Volunteer
Praktikum Volunteer Au pair Familienservice Freiwilligenarbeit Sprachreisen Sprachreisen Praktikum Au pair
Freiwilligenarbeit Volunteer Familienservice Praktikum
Au pair Freiwilligenarbeit
Aupair
Sprachreisen Praktikum Au pair VolunteerFreiwilligenarbeit Familienservice AupairAu pairPraktikum Sprachreisen FreiwilligenarbeitVolunteerFamilienservice Au pair PraktikumAupair Freiwilligenarbeit Sprachreisen Au pair
Volunteer
Familienservice
Au pair Familienservice
Au pair in Deutschland
Au pair in Germany
 
Volunteer
Volunteer in Argentinien
Volunteer in Costa Rica
Volunteer in Brasilien
Volunteer in Ecuador
Volunteer in Indien
Volunteer in Südafrika
- Südafrika 40+
Volunteer in Thailand
FAQ's
 
WELTWÄRTS
 
Work and Travel
Work & Travel Australien
Work & Travel Neuseeland
Work & Travel Irland
Work & Travel Spanien
Work & Travel USA
FAQ's
 
Praktika
Praktikum in Südafrika
 
Au pair
Au pair in den USA
Au Pair in Australien
Au Pair in Dänemark
Au pair in England
Au pair in Frankreich
Au Pair in Finnland
Au pair in Irland
Au pair in Italien
Au Pair in Neuseeland
Au Pair in Niederland
Au pair in Norwegen
Au pair in Schottland
Au pair in der Schweiz
Au pair in Schweden
Au pair in Spanien
LiC Australien
LiC Neuseeland
FAQ's
 
Sprachreisen
Englisch auf Malta
Italienisch in Italien
 
 

Progamm
Programm » Au Pair in England » Julia B
Zurück zur Programmübersicht

Mein Bericht
Es gibt 1 Bild in dieser Kategorie.
Julia B

Ferienausflug zu Mme Tussaud's in London
Ferienausflug zu Mme Tussaud's in London
Kommentare: 0
Berichtstext:
Anders als bei vielen, die waehrend oder nach der Schulzeit ins Ausland gehen, hatte ich noch nicht lange mit dem Gedanken gespielt, bevor ich mich dafuer entschied. Eigentlich konnte ich es mir nie wirklich vorstellen ein Gap Year einzulegen, bis ich waehrend meiner Abizeit eine Reportage ueber ein Au Pair im Fernsehn sah. Von da an bekam ich den Gedanken nie ganz aus dem Kopf und ich steckte schliesslich auch meine Freundin mit der Idee an.

Zusammen besuchten wir einen Informationsnachmittag fuer “Au Pair in Amerika” und meine Freundin war sofort Feuer und Flamme. Ich allerdings zoegerte ziemlich lange. Schliesslich hatte sie alle ihre Unterlagen ausgefuellt und den ersten Familienvorschlag bekommen und ich war immer noch unentschlossen. Sollte es wirklich Amerika und ein ganzes Jahr sein? Zum Schluss entschied ich mich dann gegen die USA und fuer England; einfach aus den Gruenden, dass es Naeher zu Deutschland ist und ich mir den Zeitraum selber aussuchen konnte, also nicht unbedingt fuer ein ganzes Jahr bleiben musste. Als meine Freundin dann schliesslich endgueltig nach Amerika aufbrach, wurde es mir schon ein bisschen mulmig. Doch dann ging es auch bei mir unerwarteter Weise ganz schnell. Ich schickte meine Bewerbung Anfang Juli ab und Ende des Monats hatte ich die ersten Familienvorschlaege und auch das Telefonat mit meiner spaeteren Gastfamilie. Dieses war erstaunlich einfach und ich hatte gleich das Gefuehl, dass es passte. Einziges Manko war, dass sie so schnell wie moeglich ein neues Au Pair brauchten. Doch meine Gastmutti schrieb mir auch in den folgenden Tagen nach dem Gespraech viele Emails und versuchte mir so viele Informationen zu geben und Fragen zu beantworten, wie sie konnte. Da fiel die Entscheidung am Ende nicht schwer, auch wenn ich meinen Freund davon ueberzeugen musste, dass 10 Monate garnicht so lang sind. Also sass ich drei Wochen spaeter, nach einem traenenreichen Abschied, im Flieger nach London Heathrow und wartete gespannt auf die erste Begegnung mit meiner Gastfamilie. Am Flughafen warteten dann meine Gastmutter und meine 12-jaehrige Gasttochter Alice auf mich, um mich abzuholen. Ich hatte mir diesen Moment tausend Mal ausgemalt, im Endeffekt war es dann aber ziemlich unspektakulaer und einfach! Mit dem Auto ging es dann Richtung Oxford (ich bin natuerlich direkt auf der falschen Seite eingestiegen).
Schliesslich angekommen, lernte ich dann auch meinen Gastvater und den 10-jaehrigen Max kennen, die mich alle herzlich aufnahmen. Ich muss sagen, dass ich zu Beginn einfach zu still war. Man sollte sich nicht schaemen und einfach den Mund auf machen und drauf los reden. Ich hatte das Glueck, dass am Anfang das alte Au Pair noch da war, das mir alles zeigen konnte. Und es war einfach schoen, nicht ganz alleine zu sein und mit jemandem, der in der gleichen Situation war, reden zu koennen.

