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Neuseeland

Nachdem ich mein Abitur bestanden hatte wollte ich vor dem Studium einige Zeit im Ausland verbringen um Erfahrungen zu sammeln und mein Englisch zu verbessern. Als ich mich dann, nach langem überlegen, für Au Pair in  Neuseeland entschieden hatte, suchte ich im Internet nach verschiedenen Agenturen, die einen Aufenthalt dort anbieten und entschied mich schließlich für Multikultur.


Was mich wirklich überrascht hat, war, wie unkompliziert und schnell man ein Working Holiday Visa für Neuseeland bekommt. Ich habe einfach ein Formular im Internet ausgefüllt und 3 Tage später war es da- viel einfacher geht’s wirklich nicht!(Aber Reisepass beantragen nicht vergessen- das dauert!)
Im Herbst 2008, kurz bevor ich nach Neuseeland abgeflogen bin, wurde ich doch etwas nervös, da ich die ersten 6 Monate meiner Zeit dort als Au-Pair in Neuseeland verbringen wollte, aber noch keine Familie hatte. Zwei Wochen vor meinem Abflug wurde mir aber dann doch ein Familienvorschlag zugeschickt. Ich war begeistert, da die Beschreibung einfach perfekt klang.


Ich wurde dann auch von der Mutter der Familie direkt vom Flughafen in Auckland abgeholt.
Zunächst war alles sehr schön, ich begann, mich in der Familie einzuleben und verstand mich auch mit den Eltern recht gut. Allerdings war das alles doch nicht so, wie die Familie sich mir beschrieben hatte. Sie hatten zum Beispiel nicht gesagt, dass die drei Söhne des Vaters (es war eine Patchwork-Familie) alle in psychologischer Behandlung waren und es auch mit dem Sohn der Mutter immer wieder Probleme gab. Die Tochter der Mutter, das einzige Mädchen der Familie, war die einzige, die bereit war, sich an die geltenden Regeln zu halten, wurde aber von den Jungs ständig fertig gemacht. Außerdem zeigte sich immer deutlicher, dass der Vater ein sehr cholerischer Mensch ist, womit ich auch nicht wirklich klarkomme.

Als dann nach ca. 3 Monaten meine Mutter zu Besuch kam, verbrachte ich mit ihr einige Zeit in den Northlands und danach auf der Südinsel. Dabei wurde mir klar, dass ich nicht in der Familie bleiben kann, da ich daran kaputt gegangen wäre, was ja nicht der Sinn eines Auslandsaufenthaltes ist. Ich habe also Bei Multikultur Bescheid gegeben, dass ich die Familie verlassen werde und dann die Eltern informiert, dass ich nach der vorgeschriebenen Kündigungsfrist von 2 Wochen gehen werde. Sie wollten mich zunächst unter Druck setzen um mich dazu zu bringen, zu bleiben, bis sie ein neues Au-Pair gefunden haben, was hätte dauern können

Glücklicherweise war meine Mutter noch da und hat mich nach Ablauf der Kündigungsfrist abgeholt, da ich allein auch nicht von dem auf dem Land lebenden Haus weggekommen wäre. Ich war auch sehr glücklich über die Reaktionen meiner Ansprechpartner bei Multikultur, da sie mich nicht nur verstanden sondern auch sofort nachgefragt haben, ob sie mir helfen können und ich vielleicht eine neue Familie möchte. Außerdem haben sie direkt ihre neuseeländische Partneragentur über die Probleme mit der Familie informiert, die dann auch gleich gesagt haben, dass sie dorthin niemanden mehr vermitteln werden

Ich selbst habe mich dann entschieden, nach Wellington zu gehen, da ich wusste, dass sich der damals noch einzige Voltigierverein Neuseelands (mittlerweile gibt es einen zweiten) dort in der Nähe befindet. Nach etwas suchen habe ich den Verein dann auch gefunden. Für alle Interessierten: der Verein heißt Kapiti Vaulting Club und ist in 13b Nimmo Ave West, Waikanae. Als ich dort ankam, wurde ich direkt sehr nett aufgenommen, die Leute dort haben mich auch gleich eingeladen, nach Waikanae zu ziehen und mir geholfen, dort ein Zimmer und einen Job zu finden. Dort habe ich dann 2 bis 3 Tage die Woche in einem Cafe gearbeitet und den Rest der Zeit auf dem Hof verbracht, dort mit den Pferden und beim Voltigiertraining geholfen. Dort bin ich dann ca. 3 Monate lang geblieben und es war eine großartige Zeit! Ich habe viele neue Freunde gefunden und einige wundervolle Erfahrungen gemacht, wie zum Beispiel eine Show, die der Verein bei „Horse of the Year“, der größten Pferdeveranstaltung Neuseelands gezeigt hat und zu der ich mitdurfte. Allgemein kann ich allen Voltis, die nach Neuseeland wollen, nur empfehlen, in Waikanae vorbeizuschauen. Am besten einfach auftauchen, da Lyn, die Coordinatorin des Vereins, ständig so viele e-mails und Anfragen bekommt dass sie meist gar nicht mehr antwortet. Aber sie und auch alle anderen dort freuen sich auf jeden Fall immer über Besuch- besonders, wenn der bereit ist, auch mal mit anzupacken oder beim Training zu helfen. Für mich hätte sich das allein schon wegen der großartigen Strandausritte gelohnt ;)!

Die letzten 5 Wochen bin ich dann noch über die Nordinsel Richtung Auckland gereist. Ich habe zwar mittlerweile schon sehr viel von dem Land gesehen, werde aber auf jeden Fall noch mal dorthin fliegen, da das Land einfach wunderschön und die Leute total nett sind! Allgemein kann ich einen Aufenthalt in Neuseeland, ob als Au-Pair, work and travel oder einfach nur als Urlaub, nur empfehlen- ich würd’s, trotz der großen Probleme am Anfang, sofort wieder tun!

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