|
Berichtstext:
|
Volontaeraufenthalt in Thailand
Nach einem langen, schlaflosen Flug war ich endlich in Ubon Ratchathani
angekommen.
Am Flughafen wurde ich von meinem Gastvater abgeholt und spaeter habe ich den
Rest der family kennen gelernt. Meine Gastfamilie ist von indischer Herkunft.
Daher habe ich die Moeglichkeit auch etwas ueber deren Kultur zu erfahren. Somit
sind wir am naechsten Morgen in einen Sikh-Tempel gefahren. Waehrend der Zeremonie
bzw. im Tempel musste ich, wie alle anderen, ein Kopftuch tragen. Anschliessend
gab es Mittagessen, wobei wir Frauen getrennt von den Maennern gegessen haben.
In den ersten paar Tagen habe ich ein paar Tempel besichtigt.
Einer schoener als der andere. Vor allem die grossen, goldenen Buddhastatuen
fand ich sehr faszinierend.
Und wer mehr ueber den Buddhismus oder das Leben im Tempel erfahren moechte,
sollte nicht zoegern sich mit einem Moench zu unterhalten. Moenche trifft man
in jedem Tempel an.
In der zweiten Woche habe ich meine Arbeit in der Schule aufgenommen.
Ich unterrichte dort Englisch in der (Secondary School) weiterfuehrenden Schule.
Meine Arbeitszeit ist von
Montag - Freitag, 8.00 h - 15.30 h.
Die meisten Kinder von dieser Schule kommen aus aermlichen Verhaeltnissen bzw.
aus den Slums. Ich unterrichte gerne in dieser Schule, allerdings kommt es im
Unterricht manchmal zu Verstaendigungsproblemen. Obwohl die Schueler schon laenger
Englisch lernen, koennen sie es kaum verstehen oder sprechen. Das gilt auch
fuer die Thais ausserhalb der Schulen. Daher ist es sehr empfehlenswert vor
der Abreise sich Thai Kenntnisse zu zulegen.
Und natuerlich gibt es auch im schulischen Bereich Unterschiede zwischen Thailand
und Deutschland. Z. b. bevor der Unterricht anfaengt, muessen sich alle Schueler
auf dem Schulhof versammeln. Dort wird die thailaendische Hymne gespielt und
gleichzeitig die Flagge gehisst. Spaeter folgt ein kleines Gebet. Dann kann
der Unterricht anfangen.
Letzten Montag hatten einige Schulen von Ubon den alljaehrlichen
Sporttag.
Morgens haben sich die Schulen erst im Park getroffen. Ein Teil von den Schuelern
und Lehrern waren verkleidet und trugen die traditionelle Thai-Tracht. Dann
ging es mit einer grossen, bunten Parade zur Sportschule. Jede Schule hatte
ihre eigene Tribuehne. Gleichzeitig mit dem Wettbewerb, wurden Taenze von Schuelern
aufgefuehrt. Der Wettbewerb
.Spaetnachmittag war dann alles zu ende.
Ubon ist eine moderne Stadt. In meiner Freizeit hatte ich die
Gelegenheit in Shopping Centers und auf Strassenmaerkte rum zu schlendern. Und
es gibt noch viele kleine Shops. Am Wochenende kann man sich in den Diskotheken
/ Karaoke-Bars vergnuegen. Letzten Samstag war ich in einer Karaoke-Bar, war
nicht viel los. Trotzdem hat es Spass gemacht und vor allem die Musik war super.
Endlich bin ich mal auf einem Elefanten geritten!
Hier hat man oefters die Gelegenheit dazu und sie koennen auch gefuettert werden.
Vor drei Wochen habe ich Moenche aus Kambodscha kennen gelernt,
die aber hier in Ubon leben. Seitdem unterrichte ich die beiden in Deutsch.
Und fuer naechstes Wochenende wurde ich in deren Tempel eingeladen
Fortsetzung folgt!
|