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Anders als bei vielen, die waehrend oder nach der Schulzeit ins Ausland gehen, hatte ich noch nicht lange mit dem Gedanken gespielt, bevor ich mich dafuer entschied. Eigentlich konnte ich es mir nie wirklich vorstellen ein Gap Year einzulegen, bis ich waehrend meiner Abizeit eine Reportage ueber ein Au Pair im Fernsehn sah. Von da an bekam ich den Gedanken nie ganz aus dem Kopf und ich steckte schliesslich auch meine Freundin mit der Idee an.
Zusammen besuchten wir einen Informationsnachmittag fuer “Au Pair in Amerika” und meine Freundin war sofort Feuer und Flamme. Ich allerdings zoegerte ziemlich lange. Schliesslich hatte sie alle ihre Unterlagen ausgefuellt und den ersten Familienvorschlag bekommen und ich war immer noch unentschlossen. Sollte es wirklich Amerika und ein ganzes Jahr sein? Zum Schluss entschied ich mich dann gegen die USA und fuer England; einfach aus den Gruenden, dass es Naeher zu Deutschland ist und ich mir den Zeitraum selber aussuchen konnte, also nicht unbedingt fuer ein ganzes Jahr bleiben musste. Als meine Freundin dann schliesslich endgueltig nach Amerika aufbrach, wurde es mir schon ein bisschen mulmig.
Doch dann ging es auch bei mir unerwarteter Weise ganz schnell. Ich schickte meine Bewerbung Anfang Juli ab und Ende des Monats hatte ich die ersten Familienvorschlaege und auch das Telefonat mit meiner spaeteren Gastfamilie. Dieses war erstaunlich einfach und ich hatte gleich das Gefuehl, dass es passte. Einziges Manko war, dass sie so schnell wie moeglich ein neues Au Pair brauchten. Doch meine Gastmutti schrieb mir auch in den folgenden Tagen nach dem Gespraech viele Emails und versuchte mir so viele Informationen zu geben und Fragen zu beantworten, wie sie konnte. Da fiel die Entscheidung am Ende nicht schwer, auch wenn ich meinen Freund davon ueberzeugen musste, dass 10 Monate garnicht so lang sind. Also sass ich drei Wochen spaeter, nach einem traenenreichen Abschied, im Flieger nach London Heathrow und wartete gespannt auf die erste Begegnung mit meiner Gastfamilie. Am Flughafen warteten dann meine Gastmutter und meine 12-jaehrige Gasttochter Alice auf mich, um mich abzuholen. Ich hatte mir diesen Moment tausend Mal ausgemalt, im Endeffekt war es dann aber ziemlich unspektakulaer und einfach! Mit dem Auto ging es dann Richtung Oxford (ich bin natuerlich direkt auf der falschen Seite eingestiegen).
Schliesslich angekommen, lernte ich dann auch meinen Gastvater und den 10-jaehrigen Max kennen, die mich alle herzlich aufnahmen. Ich muss sagen, dass ich zu Beginn einfach zu still war. Man sollte sich nicht schaemen und einfach den Mund auf machen und drauf los reden. Ich hatte das Glueck, dass am Anfang das alte Au Pair noch da war, das mir alles zeigen konnte. Und es war einfach schoen, nicht ganz alleine zu sein und mit jemandem, der in der gleichen Situation war, reden zu koennen.
Meine Anlaufschwierigkeiten beliefen sich vor allem darin, dass ich die Kinder kaum verstehen konnte, weil sie einfach zu schnell redeten. Doch nach wenigen Wochen gewoehnt man sich an die Sprache und es wird einfacher, wenn ich auch heute, nach einem halben Jahr, ab und zu immer noch Probleme mit dem Verstehen habe. Eine Sache, die ich ganz gross unterschaetzt habe, war sowieso die Sprache. Ich hatte gedacht, dass ich eher Probleme mit den Kindern haben koennte, dass sie nicht hoeren oder mich nicht akzeptieren, die Sprache sich jedoch irgendwann von allein entwickelt. Es ist genau anders rum gekommen: Meine Kinder sind echt toll und gut erzogen, mein Englisch allerdings ist teilweise immer noch recht holprig.
