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Frankreich

Aktuelle Informationen für Au Pairs bezüglich Corona

Ihr träumt von einem Au Pair Aufenthalt im Ausland aber seid verunsichert, ob eine Bewerbung z.Z. überhaupt möglich ist?

An dieser Stelle können wir euch eine positive Nachricht geben. Ja! Ihr könnt euch gerne bewerben. Es gibt wie in den letzten Jahren viele Familien, die ein Au Pair aufnehmen möchten. Die Familiensuche verläuft fast wie gewöhnlich und viele Au Pairs haben bereits eine nette Gastfamilie für den Sommer/Herbst gefunden.

Reisen in die EU Ländern sind wieder möglich!

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Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Christine

Für mich stand schon seit mehreren Jahren fest, dass ich die Zeit nach dem Abitur nutzen möchte, um als Au pair ins Ausland zu gehen. Da ich schon immer die französische Lebensart und die Sprache liebte, wollte ich gerne in dieses Land, um mehr darüber kennen zu lernen und meine Kenntnisse zu verbessern.

Direkt nach meinem Abitur ging es am 1. April für 9 Monate los nach Nizza an die wunderschöne Côte d’Azur, wo meine neue Gastfamilie mit ihren drei Kindern lebte. Sie waren 9, 10 und 15 Jahre alt und schon sehr selbstständig. Nachdem ich von meiner Gastmutter herzlich am Flughafen abgeholt worden war, ging es los zu meinem neuen Zuhause mitten in der Innenstadt. Die Lage war natürlich super, man konnte sich schnell mit anderen treffen, die freien Tage in der Stadt verbringen und der Strand war auch nur wenige Minuten entfernt. Die erste Woche hatte ich noch mit Sprachproblemen zu kämpfen, da mir alles sehr schnell und verschlungen vorkam. Ich musste öfters nachfragen, doch nach kurzer Zeit ging es immer besser und nach vier Monaten verstehe ich das Meiste und kann mich auch ohne Probleme unterhalten, was das Leben in Frankreich ungemein erleichtert.

Einen Tag nach meiner Ankunft fing der Alltag an. Ich brachte die beiden jüngsten Kinder zur Schule und besuchte am Vormittag drei Mal die Woche die Sprachschule, die mir sehr half die Sprache zu verbessern und neue Leute kennen zu lernen. Bis nachmittags um halb 5 hatte ich dann Freizeit. Diese nutze ich, um mit anderen Au pairs am Strand zu liegen oder einkaufen zu gehen. Dann holte ich die Kinder von der Schule ab und betreute sie, bis die Mutter um 20 Uhr zu Hause war. An manchen Tagen mussten sie zu unterschiedlichen Aktivitäten gebracht und angeholt werden, besonders mittwochs war der Tag immer voll, da dieser für die jüngeren Kinder ein freier Tag war. Zu meinen sonstigen Aufgaben gehörten zudem Bügeln, Wäsche aufzuhängen, die Wohnung aufräumen und in den Ferien das Mittagessen zuzubereiten. Insgesamt musste ich nie mehr arbeiten als angegeben und hatte die Wochenenden zur Verfügung, um die Gegend zu erkunden. An der Côte d’Azur gibt es wirklich viel zu sehen und das Wetter lädt oft zum Strandtag mit Picknick ein ;)

Nach 2 Monaten war jedoch für mich klar, dass ich nicht bis Ende des Jahres in der Familie bleiben wollte und blieb noch bis zum Urlaub Ende Juli. Ein Grund war, dass die Kinder den ganzen Tag vorm Fernseher und Spielekonsolen hingen und nie Grenzen gesetzt wurden. Dies hatte sich auch nicht nach einem Gespräch geändert. Oft saß ich stundenlang alleine in meinem Zimmer und mir wurde schnell klar, dass mir dies zu langweilig war und ich mir so meine Arbeit mit Kindern nicht vorgestellt hatte, da sich so auch nur schwer eine engere Beziehung entwickeln konnte.

Meine Gastmutter war sehr traurig als ich sie verließ und auch mir wird die Zeit dort sehr fehlen. Obwohl die Zeit in Frankreich nicht perfekt war, war es die richtige Entscheidung und ich habe und werde es nicht bereuen. Ich bin viel selbstständiger geworden, habe viel gesehen, neue Eindrücke von der französischen Lebensweise mitgenommen und meine Sprachkenntnisse haben sich enorm verbessert. Ich werde auch noch einige Monate als Aupair arbeiten und kann es jedem nur empfehlen. Nutzt eure Chance, denn sowas könnt ihr nie wieder machen. Auch wenn es immer Hürden gibt und Familie und Freunde einem fehlen, die positiven Eindrücke überwiegen. Man sollte nur mit einem gewissen Realismus an die Sache herangehen und nicht bei den kleinsten Problemen aufgeben, denn mit diesenn werdet ihr wachsen.

Bon séjour en France et bon courage, Christine

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