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Frankreich

Aktuelle Informationen für Au Pairs bezüglich Corona

Ihr träumt von einem Au Pair Aufenthalt im Ausland aber seid verunsichert, ob eine Bewerbung z.Z. überhaupt möglich ist?

An dieser Stelle können wir euch eine positive Nachricht geben. Ja! Ihr könnt euch gerne bewerben. Es gibt wie in den letzten Jahren viele Familien, die ein Au Pair aufnehmen möchten. Die Familiensuche verläuft fast wie gewöhnlich und viele Au Pairs haben bereits eine nette Gastfamilie für den Sommer/Herbst gefunden.

Reisen in die EU Ländern sind wieder möglich!

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Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Anika

Salut! Mein Name ist Anika und ich bin 19 Jahre alt. Nach meinem Abitur wollte ich nicht sofort anfangen zu studieren und so entschloss ich mich, für ein Jahr als Au Pair nach Frankreich zu gehen. Ich kam nach Marseille, in eine 3-köpfige Familie. Meine Gasteltern und mein Gastkind, Ambre, die zu dem Zeitpunkt 3 Jahre alt war haben mich vom Flughafen abgeholt. Ich war sehr nervös, wurde aber super herzlich begrüßt und fühlte mich gleich wohl. So fing mein neues Leben an der Côte d’Azur an …

Mein Tagesablauf war sehr einfach gegliedert. Früh musste ich Ambre für die Schule fertig machen und sie auch dorthin fahren. Auto fahren in Marseille ist die Hölle, aber mein Gastvater meinte immer, wenn man in Marseille Auto fahren kann, kann man es überall auf Welt! Dann hatte ich Sprachschule, insgesamt 4 Mal die Woche. Dort habe ich schnell viele neue Freunde gefunden, mit denen ich auch viel in meiner Freizeit unternommen habe. Nachmittags habe ich dann Ambre aus der Schule abgeholt und dann bis abends mit ihr gespielt, sie gebadet, mit ihr gegessen und manchmal auch ins Bett gebracht. Ihre Eltern sind beruflich sehr eingespannt , von daher kam es auch ein paar Mal vor das ich in der Woche bis 11 Babysitten musste. Mittwoch hatte ich prinzipiell frei, weil Ambre im Centre Aeré, einer Kindertagesstätte war. Auch am Wochenende musste ich nicht viel arbeiten. Sonntag Früh von 10 bis 12 Uhr, abends jedoch quasi nie und so konnte ich viel weggehen und unternehmen am Wochenende. Im Großen und Ganzen hatte ich also nicht viel Arbeit und in dem Bezug sehr viel Glück mit meiner Familie.

Meine Gasteltern waren einfach toll. Verständnisvoll und lieb. Ich konnte mit ihnen über alles reden und war sehr froh sie zu haben. Sie waren wirklich wie eine zweite Familie und ich wurde wie Ambres Schwester behandelt. Ambre war, wenn ich jetzt zurückblicke, eigentlich sehr süß, hatte es aber auch ganz schön in sich. Ganz leicht ist so ein Au Pair Leben nicht immer, auch wenn es so scheint…

Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Anika

Meine neue Heimat, Marseille, war am Anfang ganz schön gewöhnungsbedürftig. Sie zählt zu den dreckigsten und gefährlichsten Städten Frankreichs und ich als Dörflerin war anfangs überwältigt und auch ein bisschen überfordert mit dem Großstadt-Leben. Mit der Zeit habe ich mich aber dran gewöhnt und mittlerweile vermisse ich Marseille total. Einen großen Vorteil hatte die Hafenstadt nämlich: den Strand und die Sonne. Das Wetter war vor allem im Sommer der Wahnsinn, ich war ständig am Meer, absoluter Luxus und in Deutschland waren alle ganz neidisch auf mein Urlaubs-Leben! Die Stadt hat auch einige Sehenswürdigkeiten, wie den Vieux Port, an dem es sich auch sehr gut Ausgehen lässt oder das Stadtviertel „Panier“, die malerische Altstadt. Dann gibt es noch das Wahrzeichen Marseilles „Notre Dame de la Gare“, eine Kirche die auf einem Berg über Marseille thront und wirklich majestätisch aussieht. Am schönsten sind wohl aber die Calenques, Buchten, mit glasklarem blauem Wasser, etwas außerhalb von Marseille.

Ich hatte teilweise auch Heimweh, vor allem nach meinen „Urlauben“ in Deutschland und ich dachte immer, dass ich froh sein werde, wieder nach Hause zu fahren, aber als es dann wirklich so weit war fiel es mir sehr schwer nach Hause zu fahren, ich war sehr traurig und vermisse Marseille und meine Gastfamilie immer noch, auch wenn ich natürlich froh war meine Freunde und Familie in Deutschland wieder zu sehen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese Erfahrung eine der Besten meines Lebens war und ich die Entscheidung keine Sekunde bereue! Eine neue Kultur kennen lernen, neue Menschen kennen lernen, mein Französisch perfektionieren…das waren meine Ziele für meine Zeit in Frankreich. Wenn ich jetzt daran zurück denke weiß ich, dass mir das Jahr noch so viel mehr als das gebracht hat. Ich bin selbständiger und selbstbewusster geworden. Die Zeit war fantastisch und ich würde sie niemals missen wollen. Ein großes DANKE auch an Euch, Multikultur, für die Vermittlung an eine so tolle Familie.

Für alle, die sich entscheiden, auch als Au Pair ins Ausland zu gehen: Viel Spaß, viel Glück und viel Erfolg! Macht das Beste daraus und genießt die Zeit, sie wird schneller verfliegen, als ihr es denkt!!!

Anika

Au Pair in Frankreich - Erfahrungsbericht von Anika

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