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Anna au pair Island erfahrungsbericht

Seit acht Monaten bin ich mittlerweile als ISLAND – 10 Monate Natur, Gelassenheit und Familienleben mitten im Atlantik

Ich war bereits ein Jahr im Ausland, hatte das Thema damit abgeschlossen und wollte im Herbst 2016 mein Studium in Deutschland aufnehmen. Im August war aber bereits absehbar, dass ich keinen Studienplatz mehr bekommen werde und ein schneller Plan B musste her. Ich wollte auf keinen Fall ohne einen Ansprechpartner ins Ausland gehen und Multikultur hat mich mit seinem Internetauftritt, der guten Beratung und der unkomplizierten schnellen online-Bewerbung als Agentur überzeugt.

Anna au pair Island erfahrungsbericht

Nach wenigen Tagen konnte ich meine Bewerbung abschicken, eine Woche später war sie bearbeitet, ich bekam den ersten Gastfamilienvorschlag und wir skypten. Die Chemie und unsere Lebensstile stimmten überein und Ende September ging mein Flieger nach Island.

Anna au pair Island erfahrungsbericht

Dieses zweite Jahr im Ausland war nie geplant aber meine Gastmutter hat mir - ganz nach isländischer Gelassenheit - einen wundervollen Rat mitgegeben: Alles im Leben passiert aus einem Grund. Eine Absage ist eine Chance auf etwas Neues, vielleicht sogar etwas Besseres. Im Nachhinein bin ich so froh, dass ich diesen Studienplatz nie bekommen habe. Ich war gezwungen meine lang gehegten Pläne loszulassen und konnte stattdessen viele wunderbare Dinge auf Island erleben.

Anna au pair Island erfahrungsbericht

Das wunderbarste war wohl meine Gastfamilie, denn sie war die Basis meines Au-pair Jahres und teilte ihr Leben mit mir. Der Kern waren natürlich meine Gasteltern und ihre drei Kinder, mit denen ich am meisten Zeit verbrachte, aber auch die Großeltern, Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen schloss ich schnell ins Herz. Meine Gasteltern waren beruflich viel im Ausland und so hatte ich neben den alltäglichen Aufgaben auch eine Menge Verantwortung für die Kinder. Das ist erst einmal beängstigend aber auch schön zu sehen, wie man daran wächst, wie einfach es sein kann einen Haushalt zu organisieren und wie viel Vertrauen man geschenkt bekommt. Die gesamte Familie hatte mich in ihr Leben integriert und so habe ich viele neue Ansichten und Dinge, wie Yoga, Spontanität, Gelassenheit, Auto fahren und das Leben mit dem Wetter verinnerlicht und lieben gelernt. Das Heimweh und die Begeisterung waren ein ständiges auf und ab, vergleichbar mit dem isländischen Wetter, der langen Dunkelheit im Winter und der nie endenden Helligkeit im Sommer. Nach Absprache war auch viel Zeit zum Reisen. Ob zwei Wochen mit Zelt und Auto durch ganz Island oder eine Woche nach New York, aufgrund zufälliger Bekanntschaften aus Reykjavik.

Man sagt es braucht 6 Monate, um neue Gewohnheiten zu leben und ich hoffe das die letzten 10 Monate mehr als genug waren, um die isländische Mentalität verinnerlicht zu haben und das Leben so zu nehmen wie es kommt.

Es ist schwer Erlebnisse und Islands Schönheit in ein paar Beispielbildern wiederzugeben, daher hier der Link zu meinem Fotoblog auf dem ich alles festgehalten habe: https://annakatharinasophie.tumblr.com/

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