merkt, dass Südamerika nicht Europa ist… ;-) Gut, das wusste man vorher auch, aber wenn man das Ganze dann "in echt" sieht ist es noch mal etwas anderes.
Die Straßen, Autos und Häuser sind anders… Die Menschen verhalten sich anders…

Das soll nicht heißen dass ich die erste Zeit als negativ empfunden habe, aber ich brauchte einfach Zeit um mich an die anderen Umstände zu gewöhnen. Genauso wie es mit der Sprache war. Obwohl ich 3 Jahre Spanisch in der Schule gelernt habe, habe ich die ersten 2 Wochen (außerhalb des Sprachkurses) kaum etwas verstanden… Woher sollte ich den Akzent der Argentinier kennen??

Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit in Argentinien von Julia

Aber nach den anfänglich schwierigen 6 Wochen hab ich mich schon richtig wohl gefühlt… Die kaputten Autos, der Lärm, das gehörte dazu, zu "meiner" Stadt… Auch die Leute habe ich allmählich besser verstanden.

Ausflüge nach Buenos Aires und Cordóba waren interessant, auch der Nordwesten war total faszinierend!! Auf den Reisen habe ich auch viel Spanisch dazu gelernt.
Die Arbeit in der "Buena Semilla" also im Kinderheim war anfangs auch nicht so einfach… Die Kinder zu verstehen und auch der Schmutz dort… Das Wort "sauber" wird dort eben anders definiert. (Dabei gehört das Kinderheim zu eines der besten in der ganzen Region!)
Ich hab mich dort aber auch von Tag zu Tag wohler gefühlt.

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Wie schon gesagt man gewöhnt sich an die Umgebung, und die Kinder haben es dort wirklich besser als vorher!! Wenn man die schrecklichen Geschichten hört, die schlimme Vergangenheit die eigentlich jedes einzelne Kind dort erlebt hat, ist man an einigen Tagen schon ziemlich traurig. Aber diese Erfahrungen bringen einem einfach sehr viel und man sieht die Welt mit anderen Augen. Freiwilligenarbeit in Argentinien

Ich habe meine 4 einhalb Monate in Argentinien trotz anfänglichem Heimweh sseeehhhr genossen und bin dankbar dass ich so viele (gute und teilweise natürlich auch schlechte) Erfahrungen machen konnte. Der Aufenthalt hat mich definitiv weiter gebracht und ich würde es immer wieder tun!!!

Julia B.

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