Allerdings liegt das auch daran, dass ich viele deutsche Au Pairs in Oxford kennen gelernt habe und wir zu Beginn ausschliesslich deutsch geredet haben. Mittlerweile sind wir jedoch auf Englisch umgestiegen, auch wenn es am Anfang komisch und vor allem sehr muehsam war, wo man doch so einfach auf deutsch sprechen koennte. Insgesamt habe ich mich super und nach wenigen Wochen eingewoehnt, was vor allem auch an den tollen Leuten liegt, die ich hier relativ schnell kennen gelernt habe und die Freunde fuers Leben geworden sind. Doch auch meine Gastfamilie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Besonders meine Gastmutti versucht mir immer das Leben so einfach wie moeglich zu machen und mich als Unterstuetzung und Familienmitglied zu betrachten. Natuerlich gibt es auch frustrierende Tage, an denen man die Kinder einfach nicht versteht, man seine Arbeit nicht als gewuerdigt betrachtet und die Gasteltern nerven, aber wo gibt es solche Tage nicht?
Ich gehe fast jeden Tag in die Sprachenschule und habe im Juni vor das Camebridge Certificate in Advanced English zu machen, mit dem ich mich dann auch an englischsprachigen Unis bewerben kann. An den Wochenende unternehmen wir immer viel, fahren nach London oder gehen abends in die Disco. Allerdings muss man als Au Pair auch immer damit rechnen, dass man mal babysitten muss und irgendwer von uns kann eigentlich immer nicht mitkommen an den Abenden. Aber darueber ist es wichtig, mit der Familie zu sprechen, vielleicht zusammen einen Kalender machen, in den jeder seine Termine eintragen kann, damit keiner zu kurz kommt.
Ich muss sagen, dass ich den Schritt Au Pair zu werden, besonders auch in England, bis jetzt nie bereut habe. Ich wuerde es auch jedem raten, der einfach mal Abstand bekommen moechte von der gewohnten Umgebung und eine andere Kultur, einen anderen Lebensstil kennen lernen will. Allerdings hoert sich das Ganze spannender an, als es im Endeffekt auf lange Sicht ist, da sich schnell Routine einstellt, alles Alltag wird und man nach einer bestimmten Zeit einfach das meiste kennt, obwohl es natuerlich immer mal Zeit zum Reisen gibt.
Die ersten Tage dachte ich oft “Jetzt waere es schoen, zu Hause zu sein!”, aber Heimweh hatte ich eigentlich nie. Zudem war ich auch an Weihnachten einige Tage daheim, was fuer mich besonders wichtig war und ich bekomme mittlerweile ziemlich oft Besuch aus Deutschland von Freunden und Verwandten, die neugierig auf “meine” Stadt sind. Ich geniesse mein Gap Year in vollen Zuegen, auch weil ich weiss, dass ich nie wieder so viel Freizeit haben werde und weil mir klar ist, dass es nicht ewig ist. Ich habe tolle Menschen kennen gelernt, die ich um nichts in der Welt missen moechte und meine Ansichten in einigen Punkten stark veraendert. Ausserdem wuerde ich sagen, dass ich selbststaendiger geworden bin und selbstbewusster in meinen Entscheidungen. Aber wahrscheinlich wird mir das Ausmass meiner Veraenderung erst bewusst, wenn ich im Juni nach Hause zurueck fahre…
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Au-Pair sein ist aber auch sehr anstrengend. Es gehört eben nicht nur das Organisatorische hinzu, sondern auch das Soziale. Und da können 11 Monate sehr hart sein. Und wenn man vorher nicht weiß, was auf einen zukommen kann, ist es ein extremer Sprung ins kalte Wasser. In meinem Fall hatte ich Probleme mit der Gastmutter (der Gastvater war selten zu Hause). Wenn ich heute zurückblicke, frage ich mich, weshalb ich nicht die Familie gewechselt habe. Aber als ich damals in der Situation steckte, war es anders.
Am Anfang war sie sehr nett, ich wurde mit in die Familie eingebunden, sie hat mir alles freundlich erklärt, war nachsichtig, wenn es Probleme mit der Sprache gab und auch privat hatten wir uns gut verstanden. Doch dann fingen ihre Launen an, den einen Tag war sie freundlich, offen und für Gespräche immer zu haben, den anderen Tag wurde jedes von mir begonnene Gespräch sobald wie möglich beendet. Ich war zwar traurig, aber ich hab versucht sie zu verstehen, da sie als angehende Lehrerin mitten in ihren Prüfungen stand, viel gearbeitet hat, eine undisziplinierte Klasse hatte und wenig ausspannen konnte. Doch leider gingen auch nach den Prüfungen (Mitte Dezember) ihre Launen nicht weg.
