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Costa Rica

freiwilligenarbeit in costa rica Florentine

Als ich am 9.7 meinen Flug nach Costa Rica nehmen wollte, war ich nicht ganz so sicher, wie alles laufen wird und ob ich genug neue Kontakte knüpfen würde. Als dann so ziemlich alles schief ging und mein Gepäck verschwand, hätte ich dann schon relativ schnell Heimweh. Doch eine Woche später schaffte es auch mein Gepäck in meine Gastfamilie, welche das Beste war, was mir je hätte passieren können.

Die beiden, Roxana und Ivan, waren wirklich zwei supertolle Gasteltern, die sich super für mich interessiert haben und alles dafür getan haben, meinen Aufenthalt so schön wie möglich zu gestalten. Costa Rica ist ein wunderschönes Land und es gibt genug Möglichkeiten etwas zu unternehmen. Mein erstes Wochenende verbrachten mein Gastvater und ich im Manuel Antonio Nationalpark, wo man viele außergewöhnliche Tiere sehen kann. Aber auch viele kleine Äffchen, die einer Freundin ihre Kekse geklaut haben.

Ich habe in der Sprachschule sofort ein anderes Mädchen aus Deutschland getroffen und wir haben uns angefreundet. Es kamen immer mehr Leute in meinen Freundeskreis hinzu und irgendwann waren wir eine richtig kleine Gruppe. Das war super, weil man jeden Tag etwas unternehmen konnte. In meiner Gastfamilie lebte ich auch direkt am Strand und konnte mich auch gerne mal für ein paar Stunden dort sonnen.

Ich habe allerdings sogar surfen gelernt bei einem guten Freund. Das hat super Spaß gemacht, war allerdings sehr anstrengend. An den Wochenenden sind wir auch viel durch's Land gereist. Wir waren zum Beispiel in Montezuma, wo wir eine Bootstour nach Tortuga Island gemacht haben. Das war eins der lustigsten Wochenenden in Costa Rica, weil wir super nette Leute kennengelernt haben. Man merkt also schon, dass man wirklich überall die Chance hat, neue Kontakte zu knüpfen. 

Ein anderes Wochenende sind wir nach Heredia in eine Art Hundepark gefahren. Dort lebten ca. 900 herrenlose Hunde, die zum Teil auch sehr verletzt waren. Sie wurden dort aufgepeppelt und sahen alle total glücklich aus. Das war eine super Erfahrung.

Ein weitere Punkt in Jacó ist das Feiern. Jeder, der super gerne Party macht, ist in Jacó total gut aufgehoben, denn in der Nacht blüht Jacó erst richtig auf. Es gibt  zahlreiche Bars und Clubs, die für eine ausgelassene Partynacht gerade richtig sind. Und für Mädels aufgepasst: an manchen Tagen gibt es sogenannte "Ladies Nights", wo alle Mädels gratis trinken! 

Ich hatte das Glück, dass ich in einem Viertel gewohnt habe, wo viele Amerikaner wohnten, die super kontaktfreudig waren und immer etwas mit mir unternommen haben. 

Nun auch zu meinem Projekt. Ich habe im Kindergarten gearbeitet, was mir super viel Spaß bereitet hat, aber auch sehr anstrengend war. Da die Kindergärtnerin alleine mit über 20 Kindern ist, muss man helfen wo man kann. Sei es mal den Raum zu fegen oder aber auch mal die Fenster zu putzen. Man macht jedoch auch wahnsinnig viel mit den Kindern. Diese Niños haben so unglaublich viel Energie, dass man nach den Stunden im Kindergarten auch mal ein Nickerchen machen muss.  

Man lernt jedoch eine ganz andere Kultur kennen und das ist super. Die Kinder sind alle total offen und man fühlt sich schon nach einem Tag aufgenommen. 

Alles in allem war die Zeit in Costa Rica die Zeit meines Lebens und ich bin super traurig, dass sie vorbei ist. Allerdings bin ich auch dankbar für jede einzelne Sekunde! Jeder, der die Chance hat ins Ausland zu gehen, sollte diese sofort ergreifen und losfliegen. Mir hat es sogar so gut gefallen, dass ich mir den Leitspruch Costa Ricas "Pura Vida" auf die Schulter tätowieren lassen hab.

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