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Hannah au-pair in Island

Mein größter Wunsch ist schon immer gewesen, einmal ein Jahr im Ausland zu leben. Nachdem ich die Schule beendet hatte, zog es mich Anfang November für ganze acht Monate nach Island.

Mich empfing eine sehr nette, vierköpfige Familie, die hoch oben im Norden Island wohnt. Der Ort heißt Mývatn, ist sehr klein mit nur ca. 300 Einwohnern und bis zur nächsten Stadt muss man ungefähr eine Stunde mit dem Auto fahren. Ich wohne in Deutschland zwar auch auf dem Land, aber dieses einzigartige, kleine, isländische Landleben war dann doch etwas Neues für mich.

Ich wurde von meiner Gastfamilie sehr herzlich aufgenommen und es fiel mir dann überhaupt nicht schwer, mich einzugewöhnen und mich an die neuen Bedingungen zu gewöhnen.

Tagsüber habe ich mich um die zwei Söhne der Familie gekümmert. Der Große war bereits sieben Jahre alt, der Kleine allerdings nur drei Monate, als ich dort ankam. Während der Große morgens in die Schule ging, habe ich mit dem Kleinen gespielt, ihn gefüttert und sonst in der Küche geholfen, etwas geputzt und mit der Wäsche geholfen. Nachdem die Eltern nachmittags wieder zurück waren und an den Wochenenden, hatte ich eigentlich immer frei. Ich habe dort das Volleyball spielen neu für mich entdeckt und habe dadurch schnell Kontakte im Ort gefunden, sodass man immer wen fand, mit dem man etwas unternehmen konnte.

Glücklicherweise liebt meine Gastfamilie das Reisen genau so sehr wie ich es tue und sie haben mit mir viele Ausflüge unternommen, damit ich so viel von Island sehen konnte, wie es nur möglich war. Und es gibt eine Menge zu sehen! Die zahlreichen und wunderschönen Wasserfällen, den Geysir, schwimmen in heißen Quellen, die beeindruckenden Nordlichter im Winter, eine Tour über einen Gletscher, Askja-Caldera, die Hauptstadt Reykjavík und einmal den Vulkan Eyjafjallajökull sehen, den seit 2010 fast ganz Europa kennt. ;-) Ferner habe ich in Island das Skifahren gelernt und konnte mich neben dem Klettern auch noch für andere Freizeitaktivitäten begeistern.

Abschließend kann ich sagen, dass mein Auslandsaufenthalt eine riesige Erfahrung für mich war und ich jedem empfehlen würde, diesen Schritt auch zu wagen. Man lernt so viel Neues über die Kultur, das Land, die Leute und ich habe Dinge über Deutschland und sogar mich selbst gelernt, was mir vorher gar nicht so bewusst war.

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