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Mein Bericht
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Es gibt 6 Bilder in dieser Kategorie.
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argentinien_027
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Berichtstext:
hm, wo fang ich an...? O.K.,
ich als gebürtige Berliner, absolutes Großstadtkind, war schon
etwas erstaunt über das süße, kleine! und vor allem grüne
Eldorado.
Ganz schön ungewohnt, so viel Natur und Insekten in Übergröße,
... Eldorado es wirklich nicht groß, im Grunde genommen gibt es nur
eine Hauptstraße, die dafür aber auch sehr lang ist. Sie geht von
einem Ende Eldorado's zum anderen. Im Gegensatz zu anderen Städten in
Misiones, die wir noch besucht haben, ist Eldorado allerdings "großstadtähnlich".
Aber Eldorado ist mir aber total ans Herz gewachsen, die Menschen dort, die
Gastfamilie, die Spanischlehrerin und die Leute in der Fundación sind
alle so super nett, hilfsbereit, gastfreundlich und können auch größten-teils
richtig gut deutsch.
Was natürlich auch super war: es gibt in Argentinien zu jedem Anlass
ein Asado. Hmmm! Also die Argentinier essen wirklich viel Fleisch, gefällt
mir sehr gut! In der Freizeit sind wir (eine andere Volontärin, die zur
selben Zeit bei der selben Familie wohnte, und ich) viel gereist. Die Möglichkeiten
sind super, die Reisebusse sind super komfortabel, da kann Deutschland mit
seinen Bussen nicht konkurrieren. Und außerdem ist das Reisen mit dem
Bus für unsere Verhältnisse natürlich sehr billig. Wir waren
in Brasilien am Strand, ein anderes Wochenende in Buenos Aires, in Cordoba,
in Paraguay zum noch billiger einkaufen, in Foz, bei den unglaublichen Iguassu-Wasserfällen,...
und die Gastfamilie unterstützt und hilft echt, wo sie kann, bei Organisationen
von Reisen, usw.....Natürlich sind wir auch mal feiern gegangen - in
der einzigen Disco Eldorado's, hehe. Ist alles ein bisschen anders als ich
es von Berlin kenne. Die "Boliche" macht erst um 3 Uhr morgens auf!!!
Unglaublich, oder? Und voll wird es dann erst so gegen 4 Uhr. Als Deutsche
muss man sich sowieso ein wenig umgewöhnen, das mit der Pünktlichkeit
ist dort ein weniger wichtiges Thema, die Colectivos (öffentlichen Busse
innerhalb des Ortes) sind nicht die Neuesten, sowie überhaupt einige
Autos, die man dort so auf der Straße "fahren" sieht, die
Siesta von 12-16 Uhr, wo echt die ganze Stadt ausgestorben ist und alles geschlossen
hat... Das ist natürlich nicht so leicht, wenn man dann 2 Monate immer
um diese Zeit täglich Siesta macht und schläft und jetzt in Deutschland
durcharbeiten muss... Nicht zu vergessen, Mate-Tee. Wird immer und überall
von jedermann dort getrunken. Und das Wörtchen "che" sollte
unbedingt in den Wortschatz aufgenommen werden.
Ach, last but not least, für mich wichtig, da ich total Angst vor Spinnen
und Insekten habe, die Insekten und Spinnen sind um EINIGES größer
als hier bei uns!!! Aber wirklich um Einiges! Also, soviel zu Eldorado, Land
und Leuten. Jetzt zu der Arbeit im Kinderheim, es war eigentlich nicht wirklich
eine Arbeit für mich. Es hat sehr viel Spaß gemacht, der Abschied
allerdings war dementsprechend schwer, für beide Seiten. Das Kinderheim
war super, es gab Tiere wie Schweine, Hasen, Hühner, Kühe und Pferde,
wo die Jungs immer arbeiteten, die Mädchen kümmerten sich um das
Haus. Ich habe dort richtig viel neues erlebt, z. B. wurde gleich am ersten
Tag eine Kuh geschlachtet. Während den 2 Monaten habe ich mich auch noch
mit Schwein-, Huhn- und Hasenschlachten anfreunden müssen. Die Leiter
(der Mann spricht ziemlich gut Deutsch!) und die Kinder...unglaublich freundlich.
Man fühlt sich schon am ersten Tag sehr willkommen und sie sind wirklich
dankbar für die Hilfe. Die Kinder sind den ganzen Tag um einen rumgesprungen
und haben mir viele spanische Wörter beigebracht, die ich noch nicht
kannte, wie z.B. Besen, Lappen, fegen, ...hehehe. Sie wollen natürlich
auch viel über Deutschland und andere Länder hören. Selbst
erzählten mir einig Ihre Vergangenheit, die teilweise wirklich nicht
zu glauben ist. Schrecklich! Aber die Kinder sind dort so gut aufgehoben und
wie gesagt soooo nett.
Also mein Tagesablauf im Heim sah ungefähr so aus: ich habe den Mädchen
bei der Hausarbeit, beim Aufräumen, Wischen oder Fegen oder Wäsche
aufhängen, geholfen, dann haben wir viel Musik gehört und getanzt-sie
lieben Tanzen. Dann, nach der Siesta haben wir alle, chicas y chicos, ein
bisschen gelernt und ich habe öfter auch mal barfuß draußen
mit den Jungs Fußball gespielt. Und gelacht haben wir sehr sehr sehr
viel!!! Es war wirklich eine super tolle Zeit, ganz sicher auch nicht mein
letztes Mal dort. Land und Leute sind mir unheimlich ans Herz gewachsen.
Les extrano mucho, mis angeles! Nos vemos otro dia
Y Argentina-tkm!
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cordoba_011
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cordoba_018
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eldorado
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argentinien_035
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buenos_aires_007_sonnenuntergang
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