Meine Anlaufschwierigkeiten beliefen sich vor allem darin, dass ich die Kinder kaum verstehen konnte, weil sie einfach zu schnell redeten. Doch nach wenigen Wochen gewoehnt man sich an die Sprache und es wird einfacher, wenn ich auch heute, nach einem halben Jahr, ab und zu immer noch Probleme mit dem Verstehen habe. Eine Sache, die ich ganz gross unterschaetzt habe, war sowieso die Sprache. Ich hatte gedacht, dass ich eher Probleme mit den Kindern haben koennte, dass sie nicht hoeren oder mich nicht akzeptieren, die Sprache sich jedoch irgendwann von allein entwickelt. Es ist genau anders rum gekommen: Meine Kinder sind echt toll und gut erzogen, mein Englisch allerdings ist teilweise immer noch recht holprig. Allerdings liegt das auch daran, dass ich viele deutsche Au Pairs in Oxford kennen gelernt habe und wir zu Beginn ausschliesslich deutsch geredet haben. Mittlerweile sind wir jedoch auf Englisch umgestiegen, auch wenn es am Anfang komisch und vor allem sehr muehsam war, wo man doch so einfach auf deutsch sprechen koennte. Insgesamt habe ich mich super und nach wenigen Wochen eingewoehnt, was vor allem auch an den tollen Leuten liegt, die ich hier relativ schnell kennen gelernt habe und die Freunde fuers Leben geworden sind. Doch auch meine Gastfamilie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Besonders meine Gastmutti versucht mir immer das Leben so einfach wie moeglich zu machen und mich als Unterstuetzung und Familienmitglied zu betrachten. Natuerlich gibt es auch frustrierende Tage, an denen man die Kinder einfach nicht versteht, man seine Arbeit nicht als gewuerdigt betrachtet und die Gasteltern nerven, aber wo gibt es solche Tage nicht?
Ich gehe fast jeden Tag in die Sprachenschule und habe im Juni vor das Camebridge Certificate in Advanced English zu machen, mit dem ich mich dann auch an englischsprachigen Unis bewerben kann. An den Wochenende unternehmen wir immer viel, fahren nach London oder gehen abends in die Disco. Allerdings muss man als Au Pair auch immer damit rechnen, dass man mal babysitten muss und irgendwer von uns kann eigentlich immer nicht mitkommen an den Abenden. Aber darueber ist es wichtig, mit der Familie zu sprechen, vielleicht zusammen einen Kalender machen, in den jeder seine Termine eintragen kann, damit keiner zu kurz kommt.
Ich muss sagen, dass ich den Schritt Au Pair zu werden, besonders auch in England, bis jetzt nie bereut habe. Ich wuerde es auch jedem raten, der einfach mal Abstand bekommen moechte von der gewohnten Umgebung und eine andere Kultur, einen anderen Lebensstil kennen lernen will. Allerdings hoert sich das Ganze spannender an, als es im Endeffekt auf lange Sicht ist, da sich schnell Routine einstellt, alles Alltag wird und man nach einer bestimmten Zeit einfach das meiste kennt, obwohl es natuerlich immer mal Zeit zum Reisen gibt.

Die ersten Tage dachte ich oft “Jetzt waere es schoen, zu Hause zu sein!”, aber Heimweh hatte ich eigentlich nie. Zudem war ich auch an Weihnachten einige Tage daheim, was fuer mich besonders wichtig war und ich bekomme mittlerweile ziemlich oft Besuch aus Deutschland von Freunden und Verwandten, die neugierig auf “meine” Stadt sind. Ich geniesse mein Gap Year in vollen Zuegen, auch weil ich weiss, dass ich nie wieder so viel Freizeit haben werde und weil mir klar ist, dass es nicht ewig ist. Ich habe tolle Menschen kennen gelernt, die ich um nichts in der Welt missen moechte und meine Ansichten in einigen Punkten stark veraendert. Ausserdem wuerde ich sagen, dass ich selbststaendiger geworden bin und selbstbewusster in meinen Entscheidungen. Aber wahrscheinlich wird mir das Ausmass meiner Veraenderung erst bewusst, wenn ich im Juni nach Hause zurueck fahre…
 

Mein Bericht: Hier kannst du über deine Erfahrungen und Erlebnisse im Ausland berichten.Bitte lade erst nur ein Foto hoch. Nachdem du es gespeichert hast, kannst du weitere Fotos hinzufügen
-: Nachdem du deinen Bericht eingestellt hast, wird er innerhalb der nächsten Tage von uns freigeschaltet und damit auf der Homepage sichtbar."

 

Praktikum
Login Form





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren

0800 24 77 444
(freecall)

Erfahrungsberichte
Feedback Testimonials
Neue Bilder: Aupair Treffen in Deutschland
Feedback aus dem Ausland
Fotos aus dem Ausland
Flug Tickets

Familienservice MultiKultur Firmenhomepage
Au pair Aupair Sprachreisen Praktikum Volunteer Au pair Freiwilligenarbeit Familienservice Volunteer Praktikum Au pair Volunteer Freiwilligenarbeit Sprachreisen Praktikum Au pair Volunteer Volunteer Freiwilligenarbeit Volunteer Au pair Praktikum Aupair Volunteer Freiwilligenarbeit Au pair