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Frankreich

Aktuelle Informationen für Au Pairs bezüglich Corona

Ihr träumt von einem Au Pair Aufenthalt im Ausland aber seid verunsichert, ob eine Bewerbung z.Z. überhaupt möglich ist?

An dieser Stelle können wir euch eine positive Nachricht geben. Ja! Ihr könnt euch gerne bewerben. Es gibt wie in den letzten Jahren viele Familien, die ein Au Pair aufnehmen möchten. Die Familiensuche verläuft fast wie gewöhnlich und die ersten Au Pairs haben bereits eine nette Gastfamilie für den Sommer/Herbst gefunden.

Auch wenn wir euch keine Garantie geben können, gehen wir zuerst davon aus, dass Reisen ab Sommer/Herbst 2020 trotz der momentanen Reiserestriktionen seitens Deutschland und den unterschiedlichen Ländern unter Beachtung von Schutz- und Hygienevorschriften wieder möglich sein werden.  

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Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Jessica

Nach meinem Abitur entschied ich mich dafür 10 Monate in Frankreich als Aupair zu verbringen und nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt hatte, ging alles ganz schnell bis meine Gastfamilie feststand. Während der Vorbereitungen bekam ich schon Zweifel, ob es richtig ist, was ich mache, da ich ziemlich aufgeregt war und Angst hatte, dass es nicht klappt.

Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Jessica

Zum Glück ging es einer Freundin, deren Gastfamilie ca. eine Stunde von meiner weg wohnte, nicht anders und wir konnten die Reise zusammen machen, was immerhin ein bisschen beruhigend war. Am Bahnhof von Poitiers wurde ich freundlich von meiner Gastmutter und dem 3-jährigen Sohn (jetzt 4) empfangen. Den Gastvater und den 1-jährigen (jetzt 2) Jungen lernte ich dann einen Tag später kennen. Obwohl sie sehr bemüht und total freundlich zu mir waren, überforderte mich die Situation allein in einem fremden Land, in einer fremden Familie wohnen zu müssen und ich wusste nicht wie ich damit umgehen sollte. Aber auch da bestärkte mich meine Gastmutter und nach etwa einer Woche, als dann der wirklich Alltag anfing, wurde alles viel besser.

Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Jessica

An drei Morgen brachte ich erst den kleinen zur Krippe und danach den Älteren zur Schule. Danach säuberte ich immer ein bisschen die Küche oder was sonst noch so anstand, wie Wäsche aufhängen oder die Spielsachen aufzuräumen. Dienstags und donnerstags morgens kümmerten sich die Eltern dann aber um die Kinder, damit ich rechtzeitig zur Sprachschule gehen konnte. Dort hat es mir immer richtig gut gefallen, weil der Unterricht total locker war und einfach Spaß gemacht hat, auch wenn ich dort niemanden in meinem Alter kennenlernen konnte. Das war für mich anfangs noch ein Problem, aber später konnte ich dann einige Freunde finden, dank einer Association, die regelmäßig Veranstaltungen für Studenten organisierte und ich auch einen Tandemkurs an der Uni besuchen konnte. Um 16 Uhr holte ich dann den Jungen aus der Schule ab, mittwochs schon um halb 12, gab ihm sein „goûter“ und beschäftigte mich den Nachmittag über mit ihm. Teilweise war das auch echt anstrengend Ritterkämpfe zu veranstalten oder mich von einem Tiger fressen zu lassen, aber manchmal konnte ich ihn dann doch von harmloseren Spielen überzeugen und wir hatten viel Spaß zusammen. Danach holte ich dann noch den Kleinen um halb 6 aus der Krippe ab und wir spielten dann noch ein bisschen zu dritt bis es dann ans tägliche Duschen ging. Manchmal half ich danach meiner Gastmutter dabei das Abendessen zuzubereiten oder schaute einen „dessin animé“ mit den Jungs.

Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Jessica

In Frankreich habe ich außerdem einmal in der Woche Zumba getanzt, was mir auch sehr gut gefallen hat. Samstagnachmittags und sonntags hatte ich dann frei und konnte mich mit Freunden treffen oder etwas unternehmen. Mit meiner Freundin aus Deutschland bin ich auch viel herumgereist an längeren Wochenenden oder in den Ferien und so konnten wir einiges erleben. Zum Beispiel haben wir Paris, Bordeaux, Toulouse, Montpellier und Marseille angeschaut und noch ein paar kleinere Städte in unserer Umgebung.

Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Jessica

Besonders die zweite Hälfte der Zeit ist ziemlich schnell vergangen und die Kinder sind mir sehr ans Herz gewachsen, sodass der Abschied mir schon schwer fiel. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann für immer dort zu bleiben, vermisse ich das Leben und die Leute dort jetzt schon und würde gern wieder zurück.

Für mich war der Aupair-Aufenthalt auf jeden Fall eine große Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich hatte viele tolle Erlebnisse und bin mit schönen Erinnerungen zurückgekehrt.

Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Jessica

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