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Kristin au-pair in IslandNun war es also soweit, der 26. März 2012 rückte immer näher und bald sollte ich für ein halbes Jahr in einer Gastfamilie in Dublin leben. Je näher der Termin rückte, desto aufgeregter war ich. Doch da ich davor öfter Mailkontakt mit meiner Gastmutter hatte, wusste ich ungefähr was mich erwarten würde, was mir die Nervosität nahm.

Da ich sehr spät Abends ankam, waren die Kinder schon im Bett und ich sollte sie gleich am nächsten Morgen kennen lernen sowie meinen Tagesablauf. Natürlich waren meine Gastkinder auch sehr aufgedreht und gespannt, wer auf sie die nächsten Monate aufpassen würde.

Kristin au-pair in IslandMeine Gasteltern haben mir die ersten Tage gezeigt, wo die Schule/ Kinderkrippe liegt, wo meine zukünftige Sprachschule liegt (welche ich zweimal pro Woche besucht habe), wie ich ein Bankkonto eröffne, wie einzelne Haushaltsgeräte funktionierten und waren für alle Fragen offen.

Was mir von der ersten Zeit in Erinnerung blieb, war, dass ich die ersten zwei Wochen jeden Abend totmüde ins Bett gefallen bin, da die neue Sprache, die Kinder, die neuen Eindrücke sehr an deinen Nerven zeren und man sich erst an alles gewöhnen muss. Was mich als neues Aupair immer interessiert hat war, wie lange es denn dauert, bis man in der neuen Sprache richtig "drinnen" ist. Nach meinen Erfahrungen hat es um die 2 Monate gedauert, bis man nicht mehr wirklich darüber nachdenken muss, wie man den Satz am besten ausdrückt.

Kristin au-pair in IslandEine große Hilfe beim Einleben sind andere Aupairs! Ich kann echt nur empfehlen sich um zu schauen und Kontakte zu anderen Aupairs zu knüpfen. Nicht nur, dass ihr gemeinsam Irland erkunden könnt, ihr insgesamt viel gemeinsam unternehmen könnt, nein, auch bei Problemen könnt ihr euch austauschen, denn jedes Aupair ist ja letztendlich in derselben Situation! Was ich sehr gut fand war, dass mir die Aupairorganisation viele Kontakte in meiner Nähe zugesandt hat, man findet aber auch sehr viele unternehmungsfreudige Aupairs in der facebook-Gruppe "Aupairs in Dublin".

Jetzt aber zu meinem eigentlichen Tagesablauf: Jeden Morgen um 07.30Uhr habe ich den Kindern das Frühstück zubereitet und die Lunchboxen gefüllt. Nachdem ich die beiden Größeren(8 und 6 Jahre alt) zur Schule gebracht habe und den Kleinen(2 Jahre alt) zur Krippe, habe ich kurz die Küche in Ordnung gebracht und die Wäsche der Kinder gewaschen und gebügelt. Nachdem ich das erledigt hatte, hatte ich bis Schulende (meist 14 Uhr) frei und habe die Zeit für mich genutzt! Bevor ich die Kinder wieder abgeholt habe, habe ich Lunch vorbereitet. Nachdem die Kinder sich von ihrem "extrem anstrengenden" Schultag und den "übermäßig vielen" Hausaufgaben erholt hatten, bin ich meist in den Park oder auf den Spielplatz gegangen. Ich habe immer zugesehen, dass nicht zu viel TV gesehen wird, aber manchmal hat mir das irische Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich kam nicht drum herum :D Abends habe ich dann zwei- bis dreimal die Woche bei der Bedtime geholfen.

Kristin au-pair in IslandIn den Ferien sah der Alltag noch etwas anders aus, da ich die Kinder auch vormittags hatte und habe mir immer viele tolle Aktivitäten zur Beschäftigung ausgedacht, wie z.B. das Kindermuseum besuchen, die Viking Splash Tour, Kino, Picknick, Schwimmen gehen, Backen, Basteln etc...

Auch wenn sich ein Tag oder eine Woche manchmal hinziehen kann, vergeht die Zeit (besonders zum Ende hin) wie im Fluge und schwupps di wupps ist man auch schon wieder zu Hause. Ich werde meine Zeit in Irland bei meiner Gastfamilie nie vergessen, weil ich eine unheimlich tolle Zeit hatte, eine noch tollere Gastfamilie und drei aktive aber sehr liebenswerte Kinder! Wir bleiben auf jeden Fall in Kontakt und meinen nächsten Besuch werde ich bald schon planen...

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