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Au Pair USA

Liebes MultiKultur-Team, liebe „AuPairs-to-be“,
Mein AuPair-Jahr ist jetzt seit zwei Wochen vorbei und nun habe ich endlich mal Zeit gefunden, einen kurzen Bericht für euch zu schreiben. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich die USA, meine dortigen Freunde, die Familie und alles, was sonst noch dazu gehört, so sehr vermissen kann.

Selbst die täglichen Routinen, wie beispielsweise früh morgens um 7 in der Küche zu sein, den Kindern das Frühstück vorzubereiten, sie anschließend zur Schule zu fahren und mit den wöchtenlichen Aufgaben (Einkaufen fahren, Wäsche waschen, Haus aufräumen, usw.) fortzufahren, sowie natürlich in der ganzen Freizeit Freunde zu treffen oder einfach zum Sport zu fahren. Grob gesagt war dies bereits alles, was ich unter der Woche getan habe – also zumindest in einer normalen Schulwoche. Nachmittags war ich dann sehr häufig mit den Kindern im Auto unterwegs, um sie von einer Activity zur nächsten zu fahren. Danach noch schnell das Dinner auf den Tisch zaubern und 8:00pm war dann Feierabend und ich konnte wieder raus und mich mit Freunden treffen.

In den ersten Wochen nach meiner Ankunft in den Staaten fühlte ich mich ziemlich einsam, überrumpelt von allem und auch etwas überfordert. Allerdings war dies nur der Fall, weil wirklich ALLES neu war. Es ist anfangs ein „komisches“ Gefühl (jetzt bitte nicht negativ bewerten) bei einer komplett fremden Familie mit im Haus zu wohnen, einfach an den Kühlschrank zu gehen ohne vorher zu fragen, oder den riesigen Pickup-Truck aus der Garage zu fahren und damit einfach mal mehrere Stunden verschwinden. Das alles hat sich aber nach maximal 3 Wochen komplett gelegt und ich kam in die täglichen und wöchentlichen Routinen ziemlich schnell rein. Ein paar kleine Probleme mit der Familie traten natürlich auch mal auf und es lässt sich nicht vermeiden. Ich habe von keinem meiner Freunde gehört, dass vom ersten bis zum letzten Tag alles perfekt und eine heile Welt war. Probleme gehören mit dazu und mit ihnen wächst man. Ich muss aber sagen, dass dies wirklich sehr, sehr selten der Fall war. Ich glaube in meinem Jahr hatte ich lediglich 2x mit meinen Gasteltern an einem Tisch gesessen und über „Probleme“ gesprochen (für mich waren es nur Kleinigkeiten – genau so wie übrigens für meinen Gastvater ;) ). Nach den Gesprächen war allerdings alles wieder super! Manche Dinge, die Probleme verursachen, sind einfach den verschiedenen Kulturen geschuldet, die da aufeinander treffen. Aber hey – wir können ja zum Glück alle miteinander und über alles reden ?

Ich könnte jetzt noch viel mehr über meine Wochenenden usw. erzählen, finde es aber unwichtig, da jeder anders ist und auf andere Dinge Wert legt. Außerdem zieht jeder etwas anderes für seine Wochenendplanung vor. Das einzige was ich jedem mit auf den Weg geben kann: Be open-minded and say „yes“ to things you would never say „yes“ to!

In diesem Sinne – Viel Spaß bei eurem Auslandsaufenthalt !

Julian

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