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England

Aufgrund von BREXIT sind z.Z. keine AuPair Aufenthalte in GB möglich

Nach dem Austritt von Großbritannien aus der EU gibt es leider kein Visum, das jungen Menschen einen legalen Au Pair Aufenthalt in GB/Schottland ermöglicht.

Wir stehen mit verschiedenen Ministerien, Abgeordneten in Kontakt und versuchen diese auf das Problem der jungen Menschen zu sensibilisier und eine baldige Lösung herbeizuführen. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir jedoch nicht abschätzen, wann Au Pair Aufenthalte in GB wieder möglich sein werden.  

Wenn du noch in diesem Jahr ins Ausland gehen möchtest, empfehlen wir dir Au Pair Aufenthalte in Spanien oder Frankreich.

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Au Pair in England - Erfahrungsbericht von Philine

Hi, ich bin Philine und 20 Jahre alt. Nach dem Abitur stand ich, wie, so glaube ich, auch viele andere, vor der Frage „wie geht’s weiter?“. Es war für mich klar, dass ich beruflich etwas mit Kindern machen wollte. So entschied ich mich ein halbes Jahr als Au Pair nach England zu gehen, um gleichzeitig zu der Erfahrung mit Kindern mein Englisch aufzubessern.

Multikultur wurde mir von einer Freundin empfohlen, die im Vorjahr ebenfalls mit der Organisation ein Au Pair in Australien gemacht hatte. Die Bewerbung war von Multikultur klar vorgegeben und daher sehr gut zu bearbeiten. Bei Rückfragen oder Verbesserungsvorschlägen konnte ich sie immer schnell telefonisch oder per Mail erreichen.

Nach ein paar Skype-Gesprächen hatte ich meine Gastfamilie gefunden und es ging am 3. Januar für mich los. Es war ein komisches Gefühl irgendwo hinzufliegen, mit dem Gedanke im Hinterkopf, mit Menschen nun monatelang zusammen zu leben, die man nur über Videoanrufe kannte. Aber ich freute mich sehr auf das neue Abenteuer und alles was auf mich zukommen würde.

Au Pair in England - Erfahrungsbericht von Philine

Das Einfinden in meine Gastfamilie ging bei mir sehr schnell. Ich hatte eine super offene und liebevolle Familie. Sie bestand aus zwei Eltern, zwei 8-jährigen Zwillingen und einem Hund. Meine Gastfamilie war wirklich sehr unkompliziert und sie haben mich sofort aufgenommen wie ein Familienmitglied. Mir war immer frei gestellt am Abend rauszugehen, auf mein Zimmer zu gehen oder mit meinen Gasteltern zusammen zu sitzen, zu reden oder Fernsehen zu schauen.

Der Alltag vor Corona sah folgendermaßen aus: Ich stand am Morgen auf und habe mit den Kindern gefrühstückt, geholfen sie fertig zu machen und, wenn Zeit war, mit ihnen gespielt. Dann liefen wir gemeinsam zur Schule, wo ich sie mittags um 15:00 Uhr wieder abgeholt habe. Teilweise hatten beide oder nur ein Kind „after-school-clubs“ oder andere Hobbys, zu denen ich sie gebracht habe (z.B. schwimmen). In der Freizeit haben wir Hausaufgaben gemacht (welche vergleichsweise zu Deutschland sehr wenige sind, da sie den ganzen Tag schon Schule haben) oder gespielt. Zwischen 17:00 und 18:00 Uhr habe ich das Abendessen für die Kinder zubereitet und dann wahlweise mit ihnen oder später mit den Eltern gegessen. Oft hatte meine Gastmama schon vorgekocht oder mir einen Zettel hingelegt, was und wie ich das Essen machen soll. Also wirklich easy ;) Um ca. 18:00 Uhr kamen die Eltern heim und ab da war meine „Arbeitszeit“ zu Ende.

Au Pair in England - Erfahrungsbericht von Philine

Als wir in den Lockdown aufgrund der Pandemie kamen, hatten meine Gasteltern Home-Office und auch bald die Kinder keine Schule mehr. Einige andere Au Pairs, die ich bis dahin kannte flogen innerhalb einer Woche nach Hause. Für mich war meine Entscheidung von vorne rein sehr klar. Ich wollte auf jeden Fall bleiben. Meine Gastfamilie war mir zu sehr ans Herz gewachsen, um schon wieder zu gehen und ich wusste, dass ich mich bei ihnen nützlich machen kann. Zuhause hätte ich mir erstmal einen neuen Job suchen müssen, was sich aufgrund der Pandemie sowieso sehr schwierig gestaltet hätte. Wir haben alle gemeinsam einen Tagesplan ausgearbeitet der z.B. mit einem workout anfing und natürlich auch Home-schooling und Sport enthielt. Meine Gastmama übernahm hauptsächlich das Home-schooling der Kinder (2h am Tag) und ich übernahm leichtere Schulaufgaben und natürlich das Spielen in der Freizeit der Kinder. Ich backte viel mit den Kindern, wir lernten zusammen Skateboard und Rollerskates fahren, spielten viel im Garten oder im Park, bauten Lego Häuser und verkleideten uns. Als Ausgleich ging ich mit meiner Gastmama joggen, mit dem Hund laufen und las. Manchmal war es nicht einfach, weil ich für die Kinder immer erreichbar war. Aber auch aus solchen Situationen habe ich gelernt, dass man manchmal einfach sagen muss, wenn man Mal Zeit für sich braucht und außerdem haben meine Gasteltern immer dafür gesorgt, mir trotz der Umstände immer wieder Freiraum zu geben.

Au Pair in England - Erfahrungsbericht von Philine

Alles in allem hätte ich mir die Quarantäne nicht besser vorstellen können. Ich konnte mich in England nützlich machen und habe den ganzen Tag durchgehend Englisch gesprochen. Meine Gastfamilie ist wie meine zweite Familie geworden und wir haben bis heute ca. jeden zweiten Tag Kontakt.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich DANKE sagen! An Multikultur und die englische Organisation „Rainbow AuPairs“, die sich wirklich regelmäßig nach mir erkundigt haben und bei Anfragen sofort zur Stelle waren. Ich hatte nie das Gefühl auf mich allein gestellt zu sein und würde den Aufenthalt als AuPair jederzeit so wieder machen!

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