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Frankreich

Aktuelle Informationen für Au Pairs bezüglich Corona

Ihr träumt von einem Au Pair Aufenthalt im Ausland aber seid verunsichert, ob eine Bewerbung z.Z. überhaupt möglich ist?

An dieser Stelle können wir euch eine positive Nachricht geben. Ja! Ihr könnt euch gerne bewerben. Es gibt wie in den letzten Jahren viele Familien, die ein Au Pair aufnehmen möchten. Die Familiensuche verläuft fast wie gewöhnlich und die ersten Au Pairs haben bereits eine nette Gastfamilie für den Sommer/Herbst gefunden.

Auch wenn wir euch keine Garantie geben können, gehen wir zuerst davon aus, dass Reisen ab Sommer/Herbst 2020 trotz der momentanen Reiserestriktionen seitens Deutschland und den unterschiedlichen Ländern unter Beachtung von Schutz- und Hygienevorschriften wieder möglich sein werden.  

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Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Linda

Am 20.07.2012 war endlich der lang ersehnte Tag gekommen und mein Abflug stand nur noch wenige Stunden bevor. Auch wenn die Abschiede schwer fielen überwiegte eindeutig meine riesige Vorfreude auf das Land meiner Träume und hoffentlich ein unvergessliches Jahr. Trotzdem gebe ich zu mischten sich Zweifel und ein gewisser Respekt Marseille gegenüber in die Freude.

Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Linda

Auch, oder gerade weil meine Erfahrungen mit Kindern eher nicht so groß ausfielen kamen mir im Flugzeug von Berlin nach Marseille gewisse Zweifel entgegen, ob Au Pair wirklich das richtige für mich ist. Wie sich später herausstellen sollte, war es perfekt.

Als ich ankam bemerkte ich, dass ich mein Schulfranzösisch schon deutlich überschätzte, denn es fiel mir recht schwer mich auszudrücken. Da ich die Sprache aber über alles Liebe, gab ich nie auf und versuchte jeden Gedanken oder jedes Problem irgendwie in Sätze zu wandeln.

Zu meiner Gastfamilie zählten sich Violette (5 Jahre) und Adélaide (2 Jahre), sowieso meine Gasteltern. Direkt nach meiner Ankunft fuhren wir in das Wochenendhaus in die Alpen, wo wir drei Wochen verbrachten. Während dieser Zeit kamen mir ernste Zweifel, ob ich dieses Jahr mit dieser Familie bestreiten könnte. Die Kinder wollten nicht auf mich hören und zeigten mir ihr Desinteresse an einem neuen Au Pair sehr deutlich, was mich schon leicht verletzte.

Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Linda

Nach dem Urlaub und dem lang ersehnten Alltag fand ich endlich den Draht zu den Kindern und wir verlebten eine tolle gemeinsame Zeit.

Der besagte Alltag begann dreimal die Woche mit drei Stunden Sprachschule, die sich aber als sehr spannend und amüsant herausstellten. Danach hieß es meistens Mittag essen oder Strand mit den vielen anderen Au Pairs. Der Umgang mit den Einheimischen gestaltete sich hier eher als schwierig, da sich ein normaler Studentenalltag nicht mit den Au Pair- Arbeitszeiten kombinieren ließ. Um so schneller schlossen sich jedoch Freundschaften mit den anderen Au Pair aus den verschiedensten Teilen der Welt. Gegen vier holte ich dann die Kinder von der „Crêche“ und der Schule ab, um sie dann bis gegen 8 zu beaufsichtigen, zu spielen, zu toben, zu baden und zu essen. Nebenbei gehörte Kochen, Wäsche waschen und das Aufräumen der Kinderzimmer zu meinen Aufgaben. Natürlich gab es aber auch Tage, wo man eher oder auch mal später den Tag beenden konnte. Zwei- bis dreimal die Woche stand dann ab gegen 20.00 Uhr das Babysitten an, was bei mir eigentlich nur Anwesenheit forderte, da die Kinder meistens schon zu Beginn schliefen.

Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Linda

Im Allgemeinen, konnte ich doch recht Selbstständig und Unabhängig mein Leben führen, da ich in einem separaten kleinen Studio im Garten untergebracht war, worüber ich sehr froh war. Aus diesem Grund konnte ich mir meine freie Zeit nach meinen Wünschen einteilen. Allerdings müsste sich bei dieser Lösung jeder selbst fragen, was er sich wünscht, da ich so wahrscheinlich für Außenstehende recht wenig in der Familie integriert wurde. Für mich war diese Lösung allerdings perfekt, da ich mich nach meinem Abitur eher nach Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein sehnte. Ich fühlte mich in der Familie sehr wohl, was durch unseren gemeinsamen Urlaub in Paris gegen Ende meines Aufenthaltes gipfelte.

Abschließend kann ich nur sagen, dass dieses Jahr mit sehr viel geboten hat. Wir erkundeten alle größeren und kleineren Städte an der französischen Mittelmeerküste und ich konnte sogar noch Barcelona als ein großes Highlight besuchen.

Ich kann ein solches Jahr nur jedem empfehlen, man lernt sehr viele Sachen über sich selbst, andere Kulturen und schließt tiefe Freundschaften.

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