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Frankreich

Aktuelle Informationen für Au Pairs bezüglich Corona

Ihr träumt von einem Au Pair Aufenthalt im Ausland aber seid verunsichert, ob eine Bewerbung z.Z. überhaupt möglich ist?

An dieser Stelle können wir euch eine positive Nachricht geben. Ja! Ihr könnt euch gerne bewerben. Es gibt wie in den letzten Jahren viele Familien, die ein Au Pair aufnehmen möchten. Die Familiensuche verläuft fast wie gewöhnlich und die ersten Au Pairs haben bereits eine nette Gastfamilie für den Sommer/Herbst gefunden.

Auch wenn wir euch keine Garantie geben können, gehen wir zuerst davon aus, dass Reisen ab Sommer/Herbst 2020 trotz der momentanen Reiserestriktionen seitens Deutschland und den unterschiedlichen Ländern unter Beachtung von Schutz- und Hygienevorschriften wieder möglich sein werden.  

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Als ich mich für ein Au-pair Jahr in Frankreich entschieden hatte, waren mir die Schwierigkeiten eines „neuen“ Lebens in einem fremden Land nicht bewusst. Als ich im letzten August zu einer Gastfamilie in Argeles-Gazost gegangen bin, war mein Einleben ziemlich schwierig.


Ich war nicht zufrieden, fühlte mich nicht zu Hause und konnte mich mit meinen Aufgaben nicht anfreunden. Schon nach 2 Wochen entschied ich mich meine Gastfamilie zu verlassen. Da für mich die Rückkehr nach Deutschland ausgeschlossen war, entschied ich mich in einer andere Gastfamilie zu Leben.

So saß ich ganz bald in einem Zug nach Toulouse. Toulouse – neue Stadt, neues Glück. Wie auf Knopfdruck änderte sich alles. Kein Heimweh mehr, ich hatte ein Zuhause und meine Gastfamilie war super. Trotz meiner sprachlichen Schwierigkeiten und mein Aufenthalt in einem fremden Land, hatte meine Gastfamilie viel Vertrauen in mich und überließ mir viele Aufgaben, zu dem vor allem die Kinderbetreuung gehörte.

Da meine Gastmutter der Ansicht war, ein Au Pair soll keine Putzfrau sein, fiel jegliche Hausarbeit nicht in meinen Aufgabenbereich. So fuhr ich die Kinder zur Schule, holte sie ab und kümmerte mich den ganzen Nachmittag um die Kleinen. Ich verliebte mich sofort in die kleinen Biester. Schwierig fand ich, dass die Kinder den Unterschied zwischen „ich arbeite“ und „ich arbeite nicht“ nicht kannten und du ja durch dem Wohnen in der Familie immer präsent warst. Da meine Gasteltern eine eigene Firma besaßen, waren ihre Arbeitszeiten ziemlich spontan. So kam es des Öfteren vor, dass meine Arbeitstage etwas länger wurden. Jedoch hatte ich ein gutes Verhältnis zu meiner Gastfamilie, dass mich das alles in allem nicht störte. Sie fuhren mit mir in den Urlaub (Disneyland Paris) oder lernten mich im Ski fahren.

Zudem verliebte ich mich auch in die Stadt. Toulouse ist mit einer der schönsten Städte in Frankreich. Während meines Auslandsjahrs bin ich auch viel gereist. So lernte ich  Paris, Bordeaux, Narbonne, Montpellier, Nimes, Marseille, die Camargue, etliche Städte an der Côte d’Azur, Barcelona  und natürlich die kleinen Städte in der Nähe von Toulouse kennen. Die meisten Reisen bestritt ich mit Freunden, die ich in Frankreich kennengelernt habe. Anfangs ist es nicht einfach sich in einem fremden Land zu integrieren, aber nach einiger Zeit findet man seinen Weg. Die Sprache wird besser, man lernt die Kultur besser kennen und weiß worauf die Leute Wert legen.

Während diesem Jahr habe ich gelernt mich durchzubeißen und andere Kulturen zu schätzen.  Es sind Erfahrungen auf die ich nicht verzichten möchte und froh darüber bin, die Entscheidung dazu getroffen zu haben.
Traut euch, ihr werdet es nicht bereuen!

 

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