Dennoch hatte man sich mehr und mehr an die Lebensweise, des Akzeptierens und Abwartens, gewöhnt. Aber man fing auch an, nachzudenken, wieso, weshalb, warum. Eine Situation ist nie eskaliert, aber das miteinander leben wurde immer kühler und neutraler. Mittlerweile ging es in den Frühling und somit bald zum Sommer. Und da wurden mir Fehler klar, die ich hätte vermeiden können. Und dazu gehört zum Beispiel, dass man nicht abwarten soll, wie ich es getan habe, sondern auch schon im kleinsten Detail das Gespräch suchen sollte. Denn je länger man ein noch so kleines Problem vor sich her schiebt, desto größer wird es. Auch wurde mir klar, dass ich mit viel zu viel Träumen nach England gegangen bin und mir nicht wirklich bewusst war, was auf mich zu kam. Somit ist niemals garantiert, dass man als Familienmitglied aufgenommen wird. Klar, es ist auch schwer, Arbeitgeber ?
Arbeitnehmerverhältnis (denn so ist es halt als Au-Pair) auch privat gut zu pflegen. Man könnte jetzt sagen, es ist wie in einer WG, aber in einer WG haben alle Mitbewohner das Sagen, als Au-Pair hat man nur hinzunehmen oder man sollte darum bitten, dass sich etwas verändert. Aber bestimmen kann man nichts (wie in einer WG). Auch ist das Verhältnis Mutter-Kind schwieriger. Man sollte sich bewusst machen, dass die Mutter immer unbewusst in einem Konkurrenzkampf mit einem Au-Pair steht. Denn Kinder sind ehrlich und sagen auch mal, ?du bist cooler als ...? oder es reicht auch nur aus, wenn ein Kind in Gegenwart der Mutter und des Au-Pairs sagt, man will nicht, dass das Au-Pair geht. Aber Kinder müssen nicht unbedingt etwas sagen. Es reicht, wenn die Mutter ein schlechtes Gewissen hat, weil sie nicht jede Phase ihres Kindes mitbekommen kann, weil sie beruflich eingespannt ist. Und dann wächst die Angst, dass die Kinder ja zu viel Bindung zum Aupair haben könnten. So kam es mir jedenfalls zum Ende hin vor, als ich mich von der Familie mehr und mehr ausgeschlossen fühlte.
Von der englischen Agentur bin eher enttäuscht, da sie sich nicht wirklich mit meinen Problemen beschäftigt hat. Doch es hat mich sehr gefreut, dass sich MultiKultur immer wieder regelmäßig gemeldet hat und auf alle Emails (ob Sorge oder Freude) sehr schnell positiv geantwortet hat.
Trotz all dem Kummer mit meiner Gastmutter habe ich das Jahr in England genossen. Ich habe viele Freunde kennengelernt, meine Sprache hat sich deutlich verbessert und ich habe gelernt, das Land zu lieben und würde auch gerne dorthin zurückkehren. Doch ich weiß, dass mich die Zeit als Au-Pair sehr abgehärtet hat, ich habe lernen müssen, Dinge hinzunehmen und negative Situationen durchzustehen. Dabei haben mir Freunde und auch die Kinder (unbewussterweise, ich habe ihnen nie etwas von meinen Problemen erzählt) sehr geholfen. Deshalb rate ich allen zukünftigen Au-Pairs, sich bewusst zu machen, dass es zwar viele schöne Momente als Au-Pair gibt, aber das ganze auch kein Zuckerschlecken ist und man viel Charakterstärke (sehr viel) und Mut beweisen muss, diesen Schritt zu wählen. Denn entweder reift man als Au-Pair oder es kann einen auch zerbrechen. |
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Ich hatte wirklich Glück, als ich ganz furchtbar aufgregt in England am Heathrow Airport ankam, erwartete mich eine tolle "Gastmama".
