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Frankreich

Aktuelle Informationen für Au Pairs bezüglich Corona

Ihr träumt von einem Au Pair Aufenthalt im Ausland aber seid verunsichert, ob eine Bewerbung z.Z. überhaupt möglich ist?

An dieser Stelle können wir euch eine positive Nachricht geben. Ja! Ihr könnt euch gerne bewerben. Es gibt wie in den letzten Jahren viele Familien, die ein Au Pair aufnehmen möchten. Die Familiensuche verläuft fast wie gewöhnlich und die ersten Au Pairs haben bereits eine nette Gastfamilie für den Sommer/Herbst gefunden.

Auch wenn wir euch keine Garantie geben können, gehen wir zuerst davon aus, dass Reisen ab Sommer/Herbst 2020 trotz der momentanen Reiserestriktionen seitens Deutschland und den unterschiedlichen Ländern unter Beachtung von Schutz- und Hygienevorschriften wieder möglich sein werden.  

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Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Julia

Klar war mir das schon lange, dass ich nach dem Abitur erst mal für ein Jahr als Aupair weg möchte. Die Wahl auf Frankreich fiel erst ein Jahr vor der Ausreise - und das war definitiv die richtige Entscheidung. Frankreich ist ein super schönes Land und mit meiner Familie hatte ich noch dazu richtig Glück.

Ich kam am 13.August in Südfrankreich, nahe Montpellier an, wurde von meinem Gastvater vom Flughafen abgeholt und mit den typischen „Bisous“ begrüßt. Angekommen in meinem neuen Zuhause, lernte ich auch den Rest der Familie kennen, die Mutter, die 2 Mädchen (9 und 11) und den Hund. Ich fühlte mich sofort herzlich aufgenommen!

Die ersten paar Wochen vergingen wie im Flug. Alles war neu und die Familie hat mir erst einmal sehr viel erklärt, gezeigt, aber auch viele Ausflüge mit mir unternommen. Als die Schule dann Anfang September losging, begann mein normaler Arbeitsalltag. Hauptsächlich bestand er darin, die Kinder in die Schule zu fahren, wieder abzuholen, Essen zu kochen, mit ihnen zu spielen, sie zum Schwimmen zu bringen, einkaufen zu gehen, Wäsche zu machen und andere kleine Haushaltstätigkeiten zu erledigen. Mittwoch ist in Frankreich keine Schule, da aber die Gastmutter mittwochs oft nicht arbeitete, hatte ich somit auch frei. Auch mein Wochenende konnte ich meistens zusammen mit den anderen Aupairs frei gestalten und musste nur selten abends Babysitten oder mal samstags arbeiten.

Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Julia

Die ersten Wochen vergingen zwar schnell, waren aber auch genauso schwierig. Ich hatte 7 Jahre Französischunterricht und merkte erst dort wie schlecht ich mich ausdrücken konnte. Das Verstehen ging fast problemlos (außer beim Vater, er spricht stark den südländischen Dialekt: „demeng“ für demain, „veng“ für vin, „treng“ für train..). Was mir am Anfang als Erstes aufgefallen ist, war die unglaubliche Höflichkeit und Zuvorkommenheit der Franzosen, angefangen von den Bisous bei jedem Kennenlernen, Begrüßen, Verabschieden oder Bedanken, über das andauernde „Ca va?“, „Bonne journée/soirée“, bis zu dem „Pardon“ wenn man auf der Straße aus Versehen angerempelt wird (obwohl es die eigene Schuld war).

Durch eine Gruppe in Facebook und durch meinen Sprachkurs, den ich zweimal die Woche besuchte, lernte ich auch bald andere Aupairs in der Gegend kennen und zusammen unternahmen wir viele kleine und größere Ausflüge als Ausgleich zur Arbeit.

Ein Monat vor Weihnachten verging die Zeit dann gar nicht, ich hatte starkes Heimweh, da ich die Tage zählte bis es über die Feiertage für 2 Wochen nach Hause ging. Wohingegen ich zu Beginn kein bisschen Heimweh verspürte, kam in diesen Tagen alles zusammen. Meinen Mädels ging es nicht anders und zusammen haben wir uns dann ganz gut abgelenkt. Es ist teilweise sehr schwer in einer völlig fremden Familie zu leben, da man dadurch in manchen Situationen nicht weiß wie man sich verhalten soll und was die Familie von einem erwartet. Dazu kommt, dass die 2 Kinder dauernd eine andere Laune hatten, an einem Tag lieben sie dich, am anderen hassen sie dich ohne klaren Grund. Doch im Nachhinein war meine Familie in allem sehr unkompliziert und verständnisvoll, was alles erleichterte.

Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Julia

Zurück in Frankreich Anfang Januar zog sich die Zeit anfangs wieder. Doch bald merkten wir wie schnell es schon dem Ende zugeht und wir genossen unsere Zeit umso mehr und auch mit den 2 Kleinen klappte es immer besser.

Als Abschied verbrachte die Familie mit mir ein Wochenende in Paris, was nochmal ein richtig schöner Abschluss war.

Trotz manchen kleinen Streitereien und Unstimmigkeiten war meine Familie jedoch immer locker drauf, vor allem mit der Mutter konnte ich über alles reden und mit dem Vater hatte man immer etwas zu lachen. Auch mit den Kindern hatte ich oft sehr viel Spaß und die ganze Familie fehlt mir schon sehr.

Im Großen und Ganzen war es ein wunderschönes Jahr mit unvergesslichen Momenten und ich merke, dass diese Zeit meinen Charakter sehr gezeichnet hat. Ich bin dankbar für das Aupair vor mir, die ich monatelang ausgequetscht habe, für die super liebe Familie und für die klasse Freunde, die ich in diesem Jahr kennen gelernt habe.

Der größte Dank geht aber natürlich an Multikultur. Ich hätte keine bessere Agentur finden können, sie waren immer für mich da und ich bekam regelmäßig Emails ob denn alles gut sei in Frankreich. Danke für alles!

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