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EB Island2022 1

 

Nach dem Abitur ins Ausland. So war mein Plan. Eigentlich nach Schottland. Doch mit dem Brexit funktionierte das dann doch nicht. Die Vermittlung hat  mir bei der Ziellandauswahl geholfen und mich super bei meiner Anmeldung unterstützt. Nach ein wenig hin und her wurde es dann Island. Und es war eine der besten Entscheidungen, die ich hätte treffen können. So kam es dazu, dass ich von Juni 2021 bis Januar 2022 als Au Pair in Island gelandet war.

Meine Gastfamilie hatte vier Kinder. Zwei, aus einer geschiedenen Ehe, kamen alle zwei Wochen an den Wochenenden vorbei. Alle vier waren im Alter von einem halben Jahr bis elf Jahre. Hauptsächlich habe ich mich um die ganz kleine Tochter gekümmert und etwas im Haushalt geholfen, während sie schlief. Sie brauchte noch die meiste Aufmerksamkeit in ihrem Alter. Wenn die Jungs da waren, habe ich sie von der Schule abgeholt und war ganz viel mit ihnen draußen. Au Pair zu sein fühlte sich nie wirklich wie Arbeit an für mich. Ich war gerne Au Pair und hab die Zeit mit den Kindern sehr gemocht. Aber auch meine Freizeit habe ich genossen. Wenn ich frei hatte, meistens an den Wochenenden, wurde mir meist ein Auto zur Verfügung gestellt und ich konnte die Insel erkunden. Mal alleine und manchmal mit Freunden. Jedes neue Abenteuer brachte neue Wunder mit sich. EB Island2022 2

Meine Gastfamilie wohnt ziemlich einsam auf einer Farm außerhalb von Selfoss. Das ist eine kleine Stadt, 40 Minuten von Reykjavík entfernt, im Süden Islands. Die Einsamkeit und das Heimweh haben mir am Anfang noch viel zu schaffen gemacht, doch schon nach kurzer Zeit, habe ich die Familie in mein Herz aufgenommen und mich dort wie Zuhause gefühlt.

Ich habe mich mit der Gastfamilie und dem ältesten Sohn auf Englisch unterhalten. Ganz schnell habe ich dann beim Zuhören bemerkt, dass sich Isländisch und Deutsch in einigen Aspekten ähneln. Zusammen mit meiner Gastfamilie meldeten wir mich zu einem Sprachkurs in Selfoss an und ich fing an die Sprache zu lernen. Mit der zwei jährigen Tochter konnte ich mich nach kurzer Zeit dann super auf Isländisch verständigen und auch der Rest der Familie hat mich bei meinem Lernen unterstützt und mich manchmal auf Isländisch angesprochen.

Die Familie hat mir in meiner Zeit viel über die Isländische Kultur erzählt und gezeigt (zum Beispiel das Réttir, wenn Anfang Herbst die Schafe wieder aus den Bergen geholt werden). Die Isländer sind ein großartiges Volk und das Land ist voller Wunder und bringt immer neuer Entdeckungen. Ich habe es geliebt dieses Land zu erkunden. Es ist einfach atemberaubend schön dort. Egal wo man hinguckt.

In Island habe ich auch ein paar neue Freunde gefunden und dort eine zweite Familie bekommen. Es steht jetzt schon fest, dass ich die Familie erneut besuchen werde dieses Jahr und dort immer willkommen bin. Wir haben uns wirklich gut verstanden!

 Mein Aufenthalt in Island hat mir viel beigebracht und ich werde ihn immer in Erinnerung behalten. MultiKultur hat mir ermöglicht eines der schönsten Länder dieser Erde zu besuchen und ich bin ihnen dafür sehr dankbar. Alleine hätte ich mich nie so gut auf das Abenteuer vorbereiten können und wäre vielleicht doch ganz wo anders gelandet. Island ist definitiv eine Reise wert. Nur ein paar Wochen reichen nicht aus, um das Land als Ganzes zu entdecken. Es ist zwar nicht groß und hat weniger Einwohner als Düsseldorf, aber um es wirklich zu erleben, bietet sich ein Aufenthalt als Au Pair in Island an.EB_Island2022_3.jpg

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