Die ersten Wochen waren natürlich etwas schwierig, insbesondere wegen Heimweh und fremder Umgebung und grade auch dem Englisch. Ich hatte anfangs richtig Muskelkater im Mund von einem ganzen Tag Englisch sprechen :-) Zum Glück hat meine Gastmama mir geholfen, mich so schnell es ging im College für einen Sprachkurs einzuschreiben, so dass ich ab der ersten vollen Woche regelmäßig in die "Schule" ging. Au Pair in England Dort lernte ich dann auch schnell nette Menschen kennen, die dann auch zum Teil zu guten Freunden wurden. Wie schon gesagt, ich hatte wahnsinniges Glück. Ich bin in Windsor gelandet, einer süßen Kleinstadt, mit viel Tourismus (Windsor Castle) und Shoppingmöglichkeiten :-)
Meine Gastfamilie ist wirklich toll. Ich habe auf 2 kleine Mädchen aufgepasst (Sierra 4 und Ashbury 2), das war natürlich sehr niedlich, konnte aber auch furchtbar anstrengend sein, da Eifersucht in dem Alter ja eine große Rolle spielt. Ein besonderes Verhältnis hatte ich zu meiner Gastmutter, sie hat Teilzeit gearbeitet und war sonst zuhause, was ganz schön war, daher haben wir so manches Mal die Kinder zusammen betreut oder mal jeder nur ein Mädel gehabt...
Es war dadurch immer ein bisschen flexibel, das hat mir gut gefallen. Mein Gastvater und ich wurden in den ganzen 7 Monaten nicht wirklich warm miteinander, was zum Einen daran lag, dass er viel arbeitet und daher auch spät zuhause ist und zum Andern, dass wir einfach keine gemeinsamen Interessen haben. Für mich war es aber vollkommen okay, dass wir nicht die engsten "Freunde" wurden, denn nach einem langen Tag beiderseits, hatte ich auch keine große Motivation mehr, mich anzustrengen für ein Gespräch. :-)
Au Pair in England Besonders an meinem Aufenthalt war, dass ich 2 mal nach Hause fahren durfte, einmal im Oktober und einmal über Weihnachten, da meine Gastfamilie in einen großen Urlaub fuhr, zu dem ich nicht mitkonnte und -wollte, so wurde mir freigestellt allein zu bleiben, oder nachhause zu fahren. Alles in Allem werde ich England wohl vermissen, den Job allerdings weniger, denn so süß Kinder sein können, desto anstrengend sind sie auch....
Au Pair in England Da bin ich doch mal froh, noch ein bisschen Zeit zu haben, bevor ich meine eigenen plane :-) Es war aber eine schöne Zeit, die mich sicher reifer und verantwortungsbewusster gemacht hat. Wenn ihr abenteuerlustig und euch im Klaren darüber seid, was auf euch zukommt, ist ein Aupair Jahr sehr zu empfehlen :)
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Oh, war ich aufgeregt als ich am Flughafen ankam Au Pair in England.
Aber zum Glück traf ich dort auf meine ganz liebe "Gastmutter", die mich gleich herzlich empfangen hat. Und auch meine kleinen Mädels, 6 und 3 Jahre, haben mich zu Hause liebevoll empfangen und mir das Einleben sehr erleichtert. Natürlich waren die ersten Wochen nicht immer ganz einfach, so hatte ich doch mit Heimweh und ein paar Sprachproblemen zu kämpfen. Aber dadurch, dass ich von Anfang an wie ein Familienmitglied behandelt wurde und viel mit meiner Gastfamilie unternommen habe, habe ich mich schon nach kurzer Zeit sehr wohl gefühlt.
Besonders zu meiner Gastmutter hatte ich ein tolles Verhältnis Au Pair in England. Sie ist allerziehend und war deshalb sehr froh mich als Hilfe im Haus zu haben. Wir haben uns über alles unterhalten können, ich konnte auch immer zu ihr kommen wenn es mir mal nicht gut ging und sie hat mich bei fast allen Entscheidungen mit einbezogen. Wir sind richtig gute Freunde geworden!
Auch mit meinen Kindern kam ich gut zurecht. Ich war ihr erstes Au Pair, was gerade am Anfang ein bisschen zu Schwierigkeiten führte, da die Kleine erstmal nicht verstanden hat, warum ich sie zur Schule brachte und den ganzen Tag betreute und nicht mehr ihre Mutter. Aber auch diese Schwierigkeiten haben wir schnell überwunden und ein gutes Verhältnis aufgebaut. Meine Gastmutter hat sehr viel arbeiten müssen, weshalb ich mit den Mädels (gerade in den letzten 3 Monaten) sehr viel alleine war. Au Pair in England Somit konnte ich den Tag meist selbst gestalten und war mit den Mädels viel auf dem Spielplatz, bei Freunden, im Schwimmbad und bei der Bibliothek, wir haben auch zusammen gebacken, gebastelt und Spiele gespielt. Ich hatte ehrlich super viel Glück mit den Kindern. Beide haben mich akzeptiert und ins Herz geschlossen. Wir konnten zusammen lachen und Spaß haben. Ab und zu gab es natürlich auch mal Streitereien, aber im Großen und Ganzen hatte ich zu beiden Mädchen ein gutes Verhältnis, sie waren meine kleinen Schwestern, die ich sehr lieb gewonnen habe.
