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Australien

Amelie au pair australien erfahrungsbericht

Mein einjähriges Abenteuer in Australien hat im Juli 2015 begonnen. Meine Gastfamilie hat in Sydney gelebt, die ersten Tage habe ich jedoch mit 2 weiteren Aupairs im Hostel verbracht wo es eine kleine Einführung gab, wir den Bankaccount eröffnet und eine australische SIM-Karte bekommen haben. Es war ganz gut zunächst mit Menschen zusammen zu sein, die in der gleichen Situation sind wie man selbst. Man konnte sich austauschen über Erwartungen und ggf. Ängste und sich schon ein bisschen die Stadt anschauen.

Vor dem ersten Treffen mit der Gastfamilie war ich natürlich aufgeregt, jedoch total unbegründet. Ich habe mich direkt super gut mit meinen Gasteltern verstanden und auch die Jungs Harry(6) und Hugo (3) waren mir gegenüber sehr offen und aufgeschlossen. In der ersten Woche war noch das alte Aupair da um mir alles zu zeigen, denn es waren mit Kindern und Haushalt doch einige Aufgaben und Abläufe die auf mich zukamen an die man sich jedoch sehr bald gewöhnt. Generell habe ich schnell gemerkt, dass das Verhältnis zwischen Aupair und Eltern nicht wirklich ein Arbeitsverhältnis ist. Man hat gerne auch mal etwas mehr mitgeholfen weil man im Gegenzug auch sehr viel bekommt. Ich war zum Beispiel zweimal mit meiner Gastfamilie im Urlaub und wenn man zusammen lebt und Teil der Familie ist, was für mich das Aupairsein bedeutete, ist alles ein Geben und Nehmen. Natürlich war es auch mal anstrengend mit zwei Jungs, die oft unterschiedliche Dinge wollten aber wenn man kurz darauf lachend mit ihnen im Pool um die Wette schwimmt, ist alles vergessen. Denn man baut eine unfassbare Beziehung zu den Kindern auf mit denen man für ein halbes Jahr jeden Tag verbringt. Sprüche wie „I love you, Amelie“ oder „sleep with me“ was ich öfters von dem 3järhigen zuhören bekommen habe wenn er wollte, dass ich mich zum Einschlafen in sein Bett lege, waren die Belohnung für stressige Stunden. Glücklicherweise waren in dem Teil von Sydney in dem ich gelebt habe, viele andere Aupairs so, dass wir eine richtige Nachbarschaftsgruppe gegründet und uns regelmäßig getroffen haben. Der größte Zufall war jedoch, dass ich sogar ein Aupair direkt gegenüber wohnen hatte, sie habe ich bei einem Treffen von multikultur bereits in Deutschland kennengelernt. Am Wochenende haben wir dann gemeinsam Sydney und die Umgebung erkundigt, lagen am Strand, waren surfen, in Nationalparks wandern und vieles mehr.

Ich bin durch das Aupairsein unglaublich selbstständig und unabhängig geworden, man lernt Verantwortung zu übernehmen und wächst über sich selbst hinaus, diese Erfahrung möchte ich nicht missen!

Nach den 6 Monaten in meiner Gastfamilie (der Abschied fiel mir sehr schwer) war für mich jedoch noch nicht Ende des Abenteuers am anderen Ende der Welt. Ich bin zunächst für einen Monat nach Neuseeland geflogen und habe das Land bereist. Danach bin ich mit dem Aupair von gegenüber gemeinsam los. Wir haben tatsächlich 3 Monate farmwork auf einer Avocadofarm durchgezogen. Es war trotz der harten Arbeit eine tolle Erfahrung aufgrund all der Leute die man währenddessen kennenlernt. Anschließend haben wir noch für einen Monat die Ostküste in einem Campervan bereist.

Ich kann jedem nur empfehlen ins Ausland und vor allem nach Australien zu gehen da man sich in dieses wunderschöne Land mit seinen offenen und herzlichen Menschen nur verlieben kann. Zurück in Deutschland kann ich gar nicht glauben, dass mein Traum von einem Jahr in diesem Land nun vorbei ist. Ich weiß noch wie ich vor dem laptop saß und jeden Erfahrungsbericht voller Vorfreude gelesen habe und beneide Dich, dass du es jetzt vor Dir hast.

Vielen Dank Multikultur!
Amelie

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