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Berichtstext:
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Nach Lunch bei Chipottle (perfect mexican food for Au Pairs!) und einem Marsch durch den Schneesturm gelangten wir endlich zum schönen Hafen von Chicago – in die Kamera lächeln Nury aus Mexiko, Vanessa (Berlin), Anja (Deutschland) und Carola.
Hallo!
Mein Name ist Carola und ich kam vor sieben Monaten im Alter von 19 Jahren (frisch
das Abi in der Tasche) aus Hamburg zu meiner netten Gastfamilie nach Baltimore.
Schon während der Orientierungswoche im stickigen New York bildeten sich
langanhaltende Freundschaften. In Towson fühlte ich mich bei der vierköpfigen,
bilingualen Gastfamilie (was so seine Vor- und Nachteile hat) sofort heimisch.
Mit Lukas' (6 Jahre) Einschulung begann meine Arbeit: täglich 8.00-17.00
Uhr (variabel), freie Wochenenden. Lisa, 2 Jahre, gönnt mir ein bis drei
Stunden Mittagsschlaf und Lukas geht von 9.05h bis 15.45h in die 10 Minuten
Fußweg entfernte Grundschule, wobei Maryland leicht mal schneefrei oder
andere Gründe alles zu schließen hat (obwohl die Erde vielleicht
einen 5cm dicken Mantel trägt).
Das erste Clustermeeting und bald startende Collegekurse sorgten für weitere
Kontakte.
De Zeit vergeht unglaublich schnell, da nie Langeweile aufkommt. Trips zu näheren
Städten wie Washington D.C., Philadelphia oder auch New York sind beliebt.
Mit der Familie kriege ich ebenfalls eine Menge zu sehen. Besondere Highlights
stellten Weihnachten in Wien (meine Gastmutter ist dort geboren) und eine Hochzeit
in Honduras mit anschließendem Traumurlaub auf der karibischen Insel Roatan
dar. In beiden Fällen zahlte ich meine Flüge während Unterkunft
+ Verpflegung die Familie übernahm. Obwohl ich normales Gehalt kassierte,
wurde mir eher der Status einer großen Schwester, als der einer "Nanny"
zugewiesen.
Die anhängenden Chicagobilder zeigen das verlängerte Wochenende mit
Freundinnen am Michigan See. Wir teilten zu viert ein Doppelzimmer des zentralen
Embassy Suites Hotels und waren sehr viel auf den Beinen. Solche Reisen sind
perfekt, um mehr von den den U.S.A. zu erkunden und die Wiedersehensfreude ist
hinterher umso größer.
Da ich nun bereits über 13. Monat und Rückkehr nachdenken muss, bleibt
zu sagen: Für offene, reiselustige Menschen, die Sprachkenntnisse verbessern
möchten und gerne mit Kindern arbeiten, sich jedoch auch am Familienleben
beteiligen, ist das Abenteuer Au Pair genau richtig. Es lohnt sich auf jeden
Fall. Macht das beste draus! Ich wünsche euch viel Glück dabei.
Carola
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