Zu meinen Aufgaben hat natürlich die Betreuung der Kinder gehört so wie leichte Hausarbeiten. Ich habe die Kinder geweckt, angezogen, Frühstück gemacht, zur Schule gebracht, Bügelwäsche oder Bad geputzt oder so, Kinder wieder abgeholt, mit ihnen gespielt, Abendessen vorbereitet und manchmal auch die Kids ins Bett gebracht. Auch wenn ich sehr viel Spaß hatte, war es doch nicht immer leicht Au Pair zu sein, gerade die Verantwortung für 2 Kinder zu haben war nicht einfach und meine Freunde haben mir so im alltäglichen Leben (einfach mal Kaffee trinken zu gehen und zu quatschen) auch oft gefehlt.
Meine Gastmutter hat mir geholfen mich im College für einen Englischkurs anzumelden, der mir viel Spaß gemacht hat Au Pair in England. Zweimal die Woche habe ich zusammen mit lieben Mitschülern Englisch gebüffelt. Gerade in manchen meiner Mitschüler habe ich gute Freunde gefunden, mit denen ich auch jetzt noch Kontakt habe. Zum Schluss meines Collegekurs hatte ich auch die Möglichkeit das "Cambridge First Certificate" zu schreiben und somit einen international anerkanntes Zertifikat zu bekommen.
Über das College habe ich, wie gesagt, ein paar Freunde gefunden, aber sonst war es sehr schwer Anschluss an Gleichaltrige zu finden. Englische Freunde habe ich keine gefunden, dafür andere Au Pairs. Der Kontakt zu den anderen Au Pairs war auch sehr wichtig, weil man sich so austauschen konnte. Die Kinder einer Freundin waren im gleichen Alter wie meine Kids, so konnten wir uns treffen, die Kinder konnten spielen und wir ein bisschen quatschenJ.
Besonders toll fand ich, wie schon gesagt, mein Verhältnis zu meiner Gastfamilie. Und weil wir uns so gut verstanden haben, war ich mit meiner Gastfamilie zusammen am 1. Advent zu Besuch bei meinen Eltern in Deutschland. Das war ein tolles Wochenende, alle haben sich mal kennen gelernt und ich konnte meiner Gastfamilie zeigen, wie ich so in Deutschland lebe. Wir waren aufm Christkindlesmarkt und haben ein bisschen Sightseeing unternommen. Au Pair in England Ich glaube meine Gastfamilie hat sich sehr wohl gefühlt, zumindest wollen sie wieder kommen J Auch so war ich zweimal zu Besuch zu Hause, einmal im Oktober und zu Weihnachten. Meine Mama und meine beste Freundin kamen mich auch mal besuchen. Sowohl meine Mama als auch meine Freundin wurden von meiner Gastmutter eingeladen in ihrem Haus zu schlafen (obwohl das Haus echt klein war), was super lieb von ihr war. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen mit meiner Gastfamilie und beim Sightseeing in Windsor und London und ich hab mich gefreut zeigen zu können wie mein Au Pair - Leben so war J
Alles in allem habe ich die Zeit in England sehr genossen, ich glaube ich bin dort reifer geworden und habe erfahren was es heißt mit Kindern zu leben und Verantwortung für sie zu übernehmen Au Pair in England. Ich kann wirklich jedem empfehlen diesen Auslandaufenthalt zu machen. Man lernt viel über sich selber, über das, was man im Leben erreichen will, sich in einer anderen Kultur ohne Freunde und Familie sich zu Recht zu finden und neue Kontakte zu knüpfen. Und natürlich verbessert sich das Englisch unglaublich, jetzt fühl ich mich endlich sicher auch englisch zu sprechen J Und das aller beste ist, dass ich in meiner Gastfamilie sehr gute Freunde gefunden habe, von denen ich mir sicher bin, jederzeit zu ihnen kommen zu können. Meine Gastmutter hat zu meiner Verabschiedung gesagt, dass ich jederzeit willkommen bin J
Theresa
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In meiner Zeit als Au Pair in England habe ich so viel erlebt, dass ich fast ein Buch darüber schreiben könnte. Mal sehen, wie viel ich davon in den Bericht packen kann… : Mein Ziel war es Anfang, Mitte September nach England zu gehen. Entsprechend lief die Suche nach einer Gastfamilie ab Ende Juni auf Hochtouren. Und der dritte Familienvorschlag hat dann auch auf beiden Seiten gepasst. Ich denke, dass man nicht gleich der ersten Familie zusagen sollte, wenn man das Gefühl hat, dass es nicht die richtige ist.
Am 6. September kam ich schließlich bei meiner Gastfamilie in Marlow, westlich von London, an und wurde gleich sehr herzlich willkommen geheißen. Es war sehr einfach, sich in der Familie wohl zu fühlen, da sowohl meine Gasteltern, als auch die zwei Kids (James, 8 und Lauren,11) mich gleich als Familienmitglied betrachteten.
Die ersten 2-3 Wochen waren relativ anstrengend, da man erst mal rausfinden muss, wie die tägliche Routine abläuft, wie die Familie so "tickt", usw Au Pair in England. Natürlich ist auch die Sprache am Anfang noch mehr oder weniger eine Herausforderung. Mir hat die erste Woche ganz schön der Kopf gebrummt, vor allem wenn wir alle beim Abendessen saßen und alle (inklusive der Großeltern, die auf Besuch waren) durcheinander geredet haben. Aber das hat sich schnell geändert und wenn man dann versteht um was genau es geht, dann kann man ja einfach munter mitplappern : Und keine Sorge, die verstehen einen auch wenn die Grammatik nicht so ganz stimmt. Ich hab meiner Familie auch gesagt, dass sie mich verbessern sollen, wenn ich mal wieder Quatsch von mir gebe - wer kann das schließlich besser als ein Muttersprachler?!
Au Pair in England Meine Aufgaben waren hauptsächlich die Kinder zur Schule zu bringen und wieder abzuholen, mich um die Wäsche zu kümmern und meiner Gastmutter bei sonstigen kleinen Sachen zur Hand zu gehen. Da sie nicht berufstätig war, musste ich nicht kochen, aber eben wie auch zuhause mithelfen den Tisch zu decken und den Abwasch, etc. zu erledigen. Meine Family hatte eine Putzfrau, was sehr angenehm war. Denn man hört ja immer wieder, dass Au Pairs als billige Putzfrau missbraucht werden, was man sich aber nicht gefallen lassen sollte!
Ich habe es nur ganz selten als störend empfunden, dass meine Gastmutter nicht gearbeitet hat. Wir haben uns sehr gut verstanden, haben dann zusammen Besorgungen erledigt, gemeinsam Kaffeeklatsch gehalten,… Da sie ja genügend Zeit hatte, hat sie eigentlich auch alles Organisatorische übernommen, wie zum Beispiel Playdates, Geburtstagsparties und solche Sachen Au Pair in England. Wenn die Mutter so viel zuhause ist, kann es manchmal schwierig sein, seine Autorität zu behaupten. Zum Beispiel hatte ich James verboten, sich mit Süßigkeiten vollzustopfen, da es vor dem Essen war. Als er 10 Minuten später dann seine Mama fragte, hab ich durchblicken lassen, dass ich ihm das verboten hatte. Trotzdem hat sie es ihm dann erlaubt, was ich als nicht richtig empfunden habe, weil sie mir ja dadurch etwas in den Rücken gefallen ist. Aber so eine Situation kam kaum wieder vor. Und was den Beliebtheitsgrad anging, stand ich der Mutter in nichts nach : Als James von seinem Skitrip zurück gekommen ist, wurde erst ich mit einer stürmischen Umarmung begrüßt, und ich habe ihn dann ganz schnell zu seiner Mama weitergeschickt, damit sie nicht sauer oder traurig wird. Ist ja schließlich kein Konkurrenzkampf!
Mit meinem Gastvater habe ich mich auch gut verstanden Au Pair in England. Allerdings war das Verhältnis nicht so innig wie jetzt mit meiner Gastmutter, was aber schlicht daran lag, dass ich ihn unter der Woche nur spät abends eine Weile gesehen habe und an den Wochenenden auch nicht so viel, weil ja dann ich unterwegs war.
Zwei Tage die Woche hatte ich frei - mittwochs und sonntags. Die meisten Au Pairs haben das Wochenende frei. Dass ich samstags arbeiten musste, war dadurch natürlich nicht ideal, weil ich eben nur sehr selten bei den Aktionen der anderen mitmachen konnte. Jedoch war es auch ganz angenehm unter der Woche einen Tag Pause zu haben.
Ein fester Bestandteil meines Wochenplans war auch der Besuch einer Sprachschule, den ich jedem empfehle. Zum einen, weil es angenehm ist, einfach mal rauszukommen. Zum anderen, weil man dort viele andere Leute kennenlernt und die Sprachschule eine hervorragende Ergänzung darstellt, da man da, je nach Sprachlevel, nochmal die Grammatik lernt oder sich dann vertieft und sich mit Redewendungen, … auseinandersetzt. Ich bin immer sehr gerne hingegangen. Meine Gastmutter hat mir am Anfang auch gleich geholfen und mich zum Eingangstest begleitet, sodass ich mit dem Problem nicht alleine war.
Ansonsten habe ich mich oft mit Freunden zum Kaffeetrinken oder so getroffen, da die meisten Kids tagsüber ja in der Schule sind.
An meinen Sonntagen war ich eigentlich immer unterwegs Au Pair in England. Häufig führte der Weg nach London, das war ja nur 45 Minuten mit dem Zug entfernt und wie ihr euch sicherlich denken könnt, wird es einem in London nicht so schnell langweilig :. Aber auch der Rest von Südengland kam nicht zu kurz. Tagesausflüge hab ich unter anderem nach Oxford, Cambridge und Brighton unternommen. Längere Touren waren wegen meines blockierten Samstags eher selten, aber trotzdem möglich, da mir meine Gasteltern freigegeben haben.
An diesen Wochenenden ging es einmal nach Bath und Bristol, dann nach Cardiff und schließlich noch drei Tage "Strandurlaub" in Bournemouth/Poole. Das ist auch sehr wichtig, dass man bei Fragen oder Problemen einfach immer mit den Gasteltern redet!!! Häufig sind es nur Missverständnisse, die wir dann immer gleich aus der Welt geschafft haben.
Jetzt aber nochmal zurück zu Familienleben. Es ist wichtig, dass man von Anfang an klar macht, wer das Sagen hat, weil die Kids sonst auf "interessante" Gedanken kommen. Aber gleichzeitig sollte man auch aufpassen, dass man nicht das Image des strengen Spielverderbers bekommt… aber da findet man schnell Tricks um das zu vermeiden und die Kids trotzdem rechtzeitig ins Bett zu bekommen ;-)
Abends saß ich oft mit meinen Gasteltern vor dem Fernseher oder habe mit Freunden gechattet. Eigentlich alles fast genau wie zuhause : Was ja vielen Sorge bereitet ist das Heimweh. Dazu kann ich nur sagen, dass ich damit glücklicherweise gar keine Probleme hatte. Wenn man sich in der Familie wohlfühlt und sich beschäftigt, kommt das gar nicht wirklich auf. Ich hatte auch zwei Mal Besuch von meiner Schwester und dann noch von einer Freundin Au Pair in England. Das war natürlich super. Was die Beschäftigung angeht, habe ich es gut erwischt. Ich hatte ein eigenes Auto zur Verfügung, wodurch es überhaupt kein Problem war, mal zu Freunden zu fahren, Shoppen zugehen…
Und auch sonst hatte ich mit meiner Gastfamilie sehr viel Glück. Obwohl sie sehr wohlhabend waren, waren sie trotzdem ganz normal und auf dem Boden geblieben. Schon im Herbst hatten sie mich für vier Tage mit nach Paris genommen und das Beste folgte zum Schluss Au Pair in England. Jetzt im Juli haben sie mich noch zehn Tage mit in den Urlaub an die Côte d'Azur mitgenommen, von wo aus ich dann nach Hause geflogen bin. Ihr seht also, dass es sich lohnt, wenn man sich anstrengt, weil das Ergebnis spitze ist, wenn sich beide Seiten bemühen :. Es war ein wirklich toller Abschluss für ein tolles Jahr, da ich dort nochmal die Zeit mit meinen Kids ohne Alltagsstress genießen konnte.
Abschließend kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin, dieses Au Pair Jahr gemacht zu haben. Es war eine tolle Erfahrung und hat sehr viel Spaß gemacht. Wenn man Kinder mag, kann ich es nur empfehlen
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